"Alle haben Schnupfen,yeah. Die "neue Normalität"..."

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Anonym schrieb am 21.07.2020 09:21

Alle haben Schnupfen,yeah. Die "neue Normalität"...

Juhu,

alle Kinder im Haus haben Schnupfen. Gar nicht schlimm, halt bisschen laufende Nase und Jucken und ab und zu ein Nieser.

Aber auch so - was tut man denn jetzt?! Nicht in Schule und Kindergarten ist klar. Habe versucht Eltern von Freunden zu erreichen, damit sie in der Schule Bescheid geben - alle selbst auch erkältet. Habe dann doch noch jemanden in der Schule erreicht (Zwergschule, hat kein Sekretariat) - kein Problem, sind eh kaum Kinder da. Im Kindergarten das gleiche.
Anruf bei meiner Hausärztin - trotz schwanger und in einer Schule tätig gibt es keinen Test. Kinderarzt sagt auch, einfach daheim bleiben, kein Test, ist eh alles seit Wochen negativ. Ob ich einen Krankenschein bräuchte?! Nein, denn ich habe ein seit gestern (!) geltendes Beschäftigungsverbot. Da sagte die Helferin, da könne ich ja froh sein, denn es sei ja erst Juli und überhaupt keine Saison und die Frage, die die sich immer stellen, ist, wie Eltern bis zum Jahresende kommen sollen, wenn sie bei jedem Schnupfen kindkrank machen müssten.

Das ist wirklich eine gute Frage.

Habe da gerade auch weitergedacht. Im Prinzip müssen ja alle Angehörigen eines Haushalts, in dem eine Person Symptome hat, daheim bleiben. Alle.
Wie soll das denn gehen??
Stelle mir das auch bei Lehrer- und Erzieherhaushalten mit Kindern klasse vor.
Ich selbst hätte von Anfang Januar bis Anfang April diesen Jahres nicht arbeiten können. Hatte selbst Dauerhusten oder irgendein Kind war immer verschnupft. Aber man organisiert sich halt, geht gegenläufig arbeiten, bei einem kleinen Schnupfen ohne körperliche Auswirkungen gehen meine Kinder und ich auch in die Schule. So hatte ich "nur" zwei Fehlwochen, eine für mich selbst und eine für den schweren Infekt der Kinder.

Wird das die neue Normalität?!
Müssten jetzt nicht die Kindkranktage mal dringend erhöht werden?!
Das fällt ja jetzt nicht unter Quarantäne, oder?!

Habt ihr damit auch schon Erfahrungen gemacht? Oder sagt ihr gleich, ist egal, einer bleibt daheim und der Rest lebt normal weiter?!

Ich gehe jetzt einkaufen. Wir brauchen plötzlich Mittagessen für dreimal so viele Menschen wie gedacht und vor allem Nasenspray...

Grüße :)

Antworten

Anonym schrieb am 21.07.2020 09:48

Ich habe diese Woche den Fall, dass der Jüngste Schnupfen hat. Daher habe ich mich mit der Krippenerzieherin unterhalten. Hier in BW wird es wohl demnächst eine schriftliche Erklärung des Gesundheitsamtes dazu geben. Eine mündliche Zusage, dass Schnupfen in Ordnung geht, haben sie schon. Auf unseren Zetteln zum Unterschreiben steht auch nur was von Husten und Geschmacksverlust. Ich habe extra nachgelesen... Aber hier im Ort wird das bisher auch sehr unterschiedlich gehandhabt, je nach Einrichtung/Schule.

Nun ja, zurück zum Fall. Da es hier auch seit Wochen höchstens einen Fall pro Woche gibt im Landkreis und wir uns immer mit den gleichen Leuten umgeben, gehen alle anderen in Kindergarten und Schule. Ich kann doch nicht immer alle generell zu Hause lassen, nur, weil einem die Nase läuft. Vor allem nicht aus der Schule! Daher sind kinderkrank-Tage da meines Erachtens keine Lösung. Zum einen müssen die Ärzte das ja jedes Mal unterschreiben, die haben auch besseres zu tun, und zum anderen sind wir dann wieder beim Zustand vom April. Alle springen zu Hause rum und das Schulkind soll dabei noch lernen können. Das kann es ja für die Schulkinder vor allem nicht sein. Dass viele Eltern da auch noch Arbeiten sollten, sei mal ganz außen vor.

Es ist wie im Frühjahr: Kinder sind das Problem der Eltern. Die machen das ja schon irgendwie, warum sollte sich die Politik darum kümmern. Wenn man da auch nur halb so viel Energie reinstecken würde, wie in die Hygienekonzepte in Gastronomie und Sport! Aber klar, da ist ja unmittelbar Geld im Spiel. Bei den Familien wird man die Rechnung erst in den nächsten Jahren bekommen, wenn die Eltern vor Überlastung nicht mehr funktionieren und die Kinder in der Schule zu große Defizite aufhäufen... Klar, sicher nicht alle, aber viele. Zu viele.

