"Ängste, Phantasien, Theorien in Zusammenhang mit Covid"

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dorle (Profil) schrieb am 22.08.2021 12:04

Ängste, Phantasien, Theorien in Zusammenhang mit Covid

Ich denke, wir haben sie alle.
Unsere Ängste in Zusammenhang mit der Impfung, der "Entstehung" des Virus', der Geldmacherei dabei etc.

Mir sind in meinem Freundeskreis schon soooo viele davon begegnet und ich dachte wir sammeln mal und UNS persönlich so im Kopf steckt.

Ich selbst
Hasse die Geschäftemacherei die damit getrieben wird.
Ich hasse, dass es kein übergeordnetes Gremium gibt ohne geschäftliche Interessen, mit guten Fördermitteln und korrekten, verlässlichen Daten.
Es gibt schon etwas davon. Aber diese Leute haben keine Gesetzesgewalt um Dinge zu steuern.

Weiterhin wundere ich mich seeeeeehr über diese krassen Theorien die mich an solchen Aberglauben erinnern wie das Juden Brunnen vergiften und dann kommt die Pest:
man wird vom Impfen unfruchtbar, der Virus würde (von Bill Gates oder Obama finanziert) mit Absicht entwickelt und ausgebracht. Gründe dafür gibt es auch wieder zu Hauf.
Um die Menschheit zu chippen, zu minimieren, geistig zu verwirren, abzulenken sogenannten "wahren Wichtigen"
Das sind dann auch wieder diverse Dinge...( Nur nicht sowas wie Malaria- die häufigste tödliche Krankheit weltweit)

Und Sorgen wegen Impfnebenwirkungen.
Tja, das wird auch bei anderen Krankheiten schon lange gesagt. Werden diese alle verschwiegen und unterdrückt?
Im Ferni sah man ab und zu mal einen Fall.
Sorry, aber wie viele sind das?
Wenn es viele sind spricht es sich doch herum.

Von einer hochrangigen Charité Ärztin der DDR kenne ich Gruselstorys was alles dort für den Westen getestet wurde.
Mein Freund hat eine Fehlbildung weil bei ihm als Fötus Proben entnommen wurden. Diese Methode war damals neu und toll. Die DDR hat's getestet. Heute machen wir das alle.
Aber von Impfnebenwirkungen...
Keine Geschichten.
Ich denke das ist alles Quatsch.
Meine Ängste hierzu werden quasi von nichtwissenschaftlichen Müttern geschürt. Bin ich selber schuld
Auch der mRNA Impfstoff:
Die Methode ist aus den 60igern.
Bei Pflanzen ewig schon bewährt.
Wenn da was die Fortpflanzung gefährdet muss es mit ABSICHT zugegeben sein, ein Mittel, ein Trägerstoff etc.

Röteln schädigen die Fortpflanzung definitiv.
Dagegen wollen sich ja manche auch nicht impfen, bzw ihre Töchter....das raffe ich alles manchmal nicht

Die Welt und ihre Menschen sind so kompliziert.

Antworten

ReginaUrsula (Profil) schrieb am 22.08.2021 14:27

Mein Vater ist 2017 an einer seltenen Lungenkrankheit gestorben, deren Auswirklungen ähnlich waren wie die einer Corona-Infektion. In anderen Worten: er ist langsam erstickt. die Lungenbläschen haben sich verklebt, und er hat trotz Sauerstoffgabe immer weniger Luft bekommen. Er war immer hart im Nehmen, aber irgenwann man die Panik gesehen. Er wurde dann in ein künstliches Koma versetzt, und ist Tage danach gestorben. Jetzt, wo man immer mehr über Corona weiß sehe ich immer mehr die Parallelen der beiden Krankheiten, und das schürt meine Sorgen, nicht zuletzt, weil es dagegen einfach kein Heilmittel gibt.
https://www.focus.de/gesundheit/news/pathologe-ueber-covid-19-tote-virus-verkleistert-lungenblaeschen-wie-eine-tapete_id_11958013.html
Ich wünsche niemanden so eine Art von Tod. Zumal wir imeinen Vater mindestens belgeiten konnten, während die Corona-Kranken ja nicht besucht werden können.

Mir macht Angst, was ich bei meiner Kollegin (Anfang 30) erlebt: Sie hatte Mai 2020 eine Corona-Infektion. Sie war krank, aber nicht im KH (denn zu der Zeit waren die KH übervoll). Und bis jetzt hat sie Probleme mit der Atmung und ist extrem wenig belastbar. Sie hat so ziemlich alles versucht - von Schulmedizin bis Naturheilkunde und Osteopathie. Sie möchte eine Familie, doch da sehen sie Ärtze im Augenblick ein Problem.Sie hat Angst, dass ihr die Zeit wegläuft. Es sind noch immer so viele Frauen in diesem Alter nicht geimpft - nicht, dass Corona denen auch bei der Familienplanung eine Stricht durch die Rechnung macht!

