"petition für individuelle impfentscheidung"

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Anonym schrieb am 17.04.2019 12:33

petition für individuelle impfentscheidung

vielleicht mag die ein oder andere unterschreiben?

sünneli

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/petition.html

Antworten

Schnecke79 (Profil) schrieb am 17.04.2019 12:45

danke!

Kleeblatt29 (Profil) schrieb am 10.05.2019 21:01

www.libertas-sanitas.de

natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 11:32

Ich versteh das echt nicht.

Es muss immer die Entscheidung der Eltern bleiben.
Meine sind durchgeimpft , aber nicht weil man das so macht, sonder weil wir uns damit auseinandergesetzt haben und uns bewusst dafür entschieden haben.
Wie würde es uns gehen, wenn dann der Staat sagt, ne das dürft ihr nicht.
Dann würde ich mich echt bevormundet fühlen und das Recht auf freie Entscheidung beschränkt.


Lg Natascha
Die keine Impfdiskusion für und wieder loslösen will.


Anonym schrieb am 11.05.2019 13:01

Also, auch wenn ich selbst für die individuelle Impfentscheidung bin und finde das man manches schon in Frage stellen kann und soll, ich habe wirklch keinerlei Verständnis für die Verharmlosung von Masern. Die Informationen, die auf dieser Petitionsseite aufgeführt werden, sind wirklich stark beschönigt. Da steht z.B. nicht wie viele der Infizierten im Krankenhaus behandelt werden mussten. Und auch wenn die Zahlen zum Glück niedrig sind, aber jeder Sterbefall ist einfach einer zu viel. Und wie die Krankheit uns erreicht ist letzten Endes irrelevant, die Epidemien könnten einfach durch einen höheren Impfschutz vermieden werden.
Wenn Leute wirklich nicht den Vorteil in einer Masernimpfung sehen, dann sollen diese m.E. nach zukünftig gerne dazu verpflichtet werden.

natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 13:26

Das kannst du dann auf viele Krankheiten beziehen.
Grippe
Oder Windpocken und Schwangere.

Verharmlosen tue ich nix.
Ich hatte Masern, es gab noch keine Impfung.
Und ich weis wie sich das anfühlt.

Aber diktieren über meinen Kopf ist was anderes.

Darum geht es.

Darf jemand anderes für mich bwz. Für mein Kind entscheiden.
Ich wurde zwangsgeimpft.

Meine erstgeb.
Musste gegen Tb.
Geimpft werden
Das zweite Kind nimmer.


Lg natascha

Anonym schrieb am 11.05.2019 13:42

Und genau das ist ein immenser Denkfehler, du entscheidest nicht nur für dich und dein Kind, sondern auch für andere. Wegen Leuten, die die Impfung für sich und ihre Kinder nicht als notwendig empfinden, steigt das Risiko, dass sich auch andere infizieren und das Risiko liegt dann z.B. auch einfach bei Babys, die noch nicht geimpft werden können. Ich möchte so ein Risiko nicht tragen. Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass sich eventuell ein Kind infiziert und später an SSPE stirbt. Und ja, genau das kann nämlich wegen so einer ‚harmlosen‘ Kinderkrankheit passieren. Und man weiß mittlerweile, dass die Wahrscheinlichkeit dafür auch wesentlich höher ist als früher angenommen wurde. In einer Gesellschaft sollte man sich auch einfach nach den schwächsten Mitgliedern richten. Und man trägt eben auch Verantwortung für andere und nicht nur für sich und seine eigene Familie.

natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 13:54

Doch mir ist das schon bewusst.

Deswegen haben wir ja auch geimpft.


Weist du, es ist hier eine Welle Tuperkolose eingeschleppt worden.
Es gibt keine weltweite Impfpflicht oder Euweit.
Jeder der auf andere Kontinete fährt, kann Krankheiten mitbeingen, gegen die geimpft werden kann.
Dennoch wird es jedem Urlauber selbst überlassen, ob er sicht impfen lässt oder nicht.
Kranantäne gibt es in Deutschland nicht.


Wo fängst du an
Und wo hörst du auf.
Es geht erstmal nur um Masern

Was ist mit Grippe, daran sterben auch einge jährlich.
Vor allem schwache.


Das entscheide auch ich und auch mit dem Bewusstsein, dass ich wen anstecken kann.


Lg Natascha

Anonym schrieb am 11.05.2019 14:41

Impfungen gegen Grippe und Masern kannst du einfach nicht miteinander vergleichen, das ist ein Vergleich zwischen Äpfeln zu Birnen. Du kannst ja schlecht Millionen von Menschen jährlich zu einer Grippeimpfung schicken.
Und es geht doch nicht um die Einschleppung von Krankheiten, es geht doch um die Weiterverbreitung. Die würde mit einer entsprechenden Impfquote so einfach nicht passieren. Natürlich kann es auch vorkommen, dass geimpfte Personen dennoch erkranken, da ja nichts einen 100% Schutz bietet, aber man muss sich doch mal Gedanken drüber machen, weshalb Meldepflichten für gewisse Krankheiten bestehen und weshalb Impfstoffe überhaupt entwickelt wurden...Und natürlich gibt es keine weltweite Impfplicht, das ist schlichtweg ein enormer Kostenfaktor. Zur Ausbreitung von Kinderlähmung kam es in Syrien nicht, weil es den Menschen dort so gut geht. Das sind einfach alles keine Argumente.

Anonym schrieb am 11.05.2019 15:25

ich sehe es wie natascha, es sollte die entscheidung der eltern bleiben.

unsere kinder sind fast nicht geimpft.

alle vier kinder haben die masern durchgemacht, die beiden mädchen werden dadurch ihren babies den nestschutz weitergeben können. eine geimpfte frau kann das meines wissens nicht.
woher die kinder die masern hatten, wissen wir nicht, wir hatten mit niemandem wissentlich kontakt.
in der schule gab es geimpfte und nicht geimpfte kinder - kein (!) weiteres kind dort hat sich angesteckt, oblgeich unsere kinder vermutlich schon ansteckend waren, als sie noch die schule besuchten, da die ersten symptome bei masern jenen einer erkältung oder grippe gleichen.

dies als persönliche erfahrung.

ich kannte ein kind, welches an den folgen einer mehrfachimpfung starb.

ich mag den gedanken vom gynäkologen, homöopathen und familienarzt friedrich p. graf folgen. im link ein vortrag von ihm.

den sogenannten herdenschutz kann man auch von wissenschaftlicher seite her kontrovers diskutieren.

zur petition: dabei geht es tatsächlich um die freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, nicht darum, ob impfen sinnvoll ist oder nicht.
ich möchte auch an anderer stelle nicht bevormundet werden und trage sorge, dass nach einer verpflichtung zur masernimpfung andere verpflichtungen folgen werden, auch auf anderen gebieten.

ein lieber gruss,
sünneli

https://www.youtube.com/watch?v=mnrGQcviPCk

natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 15:28

16000 todesfälle wegen Gripoe
2018
2017 waren es ca 750.
Laut internet.

Tot ist in meinen Augen tot.
Könnten diese noch leben, wenn alle durchgeimoft gewesen wären.?


Du hast recht , man kann es nicht miteinander vergleichen.
Und Masern so viel einfacherer zu impfen sind.
Vor allem meist zwei imofungen genügen.

