"Steuerberater? Ja oder nein"

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Anonym schrieb am 30.05.2020 20:42

Steuerberater? Ja oder nein

Hallo ihr Lieben,

Ich weiss total offtopic.... ;) ich habe mich gerade selbstständig gemacht. Bisher habe ich die Steuererklärung selbst gemacht. Die Bank (Kredit) hätte gerne dass ich einen Steuerberater nehme. Nunja wie handhabt ihr das als selbstständige? Ist das soviel komplizierter? Meine Kollegin nutzt einen Steuerberater und zahlt dafür Pauschal 250 Euro monatlich. Die Steuererklärung macht er dann umsonst mit. Das erscheint mir wahnsinnig viel Geld , da ich nur 12 stunden pro Woche arbeite.
Wie ist das bei euch, was gebt ihr aus und woran bemisst sich das?
Lg
Tiana

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Anonym schrieb am 30.05.2020 21:08

Als was arbeitest du?
Und gibt es einen Hauptverdiener?

Wer dir immer gute Auskunft geben kann, das Finanzamt.
Damals als ich nebenberuflich Delbsständig war, hatte sie mir viel geholfen.

Evtl reicht es, wenn du einmal Steuerberater nimmst
Und es dann immer so machst....
Lg Natascha

Anonym schrieb am 30.05.2020 21:26

Ne hauptverdiener bin ich nicht. Aber auch nicht nebenberuflich selbstständig. Aber eben stark reduzierte halbtagstätigkeit. Das einkommen ist dadurch eher überschaubar.
Das Finanzamt war bisher keine Hilfe... ;)

Anonym schrieb am 30.05.2020 21:41

Du bist dann nebenberuflich selbststäbdig, wenn du unter 17.500 Euro im Jahr hast und es einen Hauptverdiener gibt.
Nebenberuflich heist nicht, dass du noch einen Hauotberuf haben musst.
Lg Natascha

Anonym schrieb am 30.05.2020 22:32

Du bist dann nebenberuflich selbststäbdig, wenn du unter 17.500 Euro im Jahr hast und es einen Hauptverdiener gibt.
Nebenberuflich heist nicht, dass du noch einen Hauotberuf haben musst.
Lg Natascha


Ähm...die 17.500€ Grenze kommt doch vom Kleinunternehmer? Darunter darf man auf die Mehrwertsteuer verzichten, wenn man will.
Und Nebenberuflich sollte schon heißen, ob das deine Haupttätigkeit ist. Ich hatte auch mit Max. 18h/Wo mal angefangen, da mir die KK sagte, dass ich dann hauptsächlich den Haushalt versorge. damit war ich familuenversichert bei meinem Mann. (Und der Dame sehr dankbar für den Tipp ;)
Wir hatten einen Steuerberater, da wir eine zeitlang 2x Selbstständig und 2x Anstellung im Mix hatten.
Ich würde dir aber auch empfehlen mal einen Steuerberater aufzusuchen für ein grundlegendes Beratungsgespräch. Dann kannst du sicher besser entscheiden, ob du die Unterstützung brauchst oder ob du das Geld sparen kannst.
LG Nelgoli

Anonym schrieb am 30.05.2020 22:34

Ach ja, Steuerberatungskosten waren bei uns abhängig vom Gesamteinkommen. Also prozentual und dann kann der Berater einem bestimmten Satz je „Aufgabe“ nehmen. Dadurch variiert es dann wieder.
Nelgoli

Anonym schrieb am 30.05.2020 23:10

Wir nutzen einen Steuerberater, weil wir beide unregelmäßge Nebeneinkünfte übers Jahr haben, mal so mal so und ich schon allein beim Zusammensuchen der Steuerunterlagen die Krise kriege. Den Steuerberater bezahlen wir dann aber nur für das Erstellen der Erklärung und es gibt eine Art Vertrag, der klärt, dass er unser Berater ist. Dafür kriegen wir regelmäßig so im Juli oder August einen freundlichen A-tritt nun endlich mal die Unterlagen abzugeben. Ist jetzt natürlich keine Selbständigkeit, sondern es sind freiberufliche Nebentätigkeiten. Keine Ahnung, wie da der Unterschied ist... das war aber schon so, als ich Hauptberuflich als Kleinunternehmerin angemeldet war, allerdings war diese Phase recht kurz, keine zwei Jahre, glaube ich.

Anonym schrieb am 31.05.2020 08:20

Heute ist es so
Sobald du Einkünfte hast, die 435 bzw 450 Euro übersteigen, kannst du nicht mehr in der Familienversicherung bleiben. Kannst du auf der Krankenkassenseiten nachlesen, egal als was du den Hauptberuf deklarierst.