Anonym schrieb am 21.07.2020 11:40

In der Verordnung für die Kitas und auch in der für Schulen in BaWü steht, dass Personen mit "Symptomen einer Atemwegsinfektion" ein Betretungs- und Betreuungsverbot haben. Was sagt Google zur Konkretisierung dieser Bezeichnung?! "Hslskratzen, verstopfte Nase, Schnupfen, Husten bis hin zu Fieber".
Also eigentlich alles.
In der allgemeinen Verordnung steht halt nur was von Husten, Fieber und Geruchs- und Geschmackssinn.
Blöderweise gilt halt für den konkreten Fall die Schul-VO und weil das da so offen formuliert ist, wird es wieder überall unterschiedlich gehandhabt.
Bei uns im Ort sind die Einrichtungen sehr streng in der Handhabung.
Ich würde gerade auch anders reagieren, wenn ich selbst arbeiten müsste. Ich glaub vielen ist die Problematik noch gar nicht bewusst. Was da auf uns zukommt. Da braucht es eine ganz andere Solidarität und ich kann mir nicht vorstellen, dass es die geben wird.

TS-Ano

Lola (Profil) schrieb am 21.07.2020 12:54

Mein Kind mit Allergie hustet sich den Rotz hoch, statt sich die nase zu Putzen. Macht sich gut in der Schule. Als es ganz arg war, hab ich ihn fast eine Woche zu Hause gelassen. Dann dürfte er drei Wochen am online schooling teilnehmen.

Anonym schrieb am 21.07.2020 14:03

Hallo,

Bei uns kann man sich vom Kinderarzt ein Artest geben lassen,
Dass das Kind eine normal Erkältung hat und dann klappt das mit der Schule.

Lg

Tine (Profil) schrieb am 21.07.2020 15:23

In Sachsen ist es mittlerweile so, dass Schnupfen kein Ausschlusskriterium mehr ist. Bei allen anderen "Symptome" ist es auch nicht mehr so, dass die ganze Familie zu Hause bleiben muss wenn einer krank ist.

akira (Profil) schrieb am 21.07.2020 15:42

Hallo,

Bei uns kann man sich vom Kinderarzt ein Artest geben lassen,
Dass das Kind eine normal Erkältung hat und dann klappt das mit der Schule.

Lg


Das kann ja für den Herbst/Winter aber auch keine Lösung sein. Wenn die Ärzte jeder Rotznase eine Erkältung bestätigen müssen, haben sie ja keine Zeit mehr für die wirklich Kranken.

Clarita (Profil) schrieb am 21.07.2020 16:22

Wir hatten letzte und vorletzte Woche dasselbe Problem. Die Schule ist weniger streng als der Kiga. Auf dem Zettel stand Schnupfen zwar nicht ausdrücklich, aber fällt natürlich schon unter "Erkältungssymptom". Vom Gesundheitsamt gab es ein Schreiben, in dem empfohlen wurde, zu testen. Da stand Schnupfen auch dabei. Hatten jetzt bei dem wechselhaften Wetter vor 2 Wochen natürlich einige eine Erkältung. Die Interpretation liegt im Fall unserer Grundschule bei den Eltern. Bis jetzt wurde noch niemand nach Hause geschickt, fehlten aber auch immer wieder Kinder. Unsere Tochter war auch 3 Tage zu Hause, als der Schnupfen am dicksten war. Wobei sie sowieso eher die Nase hochzieht, da hält sich die Ansteckungsgefahr in Grenzen...

Haben sogar alle Kinder auf Corona testen lassen. Die KiÄ hielt es zwar nicht für nötig, auf Wunsch macht sie es aber. Natürlich negativ, gibt hier auch kaum Fälle. Hat sich aber nur für's Turntraining (in Kleingruppen im Freien) gelohnt, da gilt negativer Test als Ausnahme von der Regel, dass man mit Erkältungssymptomen nicht teilnehmen darf.

In den Kiga durfte der Sohn trotzdem nicht. Andere Kiga-Eltern haben auch ausdrücklich gesagt, dass sie nicht wollen, dass sich ihre Kinder mit Schnupfen anstecken, weil die ja sonst auch zu Hause bleiben müssten. Also da muss definitiv bis zum Herbst etwas passieren. Der Kiga-Träger geht sogar so weit, dass die Kinder "2 Tage symptomfrei" sein müssen, bevor sie wieder kommen dürfen. Muss man unterschreiben, wenn das Kind nach einem Schnupfen wieder kommt. Gut, dass wir ab Herbst erstmal kein Kiga-Kind mehr haben...

"Gesundschreiben" von KiÄ bei Schnupfen gibt es ja auch nicht. Interessant, dass es woanders eine "Bestätigung über normalen Schnupfen" gibt. Wie lange ist die dann gültig? Ein Corona-Test könnte ja ein paar Tage später schon anders ausfallen, man könnte sich ja jederzeit doch noch anstecken...

Clarita (Profil) schrieb am 21.07.2020 16:23

Ach so, Quarantäne kann ja nicht gelten, die hat man ja nur, wenn man selbst ausdrücklich positiv getestet ist oder mit einer Person direkten Kontakt hatte, die positiv getestet wurde.