Aber die Zahlen der Gripoetote gehn jährluch durch alle Mefien
Und werden hingenommen.
Das ist es, was mich so stört.

Ich möchte nur aufzeigen
Was die Birnen und die Äpfel sind.
Und wenn sie gegessen sind, dann ist es gleich.


Masern sind schrecklich.
Wie gesagt ich hatte fast alle Kinderkrankheiten.
Mumps
Windpocken
Das alte Scharlach was es nimmer gibt, da kam sogar der Kammerjäger und die Masern.
Es stand für uns fest, es wird geimpft.

Aber die Verantwortung anderen gegenüber habe ich auch mit der Grippe.


Als ich Kind war, gab es beim Kinderarzt zwei Eingänge, einen für schwere Krankheiten.
Bzw. Er kam dann nach hause.

Lg Natascha


natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 15:31

Wir brauch 95 % Impfdeckung in Eurooa
Um die Masern auszurotten.

Dann müsste es in allen ländern Imofpflicht geben.


Lg Natascha

natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 15:34

Das hast du passend ausgedrückt.



Wie schon am anfang gesagt
Es geht nicht um eine Imofdiskusion.
Sondern
In wie weit darf ich in meiner Entscheidung bevormundet werden.



Lg natascha

Inge (Profil) schrieb am 11.05.2019 15:38

Was soll die Impfpflicht für KINDER erreichen?

Bei der Schuleingangsuntersuchung sind seit Jahren 95% der Kinder zumindest mit der ersten Masernimpfung geimpft, weitere 93% haben auch die zweite Impfung. Tendenz steigend.
Nachdem die 2. Impfung keine Auffrischung ist, sondern eine Auffangimpfung, die denjenigen noch einen Schutz geben soll, die bei der ersten Impfung keinen aufgebaut haben (Sicherheit für die 1. Impfung ca 95%, für die 2. dann je nach Studie 92-99%), ist diese Altersgruppe von den geforderten 95% Durchimpfungsrate bestenfalls im Promillebereich entfernt.

Die Impflücken liegen bei den jungen Erwachsenen bis ca. 50 Jahren.

Diejenigen die älter sind hatten mit größter Wahrscheinlichkeit Masern. Diejenigen die jünger sind oft nur eine Impfung oder keine. Die Empfehlung für die 2. Impfung wurde erst 1992 eingeführt und ist dann auch sehr lange sehr lax gehandhabt worden (auch von den Kinderärzten)!

Wenn also die Impfpflicht bei Kindern eingeführt wird, heißt das, dass wir in 50-60 Jahren!!!! die geforderte Durchimpfungsrate von 95% in der Gesamtbevölkerung haben. Aber die Kinder werden, wie oben geschrieben, eh schon fast alle geimpft.
Hier wird also mit viel Bürokratie und hohen Kosten eine Bevölkerungsgruppe zwangsweise geimpft, die sowieso die Impfquoten erfüllt.

In ein paar Jahren wird man dann entgeistert feststellen: Hohe Kosten, viel Bürokratie aber immer noch Masern.

Das Geld könnte man wesentlich sinnvoller in Aufklärun und freiwillige Impfkampagnen für Erwachsene investieren. Und wenn die Hausärzte, Internisten, Frauenärzte... auch mal anständig für Impfungen und Impfaufklärung bezahlt würden, könnte man da wahrscheinlich in wesentlich kürzerer Zeit eine wesentlich höhere Durchimpfungsrate der Gesamtbevölkerung erreichen als mit einer Impfpflicht für Kinder.

Und darum geht es: Die Immunität in der Gesamtbevölkerung, nicht die einzelner Gruppen.

LG Inge

Inge (Profil) schrieb am 11.05.2019 15:40

Ach ja, die Zahlen die ich angegeben habe sind alle aus den Veröffentlichungen vom RKI, also zentralen Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention.

LG Inge

Anonym schrieb am 11.05.2019 15:48

In einer Gesellschaft sollte man sich auch einfach nach den schwächsten Mitgliedern richten. Und man trägt eben auch Verantwortung für andere und nicht nur für sich und seine eigene Familie.


...dann sollte sofort entschieden werden, dass beispielsweise der ausstoss von feinstaubpartikeln radikal beschränkt wird - wieviele menschen leiden bzw. sterben daran?

ich wäre wirklich dafür - aber wieviele menschen nicht, weil sie dann ihr verhalten klar verändern müssten?

ich finde die gefährdung, die von feinstaub, umweltgiften, 5G, dem klimawandel, alokohol, rauchen... ausgeht, auch sehr gross und z.b. bei der strahlenbelastung im moment unkalkulierbar.

diese freiheiten zu beschränken,
daran jedoch traut sich die gesellschaft fast nicht heran.

wäre das nicht dringend geboten, um unseren kindern und kindeskindern eine lebenswerte umwelt zu hinterlassen?

...fragt sünneli

Anonym schrieb am 11.05.2019 15:58

Ich verstehe wirklich nicht warum du andauernd die Grippe anführst? Die Grippe ist ein wirklich heftiger Infekt. Es gibt eine Impfung, die Risikogruppen jährlich machen sollten. Diese Risikogruppen sind eher selten an der Verbreitung schuld.
Warum redest du denn von hinnehmen? Sollen 80 Millionen Deutsche jährlich(!) gegen die Grippe geimpft werden oder wie stellst du dir das vor? Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen.

Wir brauchen eine 95% Impfquote in Deutschland, um zukünftige Epidemien in Deutschland vermeiden zu können.

Eine Sache mag ich noch anführen bevor ich mich hier rausziehe. Wir haben unser Kind nicht gegen Windpocken geimpft. Tja und dann hatte ein Baby im Freundeskreis den Verdacht auf Windpocken...Der Kleine hat von Beginn an ziemliche Probleme mit Neurodermitis. Es waren zum Glück keine Windpocken, aber ich hatte gesehen wir arg dieses Baby unter diesem zusätzlichen Infekt gelitten hat. Das hat es mich tatsächlich direkt bereuen lassen, mein Kind nicht geimpft zu haben. Für sie wäre es wahrscheinlich nicht dramatisch, sie könnte aber auch ein Kind infizieren, dass wirklich darunter leiden würde...

Es sollte sich hier einfach nicht um das individuelle Gefühl drehen vom deutschen Staat bevormundet zu werden. Es geht darum, dass hier wieder Krankheiten auf dem Vormarsch sind und man das für die Gemeinschaft vermeiden könnte.

Anonym schrieb am 11.05.2019 16:25

Mich persönlich stören diese Platitüden wie "auf dem Vormarsch". Da is nix auf dem Vormarsch. Es gibt immer wieder Jahre mit mehr Fällen (übrigens wird auch der Verdacht auf eine Maserninfektion gemeldet und kommt mit in die Statistik!) und Jahre mit weniger Fällen.

LG

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Praevention/elimination_04_01.html

Anonym schrieb am 11.05.2019 16:27

Was soll die Impfpflicht für KINDER erreichen?

