"Kind mit Depressionen / Fluoxetin"

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Anonym schrieb am 19.12.2022 14:51

Kind mit Depressionen / Fluoxetin

Mir gehts grad nicht so gut. Meinem Mittleren wurde jetzt eine depressive Störung gemischt mit einer Angst- und einer somatischen Störung diagnositziert.

Eigentlich wollten sie ihn gleich in eine Klinik geben, aber er ist so anhänglich und seine Schwester und ich sind sein einziger Anker. Ausserdem nimmt er es sich so sehr zu Herzen, wenn es anderen schlecht geht, bezieht das immer auch auf sich und in der Klinik gibt es ja nur solche Kinder, denen es schlecht geht... deshalb haben wir uns dagegen entschieden.

Jetzt soll er Medikamente bekommen. Ich sag der Therapeutin, dass er dringend etwas braucht, um schlafen zu können. Jaja, das Medikament sorgt dafür, dass die Spitze der Angst genommen wird, dann grübelt er auch nicht mehr so viel. Jetzt les ich aber, dass das Medikament (Fluoxetin ) dafür sorgen kann, dass das Kind eben nicht schläft.

Für uns ist das eines der wichtigsten Dinge, dass er ausgeschlafen ist. Wir denken, dass damit schon so viel geholfen ist. Und nun?

Wir waren Anfang Oktober auf Kur / er Reha und da ging es ihm viel besser. Er hat gut geschlafen, hatte einen guten Rhytmus und hat alles anstandslos mitgemacht, ist allein zu den Therapien gegangen, allein runter zu den anderen Kindern. Und hier ist alles so komplett anders, er kann sich zu nichts von dem aufraffen.

Jetzt geht er wieder nicht viel in die Schule. Eigentlich war es sein ausdrücklicher Wunsch, dieses Schuljahr nicht zu wiederholen. Die Schule hat uns angeboten, ihn jetzt mitten im Schuljahr zu versetzen, wenn er es möchte. Er will das packen. Geht aber nicht hin.

Ich selber bin auch gerade auf der Suche nach einer Therapeutin, ich pack das alles nicht mehr so gut.

HAt jemand von Euch Erfahrung mit dem Medikament oder kann sonst etwas zu dem Ganzen sagen?

Danke,
Ano L

Antworten

Anonym schrieb am 19.12.2022 16:23

Liebe L,

zuerst einmal fühl dich gedrückt, wenn du magst!

Wie wäre es wenn Du nach einen GUTEN klinischen Psychoneuroimmunologen suchst?
Ich studiere das gerade, und sehe da viele Möglichkeiten.
Wenn du möchtest helfe ich dir bei der Suche. Du kannst mir gerne privat schreiben. Eine Adresse direkt zu mir gibt es im Wichtelpost.;)

Halb-ano
i

Anonym schrieb am 19.12.2022 17:27

Hallo I.

Das klingt interessant. Hast Du einen Text oder link, wo ich mich mal kurz und knackig einlesen kann? Für viel mehr fehlt mir gerade selber die Energie... :\

Ich schreib Dich gern auch mal an, danke.

L.

Anonym schrieb am 20.12.2022 10:25

Das hört sich ja nicht so gut an. Mein Sohn war gerade im November 2 Wochen stationärer in der Kinder-Jugendpsychatrie. Er hat Zwänge und Angststörungen. Zu Medikamenten wird erst als allerletztes Mittel gegriffen. Bei unserem Sohn wurde der Vitaminspiegel im Blut kontrolliert. Wichtig sind Vitamin D und B-Spiegel. Wurde das bei euch schon gemacht? Ansonsten habe ich zur Entspannung auch schon CBD-Öl gegeben, hat ganz gut geholfen. Des Weiteren könnt Ihr Kurkuma versuchen. Bei Depressionen geht man nach Studien davon aus, das auch entzündliche Prozesse im Gehirn dieses anheizen. Kurkuma wirkt stark entzündungshemmend.

Anonym schrieb am 20.12.2022 17:47

Hallo ...unser Junge hatte eine psychosomatische Belastungsstörung ....geholfen hat ihm :

eine regelmäßige Tagesstruktur,
ganz viel positives feedback....Bewegung ... positive Aufmerksamkeit - Selbstwirksamkeit....... Sport ( ist ein Fußballer....) er war am Anfang in einer Klinik mit einer psychosomatischen Abteilung und jeden Schultag ein kleines Stück Schule............