Clarita (Profil) schrieb am 21.07.2020 16:32

Bei uns entscheidet jeder Kiga-Träger die Details. Der Kiga hier im Ort (anderer Träger als der des Nachbarorts, in dem wir sind) schickt aber auch jedes Kind mit Schnupfen nach Hause.
Das Problem ist aber natürlich, dass vom Prinzip her jedes Kind bei jedem Schnupfen auf Corona getestet werden müsste, um festzustellen, ob es nur ein normaler Schnupfen ist oder nicht. Das ist ja auch schwer umzusetzen.
In einem Ort unseres Landkreises ist neulich ein Kiga-Kind positiv auf Corona getestet worden. Es hatte nur Schnupfen. Alle Kontaktpersonen wurden negativ getestet. Hä??? Entweder stimmt da was mit dem Ergebnis nicht, oder es waren alle schon wieder gesund, bis es beim Kind ausbrach oder was?

Wie läuft das in Sachsen? Werden da dann die Erzieherinnen regelmäßig getestet oder geht alles einfach seinen Gang?

Tine (Profil) schrieb am 21.07.2020 20:38

@Clarita

Also ich wurde bisher noch nicht getestet und keine meiner Kolleginnen. Auch von anderen Einrichtungen weiß ich es nicht.

Sachsen war ja sowieso recht schnell mit dem "Normalbetrieb", jedenfalls im Gegensatz zu anderen Bundesländern.
Bei uns läuft eigentlich (fast) alles normal.
Bisher müssen die Eltern jeden Morgen noch schriftlich Bestätigen, dass die Kinder gesund sind (Schnupfen dürfen sie seid einer Woche wieder haben :D ).
Ansonsten 2 Tage symptomfrei oder Schreiben vom Arzt, dass das Kind wieder kommen darf.

Aber nach den Ferien (bei uns haben die gerade erst begonnen), sollen diese Schreiben dann wohl auch wegfallen. Hab ich zumindest so von der Grundschule vernommen. Und ganz Normal mit dem Unterricht begonnen werden. Ich bin gespannt...

Anonym schrieb am 22.07.2020 09:17

Ist es nicht so, dass Corona, insofern es überhaupt Symptome auslöst, meist als Schnupfen auftritt? Ist halt eines der Grippe-/"Erkältungs"-Viren. Die berühmten Atemprobleme, Geschmacksverlust etc gibt es ja nur äußerst selten in Ausnahmefällen. Und können sicherlich auch mal anders ausgelöst werden.
Keine Ahnung, wie das in Zukunft laufen soll... Bin gespannt...

Anonym schrieb am 22.07.2020 09:21

Nochmal die letztere Schreiberin.
Wie sich ja in einigen Bundesländern und ihren Entscheidungen diesbezüglich zeigt, muss man einfach irgendwann anfangen, mit dem (m. E. nach in einer menschlichen Gemeinschaft) Risiko (wieder lernen zu) leben, dass man einfach krank werden kann. Das gehört zum Leben dazu und lässt sich auch mit allen Maßnahmen nicht verhindern.

Anonym schrieb am 22.07.2020 10:49

Juhu,

Habe da gerade auch weitergedacht. Im Prinzip müssen ja alle Angehörigen eines Haushalts, in dem eine Person Symptome hat, daheim bleiben. Alle.
Wie soll das denn gehen??

Grüße :)


Es sollen nur diejenige zuhause bleiben, die auch Symptome haben. E sstecken sich ja nicht einmal im gleichen Haushalt alle unbedingt an, wie man seit kurzem weiß.

Vorgehensweise scheint sehr vom Bundesland und Arzt abzhängen. Bin in RLP und inzwischen schon 2x getestet worden. Meine Hausärztin überweist jedes Erkältungssymptom zum Test. Hier sind die Zahlen auch erfreulich niedrig.
Hatte immer spätestens 24h das Ergebnis (sogar am Wochenende!). War erstaunt WIE gut organisiert hier das testen von sich geht. Selbst bei Kindern echt problemlos, bei Rachenabstrich wurde nicht mal gemeckert.

Anonym schrieb am 22.07.2020 11:17

Nochmal die letztere Schreiberin.
Wie sich ja in einigen Bundesländern und ihren Entscheidungen diesbezüglich zeigt, muss man einfach irgendwann anfangen, mit dem (m. E. nach in einer menschlichen Gemeinschaft) Risiko (wieder lernen zu) leben, dass man einfach krank werden kann. Das gehört zum Leben dazu und lässt sich auch mit allen Maßnahmen nicht verhindern.


Ganz meiner Meinung.


Das mit den übrigen Personen im Haushalt scheint (wie alles andere auch) unterschiedlich gehandhabt zu sein. Ich muss hier unterschreiben, dass _alle_ Personen im Haushalt symptomfrei sind. Demnach könnten wir ab Herbst die Betreuungsplätze kündigen und alle zu Hause bleiben, wenn das so streng durchgehalten würde.

Und da ich heute eh beim Kinderarzt war, um etwas abzuholen, habe ich nachgefragt. Hier wird eine Unbedenklichkeitserklärung nur nach Test ausgestellt (macht auch Sinn) und getestet wird nur, wenn der Kindergarten es verlangt und bestätigt, dass er das Kind dann auch wieder kommen lässt (macht auch Sinn). Grundsätzlich wollen sie das aber natürlich gar nicht, weil das aufwandsmäßig alles sprengt. Das verstehe ich auch. So ist das jedenfalls für niemanden eine Lösung.

