"Ist das nicht ein bischen zuviel Wasser für eine 13jährige?"

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anja501 (Profil) schrieb am 03.12.2021 14:11

Ist das nicht ein bischen zuviel Wasser für eine 13jährige?

Hallo!
Hab schon das Archiv durchforstet, aber nichts zum Thema gefunden. Nur, dass ich vor ca. 10 Jahren mal die Frage gestellt habe ob meine Tochter wohl zuwenig trinkt ; )
morgens "Kellogs" mit Milch, dazu ein Glas Wasser (ca.200ml)
mit zur Schule 500ml in einer Flasche
kommt nach Hause "Ich hab so einen Durst" - zu Mittag nochmal 200ml
gestern bei der Oma gegessen, da hat sie 5 (!) (kennt ihr noch die:) Senfgläser Wasser zum Essen getrunken
grundsätzlich nimmt sie abends eine 1L Flasche mit ans Bett, wobei sie damit wohl 2 Tage hinkommt sagt sie. Am Nachmittag sinds dann auch noch mal 2-3 Gläser?
Is dat nich n bischen viel? Fällt mir die letzten Tage sehr extrem auf.
Wir waren vor ca. 4 Wochen zur J1 beim Arzt mit Blut- und Urinuntersuchung - haben sich nicht wieder gemeldet, darum geh ich davon aus ist alles okay..
Wieviel trinken eure Pubertiere denn so?
Gruß
Anja

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Anonym schrieb am 03.12.2021 16:39

Hallo Anja, da wir seid Juli einen -damals noch 12 jährigen- Diabetiker zu Hause haben, kann ich deine Bedenken verstehen.
Zumindest was Diabetes betrifft kann ich sagen, dass bei vielem trinken auch sehr viel ausgeschieden wird- der Körper will den Zucker los werden, scheidet aus, dann kommt der Durst. Uns fiel plötzlich auf, dass das Kind nachts aufs Klo ging und das ist bei uns Alten normal, bei Kindern aber idR nicht. Abgesehen davon war er auch abgeschlagen, quengelig, Lustlos....
Da ihr aber auch erst ein Blutbild hattet, sollte diesbzgl. alles in Ordnung sein und sie trinkt einfach nur viel ;-) Andere futtern umso mehr . Ansonsten halt nachfragen. BZ Test in der Apo wird leider wegen dem bösen C nicht gemacht, wir sind damals zu nem bekannten Diabetiker gegangen, weil uns die Kinderärztin erst 4 Tage nach meinem Anruf einen Termin angeboten hat....
Ich hatte hier in Kita und Grundschuljahren auch zwei Kinder die gaaaanz wenig tranken, sind beide groß geworden.
Meine nehmen 1l mit in die Schule und füllen manchmal wohl auch noch auf, dann so der Rest des Tages- also auf 2l am Tag kommen die auch!

LG Gerlind

anja501 (Profil) schrieb am 03.12.2021 18:13

Danke dir Gerlind, das beruhigt mich gerade sehr.
Ich hab auch mal ne zeitlang versucht täglich auf 3 Liter zu kommen + Kaffe + Flüssigkeit aus Mahlzeiten, bis ich dann mal gelesen haben, dass mit viel Wasser trinken auch die ganzen gesunden Nährstoffe mit ausgestossen werden und das wollte ich auch nicht also wieder weniger...
Okay also lustlos oder schlapp ist sie nie, geht meist um 22 Uhr/ 22:30Uhr nochmal aufs Klo... mag jetzt auch Angewohnheit geworden sein...
Ich war beunruhigt wegen Diabetes und eben ausgeschiedene Nährstoffe, außerdem isst sie sehr viele Chips - zwei Tüten die Woche ist nichts! Naja mag auch noch normal sein in dem Alter? ; )
Schönen Abend

Mornica (Profil) schrieb am 03.12.2021 19:13

Chips machen auch durstig ;-)
Aber sonst rufe doch mal bei der Kinderarztpraxis an und frage nach dem konkreten Blutzuckerwert. Dann kannst du nich beruhigter sein.
Gruß
Bettina

natascha (Profil) schrieb am 03.12.2021 19:50

Hi
Hier hab ich auch ne Kaktee und nen Fisch.
Eine trinkt auch ungebuehrend viel, ich hab den Blutzucker in der Apo testen lassen, spaeter beim Doc nochmal richtig mit langzeitwert und kram
Alles ok.

Lg Natascha

anja501 (Profil) schrieb am 04.12.2021 09:42

Hi
Hier hab ich auch ne Kaktee und nen Fisch.


Kaktee und Fisch : )))) hahahaha super Natascha.

natascha (Profil) schrieb am 04.12.2021 09:45

Danke, eine der Twins trinkt fuer die 2. mit.
Die kommt mit zwei troofen aus.
Lg Natascha

Anonym schrieb am 07.12.2021 22:49

liebe anja

ich möchte keine panik verbreiten, aber als mutter eines dia-kindes, bald drei jahre, würde ich sofort (!) nochmals mit dem verdacht auf diabetes einen bluttest machen lassen.
es gibt neben typ 1 und typ 2 noch andere formen, nicht alle treten gleich in voller klarheit auf.
ich hätte im rückblick gerne früher reagiert, das hätte dem kind einige wochen sich-nicht-mehr-gut-fühlen erspart.

wenn es ein fehlalarm war, ist's auch gut, fundiert bescheid zu wissen.

es passiert leider immer wieder und immer noch, dass nicht an diabetes gedacht wird bei routine-untersuchungen...

ein herzlicher gruss und alles gute

sünneli