Kathrin

Anonym schrieb am 21.12.2022 07:07

p.s. was meinem Jungen damals gefallen hat ( das kommt wahrscheinlich auf jeden einzelnen an) : regelmässig eine kleine Bauchmassage mit einem angenehmen Öl....

Anonym schrieb am 21.12.2022 07:13

Ein Klinikaufenthalt ist bei ihm ja auch angeraten. Aber er war noch nie mehr als einen Tag ohne mich.

Je mehr ich über das Medikament lese, desto schlechter wird mir.. Er ist ja auch erst 13.

Ich fühl mich ab und zu wie gelähmt und habe totale Angst, das falsche zu machen.

Dann wiederum denke ich, es geht ihm nur morgens schlecht. Abends fragt er sich selbst, was eigentlich das Problem ist.

I., ich komm in Ruhe auf Deine Mail zurück. Mein Kopf ist so voll und mein Herz so schwer....

AnoL, TS

Anonym schrieb am 21.12.2022 20:39

Liebe TS,

ich schiebe Dir mal virtuell eine große Tasse heißen dampfenden Kräutertee rüber :-)

Es ist eines der Symptome einer Depression, dass die Beschwerden einem Tagesrhythmus unterliegen. Morgens ist es besonders schlimm, Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit etc. Das wird über den Tag besser, am Abend geht es vielen dann ganz passabel.

Falls Du podcasts magst, es gibt im NDR-Info-Kanal
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast5110.html
eine Reihe über Depressionen, wo auch viele Betroffene berichten und medizinische Zusammenhänge erklärt werden. Es hat mir sehr geholfen, diese Krankheit zu verstehen.
Die Therapieempfehlungen sind sehr medikamentenlastig, mir kam da oft die Psychotherapie zu kurz. Aber vom Medizinischen her fand ich´s sehr gut.

Es gibt von der Deutschen Depressionshilfe eine Internetseite und ein Forum und Infos für Angehörige.
www.deutsche-depressionshilfe.de/start
Vielleicht ist da noch etwas dabei, das Dir hilft.

Bei den Medikamenten muss man oft ausprobieren, was am besten hilft. Die Nebenwirkungen treten bei unterschiedlichen Menschen ja unterschiedlich auf. Es kann auch sein, dass er damit zwar weniger schläft, aber es ihm insgesamt besser geht. Ich würde immer versuchen, mit der Einstellung ranzugehen, wir probieren das jetzt aus. Wenn es hilft, super. Wenn nicht, dann lassen wir es wieder (schleichen es aus) und probieren etwas anderes. Einfach damit der Erwartungsdruck und vielleicht die Enttäuschung danach nicht so groß ist.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft. D. ist eine Krankheit, bei der man einen langen Atem braucht - der Betroffene ebenso wie das Umfeld.

C

Anonym schrieb am 21.12.2022 22:34

Liebe TS,

ich schiebe Dir mal virtuell eine große Tasse heißen dampfenden Kräutertee rüber :-)

Es ist eines der Symptome einer Depression, dass die Beschwerden einem Tagesrhythmus unterliegen. Morgens ist es besonders schlimm, Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit etc. Das wird über den Tag besser, am Abend geht es vielen dann ganz passabel.

Falls Du podcasts magst, es gibt im NDR-Info-Kanal


Bei den Medikamenten muss man oft ausprobieren, was am besten hilft. Die Nebenwirkungen treten bei unterschiedlichen Menschen ja unterschiedlich auf. Es kann auch sein, dass er damit zwar weniger schläft, aber es ihm insgesamt besser geht. Ich würde immer versuchen, mit der Einstellung ranzugehen, wir probieren das jetzt aus. Wenn es hilft, super. Wenn nicht, dann lassen wir es wieder (schleichen es aus) und probieren etwas anderes. Einfach damit der Erwartungsdruck und vielleicht die Enttäuschung danach nicht so groß ist.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft. D. ist eine Krankheit, bei der man einen langen Atem braucht - der Betroffene ebenso wie das Umfeld.