Viele Grüße, akira mit verschnupftem Kleinkind zu Hause, da es sporadisch hustet...

Anonym schrieb am 22.07.2020 15:09

Also so richtig verstehe ich das mit dem großen Aufwand nicht.
Wäre es nicht jetzt gerade, in Anbetracht er erfreulich niedrigen Zahlen hier zu Lande, gerade total sinnvoll viel zu testen? Die Labore sind nicht überlastet die Kapazitäten wurden geschaffen, wenn man jetzt in hohem Maße testet wäre doch die Wahrscheinlichkeit auch hoch, bereits bei kleineren Infektionsherden gut reagieren zu können? Oder hab ich da was übersehen?
Der Aufwand für meine Ärztin war ebenfalls sehr überschaubar, ich hatte am Telefon meine Symptome beschrieben, daraufhin wurde mir Telefonnummer des Labors gegeben, die Überweisung wurde direkt dorthin gefaxt und ich hatte noch am gleichen Tag den Termin zum Abstrich.
Ich würde mir wirklich wünschen, das einheitlicher vorgegangen wird. Und das mit dn kinderfeien Tagen ist wirklich ein Problem, einige Arbeitgeber sind auch auf die Problematik eingegangen, aber andere nicht. Ganz von der Frage der Überlastung von Eltern mit Betreuung und beruflicher Tätigkeit abgesehen, das man vom Wohlwollen des Arbeitsgebers in dieser Frage abhängig ist finde ich daneben.

Ano RLP

solskinn (Profil) schrieb am 22.07.2020 16:41

Ich verstehe die Logik nicht.
Entweder ist Schnupfen ein Symptom von Corona oder eben nicht.
Wenn es ein Symptom ist und die Person dann eben nicht mehr am Leben teilnehmen darf, dann ist es ja in letzter Konsequenz ein Verdachtsfall, womit ein Test Klarheit bringen kann. In der Zeit, bis das Ergebnis vorliegt, müssen alle primären Kontaktpersonen ebenfalls isoliert werden.
Oder es ist kein Symptom und dann können wir uns das alles auch sparen.
Aber zu sagen, mit Schnupfen muss das Kind daheim bleiben, getestet wird nicht, die Geschwister und der nicht betreuende Elternteil gehen aber weiter raus wie bisher, macht doch gar keinen Sinn.

Anonym schrieb am 22.07.2020 17:06

Es wäre ja ohnehin von Anfang an sinnvoll gewesen viel zu testen. Dann hätten wir auch realistischere Zahlen gehabt. Aber wer soll denn das alles bezahlen?
LG

Cora (Profil) schrieb am 30.07.2020 21:48

Ist jetzt off-topic und bitte nicht als Kritik verstehen, aber ich finde diesen Ausdruck "neue Normalität" ganz schrecklich.

Wir hatten eine Ausnahmesituation, und haben die - finde ich - im großen und ganzen ganz gut gemeistert. Aber wenn wir die Ausnahmesituation zum Normalzustand machen, wird der Alltag zum Alptraum.
Wir hatten eine neue Krankheit und haben sie jetzt kennengelernt. Haben gesehen, dass bei uns bei guter Versorgung die Folgen überschaubar bleiben. Jetzt müssen wir wieder einen Weg aus dem Ausnahmezustand raus in den Alltag finden.
Es wird im Herbst Krankheitswellen geben wie immer und vielleicht muss man die Ansteckungsraten auch senken. Aber nicht um jeden Preis, und vor allem nicht mit der Gesundheit und Bildung der Kinder als Bauernopfer. Es war noch nie so offensichtlich, wer in diesem Land eine Lobby hat und wer nicht :-(
Mich bedrückt das gerade sehr.
Wir müssen wieder heraus aus der Angst! Es werden immer Menschen an Lungenentzündungen sterben.
Ich finde, wir sollten mehr auf das schwedische Modell schauen und das bei uns einfordern. Dort wird zumindest bis Klasse 8 regulär unterrichtet. Ab Klasse 9 nur online, wie gut das funktioniert, weiß ich nicht. Warum sprechen wir hier bei uns so wenig darüber? Oder ist das nur meine Wahrnehmung?

Anonym schrieb am 30.07.2020 22:28

Ist jetzt off-topic und bitte nicht als Kritik verstehen, aber ich finde diesen Ausdruck "neue Normalität" ganz schrecklich.

Wir hatten eine Ausnahmesituation, und haben die - finde ich - im großen und ganzen ganz gut gemeistert. Aber wenn wir die Ausnahmesituation zum Normalzustand machen, wird der Alltag zum Alptraum.
Wir hatten eine neue Krankheit und haben sie jetzt kennengelernt. Haben gesehen, dass bei uns bei guter Versorgung die Folgen überschaubar bleiben. Jetzt müssen wir wieder einen Weg aus dem Ausnahmezustand raus in den Alltag finden.
Es wird im Herbst Krankheitswellen geben wie immer und vielleicht muss man die Ansteckungsraten auch senken. Aber nicht um jeden Preis, und vor allem nicht mit der Gesundheit und Bildung der Kinder als Bauernopfer. Es war noch nie so offensichtlich, wer in diesem Land eine Lobby hat und wer nicht :-(
Mich bedrückt das gerade sehr.
Wir müssen wieder heraus aus der Angst! Es werden immer Menschen an Lungenentzündungen sterben.
Ich finde, wir sollten mehr auf das schwedische Modell schauen und das bei uns einfordern. Dort wird zumindest bis Klasse 8 regulär unterrichtet. Ab Klasse 9 nur online, wie gut das funktioniert, weiß ich nicht. Warum sprechen wir hier bei uns so wenig darüber? Oder ist das nur meine Wahrnehmung?