Was mir auch noch Sorgen macht, sind die Berichte aus den USA. Iese die NYT und den Guardian, und da wird von einer ansteigenden Zahl schlimmer Corona-Fälle bei Kindern und Jugendlichen berichtet. Ich hoffe, dass das wirklich nur ein amerikanisches Problem ist - aber was, wenn nicht?

Mich entlastet es sehr, dass wir - zwischen 12 und 84 - geimpft sind. Und die Ergebnisse der neuesten wissenschaftlichen Studien zeigen ja auch, wie hoch die Wirksamkeint der impfung ist.

Einen nachdenklichen Sonntag,
RU


Anonym schrieb am 22.08.2021 14:59

Ich teile Dorles Ängste.

Dazu kommt noch, dass meine Kinder noch zu jung für die Impfung sind, und ich Angst habe, dass sie sich anstecken, dass sie quasi geopfert werden. Ich isoliere sie, wo es nur geht. Aber ich habe Angst, dass sie sozialen Schaden nehmen. Zum einen, weil sie den Anschluss verlieren zu den Kindern, die alles dürfen. Zum anderen, weil sie total eingeschränkt sind. Beispiel Schwimmkurs: würden sie gerne, aber zum einen müssten die dauernd getestet werden. Dann trage ich das Risiko, dass der Kurs doch ausfällt, weil das Schwimmbad schließt. Dann ist mir gerade im Hallenbad das Risiko einer Ansteckung zu groß… usw

Ich denke, ich habe gesunde Kinder. Zumindest gab es bisher noch keine Auffälligkeiten. Woher weißt ich aber, ob die nicht doch einen (kleinen) Herzfehler haben?

Außerdem habe ich bei meinen Kindern Angst vor Long-/Postcovid. Und -wer weiß, ob Covid nicht doch wirkliche Spätfolgen auslösen kann, wie z.B. die Enzephalitis bei Masern?

Was noch… die Mutationen, die entstehen, wenn sich das Virus ungehindert vermehren kann. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine Mutante die Impfung komplett aushebelt.

Das sind die wichtigsten Punkte, die mich so umtreiben…

Danke für den Thread :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Anonym schrieb am 22.08.2021 16:18

Also was mir hilft bei der ganzen Panik, was Corona auslösen kann

"Das Leben ist auf jeden Fall tödlich."

Mir kann morgen eine Blumentopf auf den Kopf fallen oder ein Auto fährt mich um... und trotzdem gehe ich raus, fahre Fahrrad und schicke auch meine Kinder alleine los.

Im ersten Lockdown habe ich mich sehr um meine Eltern gesorgt und sie auch zu Beginn nicht besucht-beide mit diversen Vorerkrankungen. Trotzdem ist mein Vater fast jeden zweiten Tag rausgegangen, einkaufen etc.... wir haben ihn dann besucht (meine Ma war im KH), er hat die Enkelkinder gekuschelt und gedrückt-mir war natürlich mumlig zumute (gab ja noch keine Schnelltests). Drei Tage später war er tot- nix Corona-plötzlicher Herzstillstand...

Und wie froh war ich nachträglich, dass die Kids den Opa besucht+gekuschelt haben, er sich nicht von allem abgeschottet hatte sondern bis zuletzt unterwegs war...und das hilft mir aktuell auch bei anderen Entscheidungen mit den Kids: die Kinder sollen raus und Freunde treffen, das Leben geht weiter...

Und das Worst-Case -Zenario wäre für mich ein schwerer Verlauf mit Beatmung-da wünsche ich mir nur, das es eine gute medizinische (Palliativ-)Versorgung gibt...wie bei anderen Erkrankungen auch....

ReginaUrsula (Profil) schrieb am 22.08.2021 17:10

Also was mir hilft bei der ganzen Panik, was Corona auslösen kann

"Das Leben ist auf jeden Fall tödlich."

Mir kann morgen eine Blumentopf auf den Kopf fallen oder ein Auto fährt mich um... und trotzdem gehe ich raus, fahre Fahrrad und schicke auch meine Kinder alleine los.


Du hast absolut recht!

Nur begegnet mir gerade zu häufig diese Panik wegen angeblicher Impf-Nebenwirkungen und Langzeitfolgen. Auch hier im Forum.
Und ich möchte nicht, dass uns diese ganze Impf-Angst(macherei) vergessen lässt, wogegen wir uns impfen lassen - nämlich nichts, was nur wie ein Grippe ist. Sondern eine krasse Krankheit, die zu einem unangnehmen Tod oder Langzeitfolgen führen kann.


LG,
Regina