Bei der Schuleingangsuntersuchung sind seit Jahren 95% der Kinder zumindest mit der ersten Masernimpfung geimpft, weitere 93% haben auch die zweite Impfung. Tendenz steigend.
Nachdem die 2. Impfung keine Auffrischung ist, sondern eine Auffangimpfung, die denjenigen noch einen Schutz geben soll, die bei der ersten Impfung keinen aufgebaut haben (Sicherheit für die 1. Impfung ca 95%, für die 2. dann je nach Studie 92-99%), ist diese Altersgruppe von den geforderten 95% Durchimpfungsrate bestenfalls im Promillebereich entfernt.

Die Impflücken liegen bei den jungen Erwachsenen bis ca. 50 Jahren.

Diejenigen die älter sind hatten mit größter Wahrscheinlichkeit Masern. Diejenigen die jünger sind oft nur eine Impfung oder keine. Die Empfehlung für die 2. Impfung wurde erst 1992 eingeführt und ist dann auch sehr lange sehr lax gehandhabt worden (auch von den Kinderärzten)!

Wenn also die Impfpflicht bei Kindern eingeführt wird, heißt das, dass wir in 50-60 Jahren!!!! die geforderte Durchimpfungsrate von 95% in der Gesamtbevölkerung haben. Aber die Kinder werden, wie oben geschrieben, eh schon fast alle geimpft.
Hier wird also mit viel Bürokratie und hohen Kosten eine Bevölkerungsgruppe zwangsweise geimpft, die sowieso die Impfquoten erfüllt.

In ein paar Jahren wird man dann entgeistert feststellen: Hohe Kosten, viel Bürokratie aber immer noch Masern.

Das Geld könnte man wesentlich sinnvoller in Aufklärun und freiwillige Impfkampagnen für Erwachsene investieren. Und wenn die Hausärzte, Internisten, Frauenärzte... auch mal anständig für Impfungen und Impfaufklärung bezahlt würden, könnte man da wahrscheinlich in wesentlich kürzerer Zeit eine wesentlich höhere Durchimpfungsrate der Gesamtbevölkerung erreichen als mit einer Impfpflicht für Kinder.

Und darum geht es: Die Immunität in der Gesamtbevölkerung, nicht die einzelner Gruppen.

LG Inge


Da hast du natürlich vollkommen recht. Die Diskussion welche Gruppen die Impfpflicht umfassen soll, scheint ja aber auch noch nicht abgeschlossen.

Aber es stimmt, ich bekomme das auch im Bekanntenkreis mit, dass Leute einfach nicht wissen ob sie erkrankt waren, ob sie geimpft sind etc.. Wäre ich nicht vor ein paar Jahren mit meinem Impfpass zum Hausarzt wegen etwas ganz anderem, hätte ich jetzt wahrscheinlich auch noch keine Masernimpfung.

Anonym schrieb am 11.05.2019 16:40

Ich kann natascha und Inge nur beipflichten. Ich bin eine ImpfPFLICHTgegnerin und das aus verschiedenen Gründen. Angemerkt sei, dass meine Kinder gegen die Masern geimpft sind und ich sogar drei Mal (und keiner weiß warum. Naja, in der DDR wurde impfen sehr ernst genommen).

Wenn man das Internet als Informationsquelle über die Infektion mit Masern bedient, findet man sehr schnell heraus, dass tatsächlich eine große Zahl der Infizierten Erwachsene sind. Diese werden von der Impfpflicht nicht abgedeckt und Herr Spahn wird schon wissen, warum er keine ALLGEMEINE Impfpflicht einführen will. Sie würde sicherlich verfassungsrechtlich keinen Bestand haben und ich bin mir sehr sicher, dass es auch Klagen vor dem BVerG gegen eine Impfpflicht bei Kindern geben wird. Eine Impfung ist und bleibt ein massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und die kann nur unter sehr engen Bedingungen und Grenzen eingeschränkt werden. Inwiefern das bei der aktuellen Masern-Infektionsrate von maximal geringen viertstelligen Zahlen pro Jahr und zweistelligen Todeszahlfällen pro Jahr gerechtfertigt ist, darf und muss hinterfragt werden.

Und auch wenn ich persönlich sage, dass ich meine Kinder und von mir aus auch mein Umfeld vor dieser Krankheit schützen möchte, muss das nicht jeder so sehen.

Aber aus guten Gründen gibt unsere Verfassung dem Gesetzgeber eben keinen unbegründeten Zugriff auf die Körper (!) seiner Bürger.

Hinzu kommt, wie Montgomery, Vorsitzender der Ärztekammer, richtig anmerkte: Es gibt keinen Impfstoff gegen die Masern. Demzufolge, und das unterstützt er sogar, müsste es eine Impfpflicht gegen MMR oder sogar MMRV geben.
Wo fangen wir also an und wo hören wir auf?

Warum soll es denn dann nicht auch eine Impfpflicht gegen Grippe geben?! Ich hatte in den letzten zwei Jahren die Grippe, dieses Jahr sogar mit Rückfall mit Lungenentzündung einige Wochen später, ich habe mehrere Tage lang gedacht ich sterbe, es waren unglaubliche Schmerzen, ich habe dem Gesundheitssystem immense Kosten verursacht, meinem Arbeitgeber (und damit der Volkswirtschaft) auch und ich habe mein Kind angesteckt und ich weiß nicht, wen noch alles. Für mich steht fest, dass ich mich im nächsten Herbst impfen lassen werde, ich möchte das nicht noch einmal durchstehen müssen. Ich gehöre in keine Risikogruppe, für die die Impfung explizit empfohlen wird, aber es ist meine individuelle Impfentscheidung, dass ich das tun möchte. Ich hatte dieses Problem vorher nie, nun habe ich es, ich reagiere. Aber würde das rechtfertigen, dass sich bitte alle Menschen impfen lassen MÜSSEN?! Nein!


Ich lebe in einer "Hochburg" der radikalen Impfgegner. Die lassen sich nicht zwingen. Es findet sich in jedem Dorf ein Arzt, der bestätigt, dass das Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann. Unser erster Kinderarzt impfte Minderjährige überhaupt nicht gegen Masern (weshalb wir gewechselt haben). Die Reaktion wird Trotz sein. Dann geht das Kind eben nicht in den Kindergarten.

Das eigentliche Ziel, eine potentiell schwere Krankheit auszurotten, wird so bestimmt nicht erreicht.

Ich habe vor allem Sorge, dass dieser Schritt nur der erste sein wird.

solskinn

Anonym schrieb am 11.05.2019 17:14

DANKE sünneli, Natascha, Inge, Solskinn und auch der spannenden ANONYM. Die Petition ist unterzeichnet und ich werde auch Geld spenden. Eigentlich kann ich mir eine Spende im Moment nicht leisten, aber dieser thread zeigt mir, we WICHTIG sie ist.

Ach ja, die bösen, bösen Masern. Meine Mutter ist eine Liebhaberin der Schulmedizin, aber die aktuelle Maserndebatte ist in ihren Augen Quatsch. Meine Mutter hat als Vierzehnjährige Masern gehabt - und erfreut sich bester Gesundheit. In meiner Familie haben viele Kinderkrankheiten durchgemacht und das Rentenalter erreicht.

Auch in meiner Generation war es völlig normal, Kinderkrankheiten durchzumachen. Darüber hat sich kein Mensch aufgeregt. Ich habe Mumps, Windpocken (trotz starker Neurodermitis, die nach der Pockenimpfung ausbrach) und Ringelröteln überlebt.