Ich würde mich echt erstmal beraten lassen.
Wenn du für überwiegend einen Auftraggeber arbeitest, darfste auch noch rente zahlen....eine Haftpflich für selbstständige kann mit unter sinnvoll sein.

Die 17.500 spielen insofern ne Rolle.
Ich muss nicht ich die Berufsgenossenschaft.
Ich muss keine Steuervoranmeldung machen.
Und bezahle nur geringe Sozialvers.abgaben.
Man kann dennoch eine gem.Steuererklärung machen.
Ich hab auch kein Gewerbeschein gebraucht, hätte einen bekommen können.
Hatte aber auch keinen Warenein und Ausgang.

Das ganze ist mega komplex
Und eine Wenn Dann Sache.

Eigentlich muss das Finanzamt korekte Auskunft geben.
Aber wie gesagt, eine Erstberatung würde ich schon in Anspruch nehmen mit einer Zusammenfassung für deine Unterlagen.

Lg Natascha




Anonym schrieb am 31.05.2020 10:51

Danke euch, aber ich bin tatsächlich richtig selbstständig... kk, Renate, ect. Das zahle ich alles, ich verdiene auch nicht wenig, es ist eine praxis.
Aber ich frage mich ob es richtwerte gibt, was Steuerberater kosten darf. Da werde ich nicht schlau. Damit würde ich ganz gerne ins Gespräch gehen.

Danke
Tiana

Anonym schrieb am 31.05.2020 10:51

Rente ;)

natascha (Profil) schrieb am 31.05.2020 12:27

Ruf doch mal bei so eimem Steuermensch an und frag unverbindlich, ob er nen Stundensatzt hat, oder vom Umsatzt nimmt.
Lg natascha

natascha (Profil) schrieb am 31.05.2020 14:31

Es gibt auch Existenzgründer, da bezahlt man die ersten paat Jahre weniger Sozis

Lg Natascha

Anonym schrieb am 31.05.2020 20:39

Danke euch, aber ich bin tatsächlich richtig selbstständig... kk, Renate, ect. Das zahle ich alles, ich verdiene auch nicht wenig, es ist eine praxis.
Aber ich frage mich ob es richtwerte gibt, was Steuerberater kosten darf. Da werde ich nicht schlau. Damit würde ich ganz gerne ins Gespräch gehen.

Danke
Tiana


Hey, also wenn du als Freiberuflerin in einer Praxis arbeitest, dann musst du nicht bilanzieren, sondern nur eine Einnahme-Überschuss-Rechnung machen. Ich denke monatliche Kosten für einen Steuerberater macht nur jemand, der aufwendig bilanzieren muss, weil er ein Gewerbe hat oder so. Mit Steuerberater kannst du die Steuererklärung später einreichen und damit evtl. länger in der Familienversicherung bleiben, so ist es derzeit bei mir. Außerdem kennt er ja vielleicht noch ein paar Sachen, von denen du nichts weißt. Wenn du in deiner Praxis Heilkunde anbietest (und nicht beispielsweise Coaching oder so), dann musst du auch keine Umsatzsteuer (=Mehrwertsteuer) zahlen. Das gilt auch wenn du ein Kleinunternehmer bist, wobei ich glaube, dass die Grenze erhöht wurde. Mit Umsatzsteuer ist es etwas komplizierter, aber auch das kann man sich mal von jemandem erklären lassen und es dann selbst machen. Meiner Steuerberaterin (ich arbeite freiberuflich in heilkundlicher Praxis) schicke ich Anfang/MItte des Jahres die Daten fürs letzte Jahr. Da habe ich eine Excel Tabelle, mit Einnahmen und Ausgaben sowie die Belege. Daraus bastelt sie dann die Steuererklärung für mich und meinen Mann (der angestellt ist). Je nach Umfang schreibt sie dann ihre Rechnung. D.h. ich kriege 1x im Jahr eine Rechnung. Wie hoch die ist, kann ich dir aber grad nicht sagen. Ich vermute, dass es Gebührenordnungen für Steuerberater gibt. Kannst ja mal im Internet danach suchen ...

Anonym schrieb am 31.05.2020 20:42

PS Wenn du es bisher auch immer selbst gemacht hast, könntest du es jetzt wahrscheinlich auch machen. Die EÜR ist wirklich nicht schwierig ... das wäre ja das einzige, was sich für dich ändert.

ChristineT (Profil) schrieb am 01.06.2020 09:13

Gibt es bei Dir in der Stadt/ in der Nähe eine Gründerberatung für Leute, die in die Selbstständigkeit starten? Wenn ja, kannst Du Dir dort bestimmt Tipps holen, was gut für Dich wäre.