Liebe Vorschreiberin, bei Depressionen von Kindern sind nur Flouxetin zugelassen. Etwas anderes gibt es nicht. Ich würde es meinem Sohn nicht geben.
Flouxetin kann Suizidgedanken auslösen. Das wäre mir zu heikel.

Anonym schrieb am 22.12.2022 19:19

Liebe L,

ich erkenne in Deinem Erzählungen Züge von meinem Jungen wieder...... aber erst durch die Trennung (vorallem von mir) ist mein Sohn wieder "aufgestanden" und läuft sehr gut weiter ( er ist gerade dabei seinen Selbstwert zu finden ....meiner hatte Schulabsentismus, psychosomatische Belastungsstörungen(D) durch seine negativen Schulerfahrungen .... er ist dann -ohne große Diagnostik (nur einen Schulversuch) - in eine Jugendhilfeeinrichtung gekommen (das haben wir und Psychologen entschieden), er kommt alle 14 Tage nach Hause und entwickelt sich so unglaublich gut, dass ich es nie erahnen konnte, das er je einmal so stark da steht wie er jetzt da steht.....

K.

Anonym schrieb am 22.12.2022 19:24

p.s. das was meinen Jungen geholfen hat :Pädagogik,Pädagogik,Pädagogik....und sonst nichts..... und viele soziale Kontakte in verschiedenen Gruppen........ nicht zu vergessen reden reden reden erklären ....von Fachleuten.........

Anonym schrieb am 23.12.2022 10:17

Ihr helft mir sehr. Danke.

Was ich gerade brauche, ist der Austausch, um klarer zu sehen. Je mehr ich darüber nachdenke und Vergleiche, wie es den Kindern in meinem Umfeld mit den unterschiedlichen Graden von Depression geht, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass bei uns zumindest keine schwere Depression vorliegt. Er hat an so vielem noch Freude, es fehlt vor allem der Antrieb und der Schlaf. Ich will es aber auch nicht kleinreden...

Während der Feiertage werde ich mich nach einen Termin für eine Zweitmeunung umsehen. Das Medikament soll man nur geben, wenn man zeitgleich eine Therapie beginnt. Ich nehme an, damit der Therapeut einen Blick auf evtl Verschlechterungen hat. Wir starten aber erstmal im Januar mit Ergo....

Wir waren gestern auf dem reiterhof, auf dem meine Tochter reitet, Esel pflegen. Er hat zwar erst nur rumgedruchst, es hat ihm aber gefallen. Das machen wir begleitend einfach weiter.

Ich bin eigentlich gerade guter Dinge. Es ist immer ein Auf und Ab. Aber der Schlaf macht mir echt Sorgen. Manchmal wacht er nachts 3 mal auf, setzt sich hin, ich leg ihn wieder hin und er schläft augenblicklich weiter. Am nächsten Tag weiss er davon nichts. Und ist halt müde.

Manchmal fühlt er sich abends nervös, die Beine kribbeln. Evtl. geb ich ihm Magnesium oder eine heiße 7 vor dem Schlafengehen?

Achso, weil die Frage oben kam: der vit d Wert war aufgrund einer anderen Erkrankung unterirdisch und wird hochdosiert aufrechterhalten. Vit. B bekommt er regelmäßig.

Ich bin dankbar für alle Anregungen.

Anonym schrieb am 24.12.2022 07:00

Hallo,

ich bin die mit dem Schulabsentismus - Kind : was mir / uns sehr geholfen hat : wir haben hier kInderpsychologische Beratungsstellen- dort haben wir mit Psychologen gesprochen - auch wie es uns als Eltern geht .....da wegen die Probleme wegen der Schule- waren wir auch bei der Schulpsychologischen Beratungsstelle .......und mit denen beiden Stellen-haben wir die Entscheidung für die Jugenhilfeeinrichtung getroffen........

halbano-Binabik

binabik (Profil) schrieb am 24.12.2022 07:02

p.s. heisse 7 ist doch eine super Idee - auch mit dem Reiterhof........

Anonym schrieb am 25.12.2022 13:43

Liebe L.,

wir hatten hier auch mal so eine Diagnose - sehr schnell rausgehauen vom KiArzt - Tochter war 14 und das war mitten in der Corona-Lockdown Zeit. Vieles, was Du beschreibst traf auch hier zu.
Wir sind letztlich gut wieder da raus gekommen.