In der DDR wusste man auch um die Nebenwirkungen der Impfungen. So wurde ich aufgrund der Neurodermitis nicht dreifach geimpft, sondern erhielt lediglich die Tetanusimpfung.

Hier erlebe ich immer öfter, dass Kinder und junge Erwachsene an Krebs erkranken. Dagegen kenne ich KEIN Kind, das die Masern durchgemacht hat.

Das Rauchen in der Öffentlichkeit verbietet auch KEINER, obwohl es der Allgemeinheit massiv schadet.

Außerdem fände ich ein FLUGVERBOT sinnvoll. Durch das Fliegen wird leider auch meine Umwelt und die meiner Nachkommen stark geschädigt bzw. Zug um Zug vernichtet.

Jetzt überweise ich meine Spende und wünsche Euch allen einen guten Abend!

Mornica (Profil) schrieb am 11.05.2019 17:31

Ich bin sehr zwiegespalten bzgl Impfpflicht.
Einerseits sollte das eine freie Entscheidung eines jeden bleiben. (Aber bei Kindern entscheiden ja die Eltern, und nicht die Betroffenen).
Andererseits ist es manchmal die einzige Möglichkeit, gefährliche Krankheiten auszurotten. Siehe Pocken. Ohne Jahrzehnte lange Impfungen mit Impfpflicht gäbe es die immer noch.
Bei Masern ist das Risiko natürlich viel viel kleiner.
MIR ist aber ein Todesrisiko von 1 bis 3 Promille zu hoch, zumal ein Baby in der Verwandtschaft an Masern starb (lange her, aber trotzdem seht tragisch).
Letztendlich ändern sich die Empfehlungen ja auch ständig. Genau wie übrigens auch dir Grenzwerte für alle möglichen sonstigen Stoffe, die ein Risiko darstellen.
Soll man deswegen nie was machen? Ich weiß es nicht.
Allerdings denke ich bei Impfungen auch primär an andere
Also ungeimpfte Babys (mit erhöhtem Komplikationsrisiko) und HIV-Infizierte. Die ich hier mal erwähnen möchte, weil einige dieser Menschen nicht geimpft werden können und schwer erkranken, sogar sterben können an Masern. Siehe dazu meinen Link, wer mal stöbern will.
Am besten wäre es, wenn eine sehr hohe Impfquote auch Ohne Pflicht erreicht würde.
Bettina

https://www.hivandmore.de/

Mornica (Profil) schrieb am 11.05.2019 17:57

@ Natascha: Entscheidungen zur Impfpflicht sind immer eine Abwägung zwischen mehreren Aspekten. Nutzen und Schäden der Impfung sind nur zwei davon. Wirksamkeit, Kosten und auch die Machbarkeit sind andere. Bei der echten Grippe müssten ja eben jedes Jahr alle geimpft werden, wie schon geschrieben wurde. Und die Viren verändern sich so schnell, dass die Impfungen nicht immer wirksam sind.
Insofern muss man mE keine Angst haben, dass die Impfplicht für Masern nur der Anfang ist. Wir hatten schon Impfpflichten, und sie wurden nicht mehr, sondern sind irgendwann, als die Abwägung etwas anders ergab, abgeschafft worden.
Im Moment fällt mir außer Masern keine Kinderkrankheit ein, die eine Impfpflicht rechtfertigen würde. Impfung gegen TBC, steht vielleicht auch irgendwann mal auf der Liste, wenn die entsprechenden Faktoren dafür sprechen. Wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass es eine Impfung dagegen gibt.

Ansonsten wunderst du dich hoffentlich nicht, wenn du erst deine Meinung schreibst und dazu, dass du keine Diskussion anstoßen willst, dass dann andere auch ihre Meinung schreiben möchten. Oder? ;-)
LG
Bettina

Anonym schrieb am 11.05.2019 18:16

Einerseits sollte das eine freie Entscheidung eines jeden bleiben. (Aber bei Kindern entscheiden ja die Eltern, und nicht die Betroffenen).
Andererseits ist es manchmal die einzige Möglichkeit, gefährliche Krankheiten auszurotten. Siehe Pocken. Ohne Jahrzehnte lange Impfungen mit Impfpflicht gäbe es die immer noch.
...
Allerdings denke ich bei Impfungen auch primär an andere
Also ungeimpfte Babys (mit erhöhtem Komplikationsrisiko) und HIV-Infizierte. Die ich hier mal erwähnen möchte, weil einige dieser Menschen nicht geimpft werden können und schwer erkranken, sogar sterben können an Masern.


Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Gruß,
RU

Anonym schrieb am 11.05.2019 19:14

@solskinn


Ich lebe in einer "Hochburg" der radikalen Impfgegner. Die lassen sich nicht zwingen. Es findet sich in jedem Dorf ein Arzt, der bestätigt, dass das Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann. Unser erster Kinderarzt impfte Minderjährige überhaupt nicht gegen Masern (weshalb wir gewechselt haben). Die Reaktion wird Trotz sein. Dann geht das Kind eben nicht in den Kindergarten.


solskinn



hab ich das falsch in Erinnerung, oder wohnst Du in Der Schweiz?
Solche Ärzte glaub ich in D nicht zu finden, leider.

LG
Ano_M.

munkes (Profil) schrieb am 11.05.2019 19:15

Oh man, wir impfen ja auch auch individuell und erst ab einem Jahr. Ich hoffe, dass bei einer Impfpflicht Einzelimpfung zur Verfügung steht.
Meine Große gegen Masern zu impfen, war mangels Einzelimpfung fast unmöglich.
Genauso die Diphterie.... Horror
Ich möchte jedenfalls nicht zu Impfungen wie Windpocken, Röteln beim Jungen, Mumps beim Mädchen etc gezwungen werden.
Irgendwie hab ich Angst, dass die Masernimpfpflicht Türöffner für so eingestellt wird. Herr Spahn (Gott find ich den Kacke) hat sicher paar Deals mit der Pharmaindustrie am laufen.

Anonym schrieb am 11.05.2019 19:28

DANKE sünneli, Natascha, Inge, Solskinn und auch der spannenden ANONYM. Die Petition ist unterzeichnet und ich werde auch Geld spenden. Eigentlich kann ich mir eine Spende im Moment nicht leisten, aber dieser thread zeigt mir, we WICHTIG sie ist.

Ach ja, die bösen, bösen Masern. Meine Mutter ist eine Liebhaberin der Schulmedizin, aber die aktuelle Maserndebatte ist in ihren Augen Quatsch. Meine Mutter hat als Vierzehnjährige Masern gehabt - und erfreut sich bester Gesundheit. In meiner Familie haben viele Kinderkrankheiten durchgemacht und das Rentenalter erreicht.

Auch in meiner Generation war es völlig normal, Kinderkrankheiten durchzumachen. Darüber hat sich kein Mensch aufgeregt. Ich habe Mumps, Windpocken (trotz starker Neurodermitis, die nach der Pockenimpfung ausbrach) und Ringelröteln überlebt.


In der DDR wusste man auch um die Nebenwirkungen der Impfungen. So wurde ich aufgrund der Neurodermitis nicht dreifach geimpft, sondern erhielt lediglich die Tetanusimpfung.