Da sprichst Du mir voll aus dem Herzen. Ich habe auch den Eindruck, dass sich hier niemand darum schert, solange die Eltern den Wahnsinn irgendwie mitmachen. Und was ist das Ergebnis? Die erkälteten Kinder werden von den Großeltern betreut, da die Eltern kaum mehr Spielraum auf der Arbeit haben. Damit ist deren Ansteckung natürlich vorprogrammiert, wie hier schon mehrfach im Umfeld geschehen. Das war doch auch nicht das, was man im Frühjahr wollte...

akira

Anonym schrieb am 01.08.2020 16:27

Ist jetzt off-topic und bitte nicht als Kritik verstehen, aber ich finde diesen Ausdruck "neue Normalität" ganz schrecklich.

Wir hatten eine Ausnahmesituation, und haben die - finde ich - im großen und ganzen ganz gut gemeistert. Aber wenn wir die Ausnahmesituation zum Normalzustand machen, wird der Alltag zum Alptraum.
Wir hatten eine neue Krankheit und haben sie jetzt kennengelernt. Haben gesehen, dass bei uns bei guter Versorgung die Folgen überschaubar bleiben. Jetzt müssen wir wieder einen Weg aus dem Ausnahmezustand raus in den Alltag finden.
Es wird im Herbst Krankheitswellen geben wie immer und vielleicht muss man die Ansteckungsraten auch senken. Aber nicht um jeden Preis, und vor allem nicht mit der Gesundheit und Bildung der Kinder als Bauernopfer. Es war noch nie so offensichtlich, wer in diesem Land eine Lobby hat und wer nicht :-(
Mich bedrückt das gerade sehr.
Wir müssen wieder heraus aus der Angst! Es werden immer Menschen an Lungenentzündungen sterben.
Ich finde, wir sollten mehr auf das schwedische Modell schauen und das bei uns einfordern. Dort wird zumindest bis Klasse 8 regulär unterrichtet. Ab Klasse 9 nur online, wie gut das funktioniert, weiß ich nicht. Warum sprechen wir hier bei uns so wenig darüber? Oder ist das nur meine Wahrnehmung?


Das schwedische Modell hat viele Opfer gehabt.

Ich denke wenn ein Virus, den es bislang nicht gab, nach einem halben Jahr 17,7 Millionen Menschen infiziert und 680.000 Tote gefordert hat, sind bestimmte Maßnahmen einfach gerechtfertigt.
Und das so viele Menschen Maske tragen und man sich daran gewöhnt hat entspricht einfach der Natur des Menschen sich anzupassen. Daran finde ich nichts schlechtes.
Und, auch wenn es oft wiederholt wurde, es gibt keine Medikamente die wirklich greifen bei Corona. Damit hinkt jeglicher Vergleich zwischen anderen Krankheiten.


Mir ist es viel wichtiger das meine Kinder gesund bleiben, das Lerndefizit können sie aufholen, eine Schädigung durch eine Krankheit die man erst allmählich zu verstehen beginnt vielleicht nicht. Meine Forderung wäre deshalb vielmehr die Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen zu verstärken statt zu lockern und mehr homeschooling anzubieten. Just my 5 cents.

Anonym schrieb am 01.08.2020 17:02


Das schwedische Modell hat viele Opfer gehabt.

Ich denke wenn ein Virus, den es bislang nicht gab, nach einem halben Jahr 17,7 Millionen Menschen infiziert und 680.000 Tote gefordert hat, sind bestimmte Maßnahmen einfach gerechtfertigt.
Und das so viele Menschen Maske tragen und man sich daran gewöhnt hat entspricht einfach der Natur des Menschen sich anzupassen. Daran finde ich nichts schlechtes.
Und, auch wenn es oft wiederholt wurde, es gibt keine Medikamente die wirklich greifen bei Corona. Damit hinkt jeglicher Vergleich zwischen anderen Krankheiten.


Mir ist es viel wichtiger das meine Kinder gesund bleiben, das Lerndefizit können sie aufholen, eine Schädigung durch eine Krankheit die man erst allmählich zu verstehen beginnt vielleicht nicht. Meine Forderung wäre deshalb vielmehr die Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen zu verstärken statt zu lockern und mehr homeschooling anzubieten. Just my 5 cents.


Ich denke, dass gewisse Maßnahmen gerechtfertigt sind, daran werden die wenigsten zweifeln. In der Grippesaison wäscht man sich ja vielleicht auch vermehrt die Hände, weil es eben hilft. Auch mit dem Abstand und dass man nicht mehr jedem gleich die Hände gibt, damit kann man sich sicher arrangieren. Die Frage ist eben immer, wo man seine persönliche Grenze sieht. Es ist immer eine Abwägung, wie viel Einschnitt in meine Lebensweise ich für welches Risiko akzeptiere. Und da hat jeder eben eine andere Sicht/Gewichtung.