Ich hab verschiedene Gedanken dazu, vtl. nützt Dir was davon:

Die Hilfen, die Du suchst und die Termine, die daraus entstehen, nimmst Du die allein wahr mit deinem Sohn?
Wir haben das teilweise zu dritt gemacht - Tochter, Mutter, Vater - und das hat uns gestärkt, war ein wichtiges Zeichen für die Tochter.

Hatte er schon Konfirmation?
Ich habe dieses Fest als sehr "festigend" für die Jugendliche und auch für die Familie empfunden; könnte ich jetzt viel zu schreiben, aber das weißt Du alles selber :-)
Also, wenn es noch bevor steht, dann sehr groß feiern, Jgdl. viel einbinden, eine persönliche Ansprache vorbereiten etc.
Und wenn es schon war, dann die Erinnerungen rauskramen, Fotos würdigen etc.

Die Schlafprobleme sind wohl typisch in der Pubertät. Das war mir ehrlich gesagt gar nicht klar. Das zu wissen nützt deinem Sohn zwar nichts, aber vlt. entspannt es Dich. Mir persönlich hilft für das bessere Schlafen Calmedoron (Kügelchen). (Hafer, Passionsfrucht u.a.)

Reiten oder Arbeit mit Tieren, draußen, das ist super!
Schöne Familienaktionen draußen, mit Bewegung und Ortswechsel, wandern, Kanutouren, kurze Städtetrips - das hat hier alles zusammen glaube ich auch beigetragen.
Das Befinden wird sicher nicht schlagartig besser, aber allmählich. Und das wird bei Euch auch so kommen!

Nun wünsche ich schöne Weihnachtstage und Euch evtl. eine etwas ruhigere Zeit zwischen den Jahren!

Liebe Grüße
H.

Anonym schrieb am 26.12.2022 11:21

Liebe L.
....das was meine Vorschreiberin gesagt hat mit den Diagnosen unterschreib ich fett.......... deshalb - bei uns war unser Bauchgefühl das wichtigste - denn wir als Eltern sind die Spezialisten, wir kennen es vom ersten Atemzuge an und begleiten ist fast immer seiner Lebenszeit....... und wenn bei uns die Diagnose nicht gepasst hat sind wir zum nächsten Arzt - bis die Methodik unserem Kind geholfen hat....... wir machen das immer so ......mit dem sanftesten Mittel anfangen und steigern wir das Mittel langsam...........

Kathrin

Anonym schrieb am 10.01.2023 12:43

Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein gutes neues Jahr!

Es ist ein Auf und Ab. Ich selber bin auch manchmal himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode betrübt.

Im Moment geht er gar nicht mehr in die Schule. Die Untersuchungen zum Medikament sind abgesagt, da wir keinen begleitenden Therapeuten haben. Termin beim Hausarzt ist gemacht, um mal über Medikamente usw. ausführlicher zu sprechen. Mein Mann hat noch einen Termin bei der Ärtzin, die das Abschlussgespräch mit mir geführt hat. Da geh ich einfach mit hin und lass mich über das blöde Medikament genauer aufklären.

Heute hätte er eine Schulaufgabe nachschreiben müssen. Er hat gelernt und sich auch richtig darauf gefreut. Bis heute früh um 7:05 war alles ok. Dann ging es nicht mehr. Er konnte nicht gehen. Und ist jetzt natürlich noch schlimmer drauf als sowieso, da er von sich selbst enttäuscht ist. Und ich könnte echt nur noch heulen.

Gestern war unser erster Termin bei der tiergestützten ERgo. Eine ganz liebe Frau und ein ganz süßer Hund. Wir fahren 70 km einfach, da es hier sowas gar nicht gibt. Die Dame kommt aus der Psychatrie, was ich jetzt wieder gut fand. Einen Klinikaufenthalt findet sie auch nicht so sinnvoll, da man dann im Alltag wieder von vorn anfängt - meine Meinung. Aber sie sagt auch, das braucht länger, bis es wieder wird. Vielleicht ist sie auch mal jemand, zu dem ich mit Fragen kommen kann.

Konfirmation steht noch an. Er hätte Konfifreizeit Ende Januar, da sind aber auch seine Klassenkameraden dabei. Und wenn er nicht in die Schule geht, ist das wieder ne blöde Situation. Wenn er aber überall fehlt, ist es für ihn doof, konfirmiert zu werden, wenn alle anderen alles mitmachen (Gottesdienste besucht er).