Hier erlebe ich immer öfter, dass Kinder und junge Erwachsene an Krebs erkranken. Dagegen kenne ich KEIN Kind, das die Masern durchgemacht hat.



Hach ja, früher war halt alles besser, vor allem in der DDR. Alle waren damals noch krank, niemand fand’s schlimm. Soll man sich mal nicht so anstellen. Gestorben ist daran schon mal gar niemand. Vor allem dann doch nicht, wenn man selbst niemanden kennt. Impfstoffe wurden nur von den Pharmakonzernen entwickelt, um ganz viel Geld zu machen. Asbest durfte man noch reihenweise verbauen, Schwangere röntgen – gar kein Problem! Jaja, schön war’s…

Impfstoffe werden weiterentwickelt. Gerade der Masernimpfstoff war früher viel unverträglicher und wurde deswegen eher nicht geimpft. Dinge ändern sich. Aber Menschen werden krank, Krankheiten haben Spätfolgen, Menschen sterben - auch wenn man sie nicht persönlich kennt. Und das war im guten alten 'früher' auch schon so...

Anonym schrieb am 11.05.2019 19:51

Danke fürs teilen. Ich habe es gezeichnet.
Ich finde es sollte nicht um pro impfen oder contra impfen gehen. Sondernich möchte entscheiden können und ehrlich informiert werden. Mir würde soviel mehr helfen wenn ich nicht den Eindruck hätte Pharmafirmen diktieren die impfvorgaben. Ich denke letzteres ist das Problem. Würde man in die Glaubwürdigkeit investieren wäre das soviel mehr wert als der Zwang.
Ich hatte hier ein Kind mit krampfanfall nach mmr Impfung. Es ist quasi unmöglich das als impffolge anerkennen zulassen. Nummer 3 würde ich gerne deshalb auch wieder später impfen, wie Nummer 2 schon. Geht dann aber nicht mehr weil es hier schwer ist einen Arzt zu finden der das bescheinigen wird. Unser kiarzt sicher nicht.

Lg tiana

munkes (Profil) schrieb am 11.05.2019 20:22



Hach ja, früher war halt alles besser, vor allem in der DDR. Alle waren damals noch krank, niemand fand’s schlimm. Soll man sich mal nicht so anstellen. Gestorben ist daran schon mal gar niemand. Vor allem dann doch nicht, wenn man selbst niemanden kennt. Impfstoffe wurden nur von den Pharmakonzernen entwickelt, um ganz viel Geld zu machen. Asbest durfte man noch reihenweise verbauen, Schwangere röntgen – gar kein Problem! Jaja, schön war’s…

Impfstoffe werden weiterentwickelt. Gerade der Masernimpfstoff war früher viel unverträglicher und wurde deswegen eher nicht geimpft. Dinge ändern sich. Aber Menschen werden krank, Krankheiten haben Spätfolgen, Menschen sterben - auch wenn man sie nicht persönlich kennt. Und das war im guten alten 'früher' auch schon so...


Da fällt mir folgendes ein .
Kleine Auflockerung....

Hurra https://g.co/kgs/71jtd1

Mornica (Profil) schrieb am 11.05.2019 20:43

Neben der Spur des Impfthreads ...

@ Ano des Beitrags : DANKE sünneli, Natascha, Inge, Solskinn und auch der spannenden ANONYM. [...]

Ich finde es der Impfdiskussion nicht zuträglich (und auch der Glaubwürdigkeit deiner Aussagen), dass du so viele andere Themen mit einbringst, die gar nichts mit Impfen zu tun haben.

Meine Mutter hat als Vierzehnjährige Masern gehabt - und erfreut sich bester Gesundheit.
Ja, ich auch. Wobei, soo richtig gesund bin ich, obwohl fast nicht geimpft (nur Tetanus und Polio) nicht. Jede Menge Auto-Immunerkrankungen. Hätte man dieselbe Logik wie in dem von dir zitierten Satz, dann könnte man (total unzulässigerweise) daraus schließen, dass das wegen der durchgemachten Erkrankungen/mangels Impfungen so ist.
Was willst du uns also damit sagen? Wenn die Sterberate bei einem (+2?) Promille liegt, ist es logisch, dass nicht jeder jemanden kennt, der daran gestorben ist. Was bei Menschen u40 hauptsächlich daran liegen dürfte, dass unter ihnen schon sehr viele geimpft waren …. Kaum jemand wird 1000 Menschen oder mehr persönlich kennen, die Masern hatten. Die älteren. Aber die kennen dann wie ich auch mal Komplikations- oder Todesfälle.

Hier erlebe ich immer öfter, dass Kinder und junge Erwachsene an Krebs erkranken.
Sehr traurig. Aber: Was hat das mit Impfen zu tun? Davon abgesehen, dass es das auch schon sehr lange gibt, auch schon in den 1970er, als ich ein Kind war. Auch in der DDR, wo vieles unter den Teppich gekehrt wurde, wenn die Ursachen in der Industrie zu finden waren. ZB Pseudo-Krupp.

Dagegen kenne ich KEIN Kind, das die Masern durchgemacht hat. Was daran liegt, dass aufgrund des einigermaßen hohem Impfgrades die Masern kaum noch ausbrechen. In den letzten 10 Jahren gab es mehr als 10.000 Fälle von Maser-Erkrankungen in Deutschland. Bei 81 Mio Einwohnern betraf das also 1 auf 8.000. So viele Menschen kenne ich nicht, schon gar nicht mit all ihren in den letzten 10 Jahren durchgemachten Erkrankungen.
Ich hatte als Kind auch Masern, wie fast alle meine Altersgenossen. Meine Schwester war WEGEN schweren Asthmas und Neurodermitis geimpft (gegen Masern und div. anderes), eben weil sie eine Kandidatin für Komplikationen gewesen wäre. Das war in der BRD. Sie hat übrigens im Gegensatz zu mir heute keine Autoimmunerkrankungen mehr, auch kein Asthma und Neurodermitis. (Und: Was sagt uns das - NIX, s.o. Aussagefreie Einzelfälle!)

Das Rauchen in der Öffentlichkeit verbietet auch KEINER, obwohl es der Allgemeinheit massiv schadet.
Ja, das wäre natürlich im Vergleich zur Impflicht gegen Masern ein sehr kleiner Eingriff in das Persönlichkeitsrecht *Ironie off*.
Und: wieso schadet das Rauchen in der Öffentlichkeit "MASSIV DER ALLGEMEINHEIT"? Das Rauchen schadet den Rauchern. Und ist bestimmt auch für Passivraucher, die das - ja eigentlich nur noch im Freien - aushalten müssen (aber wer muss das schon?), nicht gut, aber "massiv der Allgemeinheit schaden" ist dann ja wohl was ganz anderes. Oder hast du das aussagekräftige Informationen dazu? Generell das Rauchen verbieten ist ähnlich sinnvoll die Prohibition … so was geht nur übers Geld, und tatsächlich ist das Rauchen ja auf dem Rückmarsch. Davon abgesehen, dass dann neue Genuss-Süchte kommen ...

