"Von was leben nach einer Trennung?"

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Anonym schrieb am 22.11.2020 01:41

Von was leben nach einer Trennung?

Ich weiß nicht weiter...
Noch bin ich nicht getrennt, würde es aber gerne tun.
Mein Mann nervt mich nur noch und ich sehe keine Zukunft mit ihm.
Leider habe ich massive Probleme. Unter anderem bin ich schwer depressiv. Den Alltag bekomme ich sehr gut hin, nur habe ich nie richtig gearbeitet (ich habe nur einen Mini-Mini-Job, den ich von zu Hause aus erledige). Wegen der Depression habe ich mein Studium nicht beendet. Ich bin quasi berufslos. Und sehe mich auch nicht imstande, das Studium zu beenden bzw. regelmäßig zu arbeiten.
Das, was ich gerne machen würde schaffe ich nicht, da ich leider sehr schnell überfordert und müde bin.
Die Depression begleitet mich schon seit mehreren Jahrzenten.
Ich bin ziemlich labil. Würde ich mich trennen, würde ich sehr sehr viel weinen. Ich wäre allein, hätte niemanden.
Hmmm, ich stecke in der Zwickmühle.
Könnt ihr mir weiter helfen?

Die Ano Zwickmühle

Antworten

Anonym schrieb am 22.11.2020 08:58

Hi.


Schwierig.
In deinem Posting lese ich raus.
Jetzt ist es schlecht.
Ohne aber auch wegen der Depris.
Warum fängst du nicht da an.
Mit dem Arzt reden Therapie und oder Medis, wenn du stabiler bist, dann siehst du klarer.
Ob du doch einen Midijob machen kannst.
Kraft für Beratung, woher man welches Geld bekomnt?
Wohngeld.
Unterhalt
Harz 4
Keine Ahnung was es noch gibt.
Aber deine Depris lese ich als Hauptinhalt.

Dagegen kannst du was tun.

Ich wünache dir Kraft.

Liebe Grüsse Natascha


Anonym schrieb am 22.11.2020 11:10

Ich würde in eine Klinik gehen mit Kids. Ich kann aus eigener Erfahrung Heiligenfeld Waldmünchen sehr empfehlen. Ich selbst und viele Frauen dort kamen mit der selben Frage und gingen mit mehr Klarheit, Entscheidungen oder kamen gar später mit Mann und Kids nochmal zurück.
Ansonsten klar was Natascha schreibt:
Psychotherapeutische Begleitung
Beratung
Etc pp.
Bezüglich deiner finanziellen Sorgen ist es durchaus Möglich, dass du aufgrund deiner scheinbar chronischen psychischen Erkrankung länger Unterhalt bekommen wirst als üblich. Dieser Aspekt könnte deinem Mann noch Schwierigkeiten bereiten.
Alles Gute!

NadineK (Profil) schrieb am 24.11.2020 10:19

ich würde auch erst die psychischen Probleme angehen, bevor ich mich trenne. Denn das könnte der Mann sonst auch nutzen wenn es um die Frage nach den Kindern geht (wo sie bleiben). Therapeut wäre das ganz gut. Medikamente auf jeden Fall, eine Trennung kostet Kraft. Ansonsten eben Hartz 4, dafür ist es doch gemacht. Abklopfen wo es sonst Hilfen gibt: Wohngeld, Bildung und Teilhabe etc.

Überlegen was Depressionen macht: Mikronährstoffmangel über Jahre etc.

Liebe Grüße und viel Kraft

NadineK (selten hier, aber heute mal was geschrieben).

Anonym schrieb am 25.11.2020 07:39

Hallo Ano,

zur Trennung kann ich nichts sagen nur zu den Depressionen. Mein Schwager war arg betroffen und wir haben mit nach Lösungen gesucht. Bei ihm hat die Unterstützung mit Mikronährstoffen und ein gezielter Darmaufbau wirklich extrem viel gebracht. Angefangen mit einem hochwertigen Vitamin B-Komplex, Vitamin D , Omega 3 und noch andere Nährstoffe. Zuvor hat er eine Mikronährstoffanalyse im Blut machen lassen und war, vermutlich durch die zusätzliche jahrelange Medikamenteneinnahme, bei vielen Werten deutlich unter dem unteren Normwert. Zusätzlich hat er nach und nach seine Ernährung umgestellt und ernährt sich jetzt Richtung Paleo.
Vielleicht ist das hilfreich für dich.

Alles Gute!

https://www.bvf.de/aktuelles/pressemitteilungen/meldung/news/stimmungstief-und-depression-was-koennen-mikronaehrstoffe-leisten/