Deine Sicht zeigt mir wieder mal auf, dass es mehr Entscheidungsfreiheit geben muss. Wer sein Kind derzeit lieber zu Hause unterrichten will, muss das können (dürfen und Unterstützung haben). Wer die Betreuung braucht und will, muss auch dazu Möglichkeit haben, solange das Kind gesund ist. Und ein Kind ist entweder ein Verdachtsfall und muss getestet werden, oder kein Verdachtsfall und kann (falls sonst gesund) in die Betreuung, da stimme ich einer Vorschreiberin zu. Das ist momentan einfach viel zu schwammig und unkonsequent alles. Ich hoffe, dass das bis zum Schulbeginn wirklich geklärt ist. Hier in BW wird wohl eine Richtlinie ausgearbeitet bis dahin. Mal sehen, ob die dann endlich Klarheit bringt.

Als einzigen "wertenden" Kommentar möchte ich noch hinzufügen, dass ich es unfair finde, den Kindern strenge Regeln aufzuzwingen von Seiten der Erwachsenen, während viele Erwachsene selbst grundlegende Regeln nicht ernsthaft beachten.

Schöne Sommerferien hier im Süden, akira

Clarita (Profil) schrieb am 01.08.2020 23:19

Gibt jetzt die Empfehlung für Ba-Wü. Hoffentlich passen die Träger ihre Richtlinien dann auch an, denn ich vermute, dass es sonst nichts bringt.

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/FAQ_Handreichung_Schnupfen.pdf

Anonym schrieb am 01.08.2020 23:43

Gibt jetzt die Empfehlung für Ba-Wü. Hoffentlich passen die Träger ihre Richtlinien dann auch an, denn ich vermute, dass es sonst nichts bringt.

Danke, das habe ich noch gar nicht gesehen. Als ich das letzte Mal gesucht habe, war noch nichts veröffentlicht. Das ist ja an sich sehr konkret geregelt jetzt und auch für die Eltern handhabbar. Ein Kind mit erhöhter Temperatur oder stärkerem Husten sollte eh nicht in Betreuung oder Schule. Einzig die "Teststrategie" finde ich etwas schwammig gelöst. So wie ich das verstehe, entscheide ich als Eltern, ob ich überhaupt zum Arzt gehe und einen Test anstrebe (bei uns wird man da bisher in der Regel eh abgelehnt, wie mir in der Praxis gesagt wurde, aus Kapazitätsgründen, vielleicht wird das nun anders). Zumal dann ja zusätzlich zu dem einen Tag symptomfrei noch die Wartezeit auf ein Testergebnis hinzukommt, was für Berufstätige nicht unbedingt erstrebenswert ist. Das hätte man meiner Meinung nach deutlicher machen können, welche Teststrategie man da anstrebt.

Damit gute Nacht für heute, akira

Anonym schrieb am 02.08.2020 00:14

Bei uns soll die Schule nach den Ferien wie gewohnt in voller Stärke weiter gehen.
In den Pausen und Fluren Masken im Klassenzimmer nicht.
Bei 25 bis 27 Personen ist von Abstand nicht die Rede.
Auf dem Bundesserver steht, wo keine Abstandsregel eingehalten werden kann, braucht mann keine.....klasse gel.
Onlineunterricht in Deutschland....auf den Dörfern ist das Internet so langsam, da kannste keine Seite laden, dauert ewig.
Videounterricht nicht mach bar.
Meine Kinder sollen nach W8ten ihr Abi schreiben.
Verschieben auf den Sommer undenkbar....ähm warum...ach ja die flexibilität.....
Es ist nicht besser nur weil die Kinder grösser sind.

Lehrstellen suchen
Beratung auf dem Arbeitamt.
Praktikas...alles erstmal auf Eis.



Mal sehen, was die zukunft bringt.


Gesundheit steht an erster Stelle ja....
Durch das ganze hat mein eines Kind das Staatsexamen erst später machen können.
Reffstelle weg.
Entweder 1,5 Jahre warten oder Bundesland wechseln.
So genug gepinzt.....
Danke fürs zuhören.
Lg Na

Anonym schrieb am 02.08.2020 15:06


Mir ist es viel wichtiger das meine Kinder gesund bleiben, das Lerndefizit können sie aufholen, eine Schädigung durch eine Krankheit die man erst allmählich zu verstehen beginnt vielleicht nicht.


Es gibt ne neue Studie die besagt, dass über 70% der Kinder durch die Maßnahmen mittlere bis schwere emotionale und soziale Störungen aufweisen! Und das wird sich leider auch nicht in ein paar Wochen/Monaten auflösen. Bei den Alten ist es sicher ähnlich.