Aber, was hat das mit Impfen zu tun? *kopfkratz* Ebenso das von dir gewünschte FLugverbot.
Oder so? Auf der einen Seite forderst du, dass man den Menschen die freie Entscheidung überlässt, über was, was unterm Strich auch alle angeht. Auf der anderen Seite forderst du massive, ständige Eingriffe in das Leben von Millionen oder sogar Milliarden Menschen, auch außerhalb Deutschlands. (Dazu kannst man ja bei Bedarf einen anderen Thread eröffnen).

Man könnte auf demselben Niveau auch viele andere weitere Verbote fordern. Kaffee, Kakao, Bananen, Kreuzfahrten (nachweislich ein Vielfaches mehr an CO2-Ausstoß als Flieger pro Passagier und km), aber was bringt uns das bei der Impfdiskussion? Das verstehe ich nicht.

Von der Sinnhaftigkeit von Verboten mal ganz abgesehen.

Bettina (so was von nicht anonym, weil ich zu meiner Meinung stehe)

Anonym schrieb am 11.05.2019 21:08

@Ano_M: Nein, ich wohne im Südwesten Deutschlands, sehr sehr nahe neben dem "Heimatort" eines der größten deutschen anthroposophischen Unternehmen, sehr erfolgreich im Bereich der Homöopathie und Natur-Kosmetik. Hier wird nach meiner Erfahrung sehr stringent in "Schulmedizin" und "Alternativ" unterschieden und sich entsprechend für oder gegen einen Arzt entschieden. In meiner anfänglichen völligen (!!) Unwissenheit "geriet" Ich tatsächlich an einen Arzt, der ausschließlich Alternativ unterwegs war. Das ging mir irgendwann zu weit und ich habe gewechselt. Ich finde es allerdings gut, dass ich hier diese freie Wahl habe.

Sols.

natascha (Profil) schrieb am 11.05.2019 22:47

@ Bettina,

Ich möchte keine Pro Kontra diskusion über das Impfen anstossen, sondern

Das Thema
Soll das Impfen zur Pflicht werden oder darf ich selbst entscheiden.
Das ist für mich ein wesentlicher unterschied.
Ich möchte ungerne diskutieren, ob Impfen sinnvoll oder unsinnig ist.

Das Impfen ist hier eigentlich nicht das Thema.

Ich kann mich nicht immer so gut ausdrücken.

Deswegen sagte ich das
Das ich nicht das Impfen in den Vordergrund sehe.
Lediglich ist es freiwillig
Oder sagt einer
Es ist ein Muss

Lg anatascha

Anonym schrieb am 12.05.2019 09:20

@solskinn

@Ano_M: Nein, ich wohne im Südwesten Deutschlands, sehr sehr nahe neben dem "Heimatort" eines der größten deutschen anthroposophischen Unternehmen, sehr erfolgreich im Bereich der Homöopathie und Natur-Kosmetik. Hier wird nach meiner Erfahrung sehr stringent in "Schulmedizin" und "Alternativ" unterschieden und sich entsprechend für oder gegen einen Arzt entschieden. In meiner anfänglichen völligen (!!) Unwissenheit "geriet" Ich tatsächlich an einen Arzt, der ausschließlich Alternativ unterwegs war. Das ging mir irgendwann zu weit und ich habe gewechselt. Ich finde es allerdings gut, dass ich hier diese freie Wahl habe.

Sols.


Liebe Solskin,

ich lese interessiert mit.
Sag, wäre es möglich, Dir eine mail zu schreiben? Hab in Deinem Profil geschaut, aber Du hast nichts hinterlegt. Alternativ könnte ich Dir meine emailadresse hierlassen, dann könntest Du mich anschreiben. Wär voll super.

LG
Alex

Anonym schrieb am 12.05.2019 10:44

@ Bettina,

Ich möchte keine Pro Kontra diskusion über das Impfen anstossen, sondern

Das Thema
Soll das Impfen zur Pflicht werden oder darf ich selbst entscheiden.
Das ist für mich ein wesentlicher unterschied.
Ich möchte ungerne diskutieren, ob Impfen sinnvoll oder unsinnig ist.


Ich glaube das kann man aber eben leider nicht trennen, Natascha. Für mich als Nicht-Impfer ist es der Worstcase, quasi zur Körperverletzung gezwungen zu werden.
Und perfide finde ich auch, dass eben nur die Kinder dazu gezwungen werden sollen, die Erwachsenen aber nicht. Denn an Letzterem würde die Regierung definitiv scheitern, da der mündige Bürger sich das nicht gefallen lassen würde.

LG

Anonym schrieb am 12.05.2019 13:08



Ich glaube das kann man aber eben leider nicht trennen, Natascha. Für mich als Nicht-Impfer ist es der Worstcase, quasi zur Körperverletzung gezwungen zu werden.
Und perfide finde ich auch, dass eben nur die Kinder dazu gezwungen werden sollen, die Erwachsenen aber nicht. Denn an Letzterem würde die Regierung definitiv scheitern, da der mündige Bürger sich das nicht gefallen lassen würde.

LG


Das stimmt so nicht. Zum einen ist die Impfpflicht mit unserem Grundgesetz vereinbar, zum anderen gibt es die Regelung mit welcher das Bundesgesundheitsministerium anordnen kann, dass potentiell bedrohte Bevölkerungsteile an einer Schutzimpfung teilzunehmen haben. Rechtlich ist das also alles gesichtert. Deswegen wird diese Masernimpflicht ja auch Erwachsene miteinbeziehen, aber halt nur bestimmt Gruppen, die berufsbedingt viel mit Kindern in Kontakt sind.

natascha (Profil) schrieb am 12.05.2019 13:10

So sehe ich das auch.


Es MUSS
Entscheidung der Eltern bleiben.
Das waren auch meine Worte am Anfang.

Und diese Aussage hat nichts damit zu tun, ob ich impfen gut oder schlecht finde.

Lg Natascha

Anonym schrieb am 12.05.2019 15:06



Ich glaube das kann man aber eben leider nicht trennen, Natascha. Für mich als Nicht-Impfer ist es der Worstcase, quasi zur Körperverletzung gezwungen zu werden.
Und perfide finde ich auch, dass eben nur die Kinder dazu gezwungen werden sollen, die Erwachsenen aber nicht. Denn an Letzterem würde die Regierung definitiv scheitern, da der mündige Bürger sich das nicht gefallen lassen würde.

LG


Das stimmt so nicht. Zum einen ist die Impfpflicht mit unserem Grundgesetz vereinbar, zum anderen gibt es die Regelung mit welcher das Bundesgesundheitsministerium anordnen kann, dass potentiell bedrohte Bevölkerungsteile an einer Schutzimpfung teilzunehmen haben. Rechtlich ist das also alles gesichtert. Deswegen wird diese Masernimpflicht ja auch Erwachsene miteinbeziehen, aber halt nur bestimmt Gruppen, die berufsbedingt viel mit Kindern in Kontakt sind.


Woher nimmst du denn diese Informationen?

Anonym schrieb am 12.05.2019 16:36

ich frage mich, wer hat interesse an dieser pflicht, wenn selbst der vorsitzende der stiko sich dagegen ausspricht?