Er lacht, er freut sich auf die Konfirmation, er macht Ergo und Eselpflege einfach mit und es macht ihm Spaß. Aber sobald es richtung Schule geht.... geht nichts mehr...

Ich habe mir gerade die Ansprechpartner für den sozialen Dienst rausgesucht. Sobald ich mich etwas im Griff habe, ruf ich da mal an. Die Schulpsychologin steht auch bald wieder auf der Matte...

Danke fürs Lesen..

AnoL


Anonym schrieb am 10.01.2023 12:48

Calmedoron reicht hier leider nicht.

Die Termine in der Schule nehmen wir gemeinsam wahr. Bei der Diagnostik war ich allein.

Die Diagnose stammt aus einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychatrie, nach mehreren Termine, hauptsächlich wohl Fragebögen ausfüllen und danach gemeinsam durchgehen. Das musste er aber immer allein machen. Also ich glaub zwar auch, dass sie nicht alles sehen, ich glaub die Angststörung ist das stärkste und nicht die Depression, aber es war halt auch nicht "nur" der Hausarzt.

Anonym schrieb am 10.01.2023 13:29

Hallo L

ich bin die mit dem Jungen, der lange in der Schule gefehlt hat ; wir sind mit unserem Sohn zu einem Heilpädagogen gegangen ....... der hat unserem Sohn damals geholfen ( unser Junge ist ein Praktiker ) ...jetzt geht er zu einem anderen Heilpädagogen..

Danke für Deine Worte - denke immer an Euch.

Kathrin

Anonym schrieb am 10.01.2023 15:14

Ja, der Gedanke mit Heilpädagogik kam mir auch die Tage. Ich such hier noch weiter.

Danke Dir,
AnoL

Anonym schrieb am 10.01.2023 18:25

....wenn wir bei einem Schritt /dem nächsten Schritt unsicher waren, haben wir den Kontakt mit der Kinderpsychologischen Beratungsstelle hier gesucht - das ging dann auch immer wieder, dass wir einen Telefontermin ausgemacht haben....... /damals gab es in der Schule bei uns noch keine Schulsozialarbeiterin (die gibt es erst jetzt) - das wäre auch noch eine Anlaufsstelle gewesen bzw. waren wir damals bei der Schulpsychologischen Beratungsstelle........ Kathrin

Anonym schrieb am 12.01.2023 13:22

Wir überlegen, ihn aus der Schule rauszunehmen und über eine webschule unterrichten zu lassen, so dass er erstmal gesund werden kann, bzw. sich alles etwas stabilisiert und wir ihn dann zum schuljahreswechsel oder später wieder eingliedern können. So macht es gerade null Sinn.

Die ersten Gespräche liefen auch schon. Irgendwas muss jetzt mal passieren. Dieses jeden Tag damit zu quälen, dass er es doch nicht in die Schule schafft, ist total kontraproduktiv.

Anonym schrieb am 12.01.2023 14:40

...ich finde gut, alles was Euch Druck rausnimmt....das macht die Situation für *alle* Beteiligten einfacher/lösbarer .......... meine laienhafte Meinung Kathrin

Anonym schrieb am 23.01.2023 15:09

Für die Kostenübernahme brauch ich eine Bestätigung der Psychologin, die die Diagnose gestellt hat und die weigert sich jetzt. Unmöglicher Oton "Das Kind kommt in die Klinik". Jetzt suchen wir nach einer zweiten Meinung...

Ich bin grad ganz schön aufgewühlt. Naja, irgendwie wird es weitergehen. Dem Kind geht es insgesamt aber auch schon besser. Die Ergo tut ihm gut und für ihn kommt mittlerweile sogar eine Wiederholung der Klasse infrage.

Anonym schrieb am 24.01.2023 16:12

Bei uns hiess es damals ( von Kinder/Schulpsycholgen) : Sie können das Kind in eine Klinik zur Diagnostik - in der Regel ist - bei diesem (unserem) Sachverhalt davon auszugehen, dass das nichts hilft....... er dann doch in eine Jugendhilfeeinrichtung sollte /muss, damit er sich weiter entwickelt......... eine Tasse heisse Schoko oder Tee rüber schieb.......