Ich finde man kann/darf die physische von der psychischen Gesundheit nicht trennen bzw. das eine als wichtiger bewerten.
LG Doro

solskinn (Profil) schrieb am 03.08.2020 09:03

Meine Kinder können sich schon kaum noch an die Zeit von März bis Mai erinnern. Wenn nicht ständig betont werden würde, wie besonders doch das Schuljahr war, wären sie jetzt genauso wie sonst auch immer in die Sommerferien gegangen. Aber eigentlich sind sie auch so entspannt. Überall werden ausgefallene Kindergeburtstage nachgeholt, befreundete Familien treffen sich im Freibad (mit Abstand zwischen den Decken, aber nicht zwischen den Kindern, wie in der Schule eben auch), Masken werden völlig selbstverständlich mitgenommen und aufgesetzt. Vielleicht ist das bei Jugendlichen etwas anderes, aber auch bei denen in meinem Umfeld war schon lange alles wieder halbwegs "normal" und im Moment treffen sie sich an altbekannten Orten oder fahren mit ihren Eltern in den Urlaub oder hängen im Eiscafé rum.
Mir ist klar, dass es andere Regionen gibt, in denen es andere Lebensumstände gibt, die auch zu Traumatisierungen geführt haben mögen.
Aber 70% klingt für mich extrem übertrieben! Ganz extrem.

Ich hatte diesen Thread noch anonym gestartet und zwar nicht mit der Intention eine neue Diskussion über Corona herauszubeschwören. Und witzigerweise wurde ja genau die Thematik mit dem Schnupfen ein paar Tage später auf die politische Agenda gebracht. BaWü zum Beispiel ist ja nun dabei die Verordnungen anzupassen (es ist eine Formulierung in der Schul- und in der Kita-VO, die zum Betretungsverbot führen, nämlich das allgemeine "Symptome einer Atemwegsinfektion", was im Gegensatz zur allgemeinen Corona-VO steht, wo genaue Symptome aufgezählt werden und da der Schnupfen als alleiniges Symptom nicht auftaucht). Es war ein politisches Problem und wenn die entsprechenden Leute aus dem Urlaub zurück sind, könnte es gelöst werden. Passieren sollte so etwas natürlich eigentlich nicht. Aber immerhin wird es jetzt gelöst.

Dennoch denke ich, dass das eben schon die neue Normalität sein wird, mit der wir leben werden müssen. Und vielleicht ist da ja auch gar nicht alles so schlecht. Wenn ich mir überlege, die oft hochgradig verrotzte oder hustende Kinder und Jugendliche vor mir sitzen, wie viele ich schon mit Fieber ins Krankenzimmer geschickt habe, nachdem sie stundenlang neben anderen saßen, wie oft ich mich selbst schon mehr krank als gesund in die Schule geschleppt und auch meine eigenen Kinder geschickt habe.
Anstatt mit Krampf zu diesem Status zurückzukehren, fände ich eine Debatte über das Thema Gesundheit und die Unterstützung von Eltern und kranken AN viel wichtiger (eine flexible Kindkrankregelung wäre ein Ansatzpunkt).
Ich werde auch zukünftig bei Infekten oder wenn ich mit Grippesymptomen zum Arzt gehe eine Maske anziehen, um meine Mitmenschen zu schützen. Ich hatte vorher das Bewusstsein gar nicht. Und niemandem die Hand geben zu müssen, empfinde ich als die größte Errungenschaft des Jahres 2020.

Übrigens wurden alle erwachsenen Männer in meiner Familie, die ebenfalls Schnupfen bekamen, getestet. Die Kinder und ich als schwangere Lehrerin nicht. Wahrscheinlich war ich nicht dramatisch genug am Telefon. Wenn ich aber höre, wie widerlich so ein Test ist - und es waren alle negativ -, dann bin ich gar nicht traurig deshalb.

Viele Grüße!

Anonym schrieb am 03.08.2020 10:34

Interessant, dass manche den Test als unangenehm empfinden!? Musste mich vor der Entbindung testen lassen und es war weder schmerzhaft, noch unangenehm, noch sonstwas. Vielleicht liegt es an dem, der den Abstrich macht?

solskinn (Profil) schrieb am 03.08.2020 10:50

Es scheint unterschiedliche Vorgehen zu geben. Bei "meinen" Männern (immer gleiche Teststelle) wurde der Abstrich tief aus dem Rachen und mit dem gleichen Tupfer tief auf der Nase (man meinte quasi aus dem Gehirn ;)) genommen. In der Zeit ist heute ein Artikel über Tests, die Schüler an sich selbst durchführen und die nehmen sich nur einen Abstrich aus dem Rachen. Wie war es bei dir?

Inge (Profil) schrieb am 03.08.2020 12:13

Wenn der Test nicht unangenehm war, war er nicht richtig durchgeführt oder du bist sehr unempfindlich.

Ein richtig durchgeführter Test streicht die hintere Rachenwand ab, also am Zäpfchen vorbei an die hintere Schleimhaut.
Und dann noch einmal wie schon beschrieben tief in die Nase rein, auch bis in den Rachen.

die Pseudotests an der Mundschleimhaut kann man sich genauso gut sparen, die haben keinerlei Aussagekraft.

LG Inge

Clarita (Profil) schrieb am 03.08.2020 13:04

Ja, das hat meine Schwägerin (Krankenschwester) auch gesagt. Also dass es unangenehm sein muss, wenn es richtig sein soll. Aus der Nase, bis die Tränen kommen und aus dem Hals, dass fast ein Würgereiz ausgelöst wird.... Meine Kinder fanden Nase schlimmer als Rachen, da war die Kinderärztin vielleicht nicht ganz so extrem weit hinten. Ich hatte selbst noch keinen Test, kann also nicht mitreden.