"Mertens: Eine Impfpflicht wäre in Deutschland eher kontraproduktiv. Dadurch würden hartnäckige Impfgegner nur zu Märtyrern aufgewertet. Auch eine indirekte Impfpflicht wie in den USA – ohne Impfschutz werden Kinder nicht in eine Schule oder einen öffentlichen Kindergarten aufgenommen – wäre in Deutschland kaum durchsetzbar. Die problematischsten Impflücken etwa bei Masern gibt es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, da würde eine Impfpflicht für Kinder gar nicht helfen. Gezielte Impfprogramme in diesen Altersgruppen werden in Deutschland durch das föderale System erschwert. Gesundheit ist Ländersache, und da gibt es unterschiedliche Vorstellungen zur konkreten Durchführung von Impfungen."

sünneli

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/933502/interview-neuem-stiko-chef-fake-news-halten-internet-hartnaeckig.html?cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20

Anonym schrieb am 12.05.2019 16:39

Ach ja, die Zahlen die ich angegeben habe sind alle aus den Veröffentlichungen vom RKI, also zentralen Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention.

LG Inge


danke, liebe inge!

auch hier gibt es eine darstellung dazu.

sünneli

https://www.impf-info.de/die-impfentscheidung/die-diskussion-%C3%BCber-die-impfpflicht/279-faktencheck-masern-und-masernimpfung-nach-bundesl%C3%A4ndern.html

Anonym schrieb am 12.05.2019 16:46

zur rechtlichen situation kann man sich z.b. hier informieren.

sünneli

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/die-impfpflicht-rechtliches.html

Anonym schrieb am 12.05.2019 19:11

Deswegen wird diese Masernimpflicht ja auch Erwachsene miteinbeziehen, aber halt nur bestimmt Gruppen, die berufsbedingt viel mit Kindern in Kontakt sind.

ach je, das wusste ich ehrlich gesagt nicht. Das würde dann heissen, dass alle Erwachsenen dagegen geimpft werden müssen, also in den bestimmten Berufsgruppen? Meine Schwester, Erzieherin im KiGa, Bayern, kirchl. Träger, "muss" (zumind. vom Träger so erwünscht), ich glaube alle 2 J.???, das weiss ich jetzt nicht mehr genau, Titer bestimmen lassen. Da sie so ziemlich alle Kinderkrankheiten hatte, ist ihr Maserntiter auch mit Mitte 40 noch aktiv (falls man das so nennt?), genau so wie Röteln, lediglich der Mumpstiter ist schwach, aber ich mein, dass ist allgemein bekannt, der ist auch bei Geimpften schwach. Also hiesse dies dann, dass sie sich impfen lassen muss, trotz ausreichend Schutz? Sie hatte selbstverständlich noch nie eine MMR-Impfung

natascha (Profil) schrieb am 12.05.2019 19:31

Ich musste auch meinen Titter bestimmen lassen, da ich mit Kinder arbeite

Der Hammer, die wollten mich finfach impfen, schadet ja nicht.
Ich hatte aber alke Kinderkrankheiten.
Ich hab azf Titter bestanden.

Lg natascha

Lola (Profil) schrieb am 12.05.2019 19:34

Das (die letzten zwei Beiträge) finde ich interessant, da ich hier mit meinem Mann rumdiskutiere.

Wer zahlt Euch das denn? Die Kasse? Der Träger? Oder ist das im Rahmen der Untersuchungen, denen man sich unterziehen muss?

Inge (Profil) schrieb am 12.05.2019 19:39

Würde mich eher wundern, wenn sie sich bei bestimmtem Titer impfen lassen müsste.
Die Titerbestimmung hat bei Mumps nur eingeschränkt Aussagekraft. Ist der Titer hoch, kann man davon ausgehen, dass derjenige immun ist, allerdings spielen bei Mumps andere Abwehrmechanismen eine große Rolle, die sich mit dem Titer nicht erfassen lassen. Man kann also keinen Titer haben aber trotzdem immun sein.

Ich wäre da auch betroffen. Bis jetzt habe ich die MMR-Impfung die mir der Betriebsarzt jedes mal aufschwatzen wollte immer abgelehnt mit der Begründung dass ich alle drei Erkrankungen hatte. Das hat er so auch aktzeptiert. Sollte es zur Impfpflicht kommen, müsste ich wohl auch den Titer bestimmen lassen. Der Arzt der bei mir vor 40 Jahren die Masern diagnostiziert hat lebt schon lange nicht mehr, kann das also nicht bestätigen.

LG Inge

Anonym schrieb am 12.05.2019 20:01

Zur Einstellung in unserem Ki derzentrum gehört ein Gesundheitscheck mit Aufklärung.
Man bekommt diverse Impfungen angeboten.
Z.b
Hepatitis a und b.
Auch ein check des Impfbuches.

Da meines vollständig ist, kann ich nicht sagen, was wäre wenn.

Kinderkrankheiten wurden nicht von einem Arzt eingetragen, aber Mum hat sie eingetragen, und ich erinnere mich daran, als wäre es erst gewesen.

Die meinte unzuverlässig, wur impfen drüber, das wollte ich nicht, also Titterbestimmung.
Ich kann dir nicht sagen, was wäre, wenn ich kein Titter hätte.
Ich hab nie die Agbs in meinem Arbeitsvertrag gelesen.
Ich weis auch nicht, wer das finanziert, ich nicht.
Hab nie was bezahlt.

Lg n.

Inge (Profil) schrieb am 12.05.2019 20:34

Wenn der Arbeitgeber das vorschreibt, muss der Arbeitgeber das bezahlen.
Auch die von der STIKO nur empfohlenen Impfungen für bestimmte Berufsgruppen muss der AG zahlen. Im Gesundheitsbereich also z. B. die Hepatitis B-Impfung, die Grippe-Impfung und die MMR Impfung

Mein Chef hat mein Alter und hat Masern, Mumps, Röteln, Windpocken auch als Kind schon gehabt. Er zweifelt nicht an meiner Aussage, er schreibt die Impfungen aber ohnehin nicht vor.

LG Inge

Lola (Profil) schrieb am 13.05.2019 12:02

Nee, ich meinte nicht die Impfung, sondern die Titerbestimmung.

Inge (Profil) schrieb am 13.05.2019 13:14

Wer anschafft zahlt.
Die STIKO empfiehlt keine Titerbestimmungen. Wenn ich also einen Immunitätsnachweis erbringen muss, kann das über das Impfbuch erfolgen oder indem ICH den Titer bestimmen lasse.

Wenn z.B. der Arbeitgeber eine Titerbestimmung möchte, zahlt der AG.

Wenn sich z. B. eine Pflegerin an einer benutzten Spritze sticht, wird auch Blut abgenommen und auf HIV, HepB etc. untersucht und später noch mal. Zumindest wenn der Patient eine derartige Erkrankung hatte oder der Status unklar ist.
Die erste Titerbestimmung ist der Nachweis, dass Pflegekraft noch keine dieser Erkrankungen hatte, bzw. immun ist, das 2. Mal ist um sicherzustellen, dass sie sich keine Erkrankung dadurch eingefangen hat.

Das zahlt in dem Fall dann die Berufsgenossenschaft.

LG Inge

natascha (Profil) schrieb am 13.05.2019 13:30

Lola, ich zahle nix.
Auch keine Bestimmung.
Weis aber nicht, wer das übernimmt
Hab nie gefragt.