Ansonsten haben wir gerade die zweite Schnupfenrunde diesen Sommer gestartet... Bisher hauptsächlich der Mittlere.

Anonym schrieb am 16.08.2020 11:13

Sächsische Studie. Vielleicht für einige interessant zwecks Kinder und Regelschule.
LG Doro

https://youtu.be/oXuFN7WpuT4

katopua (Profil) schrieb am 16.08.2020 13:13

Hier in Schleswig-Holstein gibt es ganz genaue Vorgaben, wann ein Kind zu Hause bleiben muss, wann ein Arzt eingeschaltet werden muss usw.

Alle Eltern von Kita- und Schulkindern haben hier dieses Verlaufsschema in die Hand bekommen, das eigentlich keine Fragen mehr offen lässt.

Das pdf-Dokument lässt sich hier herunterladen:

https://www.kinderschutzbund-nf.de/page/aktuelles/2020/08/717.php

katopua (Profil) schrieb am 16.08.2020 13:14

Hier in Schleswig-Holstein gibt es ganz genaue Vorgaben, wann ein Kind zu Hause bleiben muss, wann ein Arzt eingeschaltet werden muss usw.

Alle Eltern von Kita- und Schulkindern haben hier dieses Verlaufsschema in die Hand bekommen, das eigentlich keine Fragen mehr offen lässt.

Das pdf-Dokument lässt sich hier herunterladen:


Hier noch der Direktlink zum pdf-Dokument:

https://www.kinderschutzbund-nf.de/Vorgehen_Kita_Schule_Erk%C3%A4ltungssymptome_NEU.pdf

solskinn (Profil) schrieb am 17.08.2020 07:56

Heißt bei jedem Schnupfen muss Kind 48 Stunden daheim bleiben. Zwei Tage.

Bleibt auch da für alle zu hoffen, dass möglichst alle Kinder einer Familie am gleichen Tag anfangen zu schnupfeln...

Anonym schrieb am 17.08.2020 08:54

Heißt bei jedem Schnupfen muss Kind 48 Stunden daheim bleiben. Zwei Tage.

Bleibt auch da für alle zu hoffen, dass möglichst alle Kinder einer Familie am gleichen Tag anfangen zu schnupfeln...


Ich verstehe das so, dass das Kind auch bei Schnupfen am Ende wieder 48 Stunden symptomfrei sein muss, also Schnupfenzeit + 2 Tage zu Hause. Da können sie die Schulen ja gleich dicht lassen, wenn jetzt die Erkältungszeit kommt...

Immer wieder spannend, dieser Föderalismus. Hier in BW ist Corona ja so anders, dass die Kinder mit Schnupfen ausdrücklich nicht ausgeschlossen werden dürfen, selbst leichter Husten als Begleiterscheinung ist ok. Also das ganz andere Ende der Strenge-Skala...

Na dann wünsche ich mal sehr gesunde Kinder und einen übermäßig verständnisvollen Chef.
akira

katopua (Profil) schrieb am 19.08.2020 16:43

Wenn nach 48h Schnupfen keine weiteren Symptome dazugekommen sind, darf das Kind mit Schnupfen, ohne weiteres ärztliches Attest wieder in die Schule/Kita.

Aber ehrlich gesagt, seit den Corona-Bedingungen war hier bei uns in der Familie niemand mehr krank. Vorher hatten wir sommers wie winters eine Erkältung nach der anderen. Von daher finde ich die neuen Regeln und Bedingungen nicht schlecht.

Anonym schrieb am 19.08.2020 17:49

Hi

Bei uns dürfen die Kinder auch mit Schnupfen und leichtem Husten kommen.
Müssen fieberfrei sein.
Aber ich würde mein Kind auch ni cht mit Fieber in die Schule schicken.

Zur Zeir läuft der Unterricht recht normal, nor auserhalb des Platzes nur mit Maske.

Lg na

himbeere (Profil) schrieb am 26.08.2020 14:18

Hallo zusammen,

Hmmm ich kann da nur beipflichten-wir waren hier noch nie so gesund wie seit dem Beginn des Lockdown 5.märz...

Ich denke Abstand und Hygiene lassen auch in Schulen (Kindergärten eher weniger) die Häufigkeit von Erkrankungen generell zurückgehen. Eventuell stellt sich dann das Problem mit dem Schnupfen im Herbst gar nicht so häufig wie befürchtet?!

Anonym schrieb am 26.08.2020 16:55

Also hier waren alle nur so lange gesund, wie die weitgehende Isolation gehalten hat. Danach ging erst einmal eine (leichte) Sommergrippe herum bei allen Familien. Auch in der Schule hat teilweise die halbe Klasse gefehlt. Getreu dem Motto: Im Reinraum lebt es sich herrlich keimfrei, solange man drin bleibt...

Andererseits merke ich bei meinen Kindern, wie sie von Jahr zu Jahr weniger Infekte mit nach Hause schleppen. Daraus schließe ich für mich, dass sich das Training des Immunsystems schon auch gelohnt hat ;-)

Grüße, akira