Lg natascha

dorle (Profil) schrieb am 15.05.2019 05:57

muss gleich los, hier noch ein gedankenansatz:

für mich zweigt sich in diesen impfpflicht-programmen (uns ähnlichen staatlichen vorhaben) inklusive den petitionen dagegen noch etwas anderes.
es sind jetzt viele jahrzehnte gewesen in denen der bürger über staatliche medien gut manipulierbar war.
aktuell beginnt ein neues zeitalter das im moment die bevölkerung in jünger (computer = schwerer zu steuern = leichter zu überwachen) und älter (leichter zu steuern = schwerer zu überwachen) spaltet.

ein wenig ist in meinen augen auch die tendenz erkennbar nach neuen machtstrukturen und zugriff auf den bürger sitens des staates.
irgendwer schrieb das hier.
viele menschen leben extrem uninteressiert und haben keineerlei interesse an wichtigen themen bzw sich zu informieren oder weiterzubilden.
vielleicht täusche ich mich da. aber es gab zeiten da herrschte aufbruchstimmung, es wurden errungenschaften der technik diskutiert, es fanden seminare auf der arbeit statt, die menschen sahen dokumentationen etc....
heute herrscht eine bilderflut, alles ist verfügbar, jeder clownhoden zum downloaden aber alle zocken spiele oder kucken blogs mit kochrezepten.

also das ist so mein eindruck

vielleicht liege ich völlig daneben

die vereinheitlichung der masse und die aufoktruierung von oben läutet so ein neues zeitalter ein.
es findet noch maches über wahlen statt - aber es geht ja nur die hälfte
manches über petitionen aber das ist eine andere hälfte

impfen ja nein ... naja, nichts ist perfekt, es gibt für alles ein für und wide

aber bei der frage ob staatlicherseits ein anspruch auf fremdbestimmte körperbestimmung herrschen sollte ist stellt sich mir die frage nicht!

da frage ich mich dann auch wo das enden wird.
als mensch mit chronischer krankheit lebe ich schon lange genug mit
einer art alltagseuthanasie - um es mal so auszudrücken.

auch in den schulen werden kinder ohne jede kompetenz eingeteilt und ihre zukunft wird versucht zu bestimmen zu einer zeit wo noch nichts feststeht in der entwicklung.

nee nee, der mensch ist frei und soll frei bleiben.

ich geb zu, manchmal denke ich auch 4 monate später anders

wenn es ne impfe gegen krebs gäbe würde ich vielleicht doch anders argumentieren weil meine mutti erst vor kurzem daran starb....


passt auf euch auf da draußen und auf eure kiddies ;)

natascha (Profil) schrieb am 15.05.2019 06:13

Ein guter Gedanken.
Hinzu kommt noch, daas die älteren von noch Eltern eezogen wurden, die das nicht in Frage gestellt hatte, was ein Arzt sagte,
Er sagt das Kind wurd geimpft.
Jetzt kommt die Generatiin, due selbstbestimnt lebt.

Mum sagt
Dein Chef hat immer recht.
Ich war lange in der 1. Klasse krank.
Durfte nicht wuederholen, weil ich so hoch gewachsen war, wie sähe ich nochmal in der 1. Klasse aus.
Mum nahm das so hin.
Dem lehrer wurde nicht wieder sprochen.


Wir sind auch nicht zum Azfmzcken erzogen.
Schön kkein und unazffällig bleiben.


Ich weis auch nicht

Lg natascha

Anonym schrieb am 15.05.2019 10:28

Wo soll es anfangen, wo soll es enden...diese Frage hat man sich in so vielen Generationen schon so häufig gestellt. In den 70ern war es die Gurtpflicht. Riesen Diskussion damals, ob der Staat seine Bürger zum Überleben zwingen darf...Das wurde auch als immenser Eingriff in die Persönlichkeitsrechte empfunden. Bisschen lächerlich aus heutiger Sicht, oder? Und das ist nur ein Beispiel.
Wir leben in Deutschland, hier wird selbst mit Impfflicht niemand gezwungen werden können, weil es definitiv immer noch Hintertürchen gibt und auch geben muss. Es kann aus gesundheitlichen Gründen schlichtweg nicht jeder geimpft werden und das ist den Politikern auch klar. Diese Panikmache über den mega mächtigen, bestimmenden, unterdrückenden deutschen Staat, die z.T. von den Gegnern betrieben wird, ist einfach absolut weltfremd, übertrieben und lächerlich. Da muss man doch wirklich einen absoluten Tunnelblick haben und keinerlei Ahnung vom Weltgeschehen...

Anonym schrieb am 15.05.2019 11:41

wenn ich nicht gegen Masern impfe, muss ich es moralisch verantworten, andere im Falle einer eigenen Erkrankung anzustecken und die Folgen daraus mittragen.
Wenn es eine Impfpflicht gibt, muss ich wie jeder andere Bürger moralisch verantworten, dass Menschen an den Folgen einer Impfung leiden oder auch, wenn auch selten, sterben.
Nun könnte ich die entsprechenden Zahlen vergleichen, was wahrscheinlicher ist - aber das ist unmoralisch?!

Inge (Profil) schrieb am 15.05.2019 11:57

Sicher darf man die eine gegen die andere Seite gegenrechnen.
Die Frage ist nur, wie sinnvoll es ist eine Impfpflicht für eine Bevölkerungsgruppe einzuführen, die selbst nach Aussage des RKI von der geforderten Durchimpfungsrate nur im Promillebereich entfernt ist.

Wenn es wirklich um den Masernschutz geht, warum wird dann die Impfpflicht nicht auch für alle nicht immunen Erwachsenen eingeführt? Denn bei den jungen Erwachsenen liegen die Impflücken, nicht bei den Kindern. Steht zumindest so auf den Infoseiten des RKI und wenn die es nicht wissen, wer dann?

So ganz nebenbei: Bei dem MMR-Impfstoff gibt es immer wieder Lieferengpässe. Angeblich momentan wieder, zumindest bis August.

Die Forderung nach einer Impfpflicht bei Kindern ist in meinen Augen nur Wichtigtuerei und Augenwäscherei und lenkt von den eigentlichen Problemen im Gesundheitswesen ab.

LG Inge

Anonym schrieb am 15.05.2019 13:06

wenn ich nicht gegen Masern impfe, muss ich es moralisch verantworten, andere im Falle einer eigenen Erkrankung anzustecken und die Folgen daraus mittragen.
Wenn es eine Impfpflicht gibt, muss ich wie jeder andere Bürger moralisch verantworten, dass Menschen an den Folgen einer Impfung leiden oder auch, wenn auch selten, sterben.
Nun könnte ich die entsprechenden Zahlen vergleichen, was wahrscheinlicher ist - aber das ist unmoralisch?!



Nein, wenn es eine Impfpflicht gibt, wird dir ja die Verantwortung genommen, da braucht sich keiner mehr moralisch verantwortlich fühlen. Oder war dein Beitrag polemisch gemeint.

Ich finde den Zeit Artikel schrecklich. Das Beispiel mit dem Hund lässt sich ganz einfach erklären. Nämlich mit Liebe. Nicht mit Moral. Nur lässt sich Liebe selber ja kaum erklären...;)
Und mir kann man doch nicht erzählen, dass, wenn das mit dem Huhn bekannt wäre, nicht alle den Mann meiden würden. Der könnte doch umziehen. Der f*ckt Tiere und isst sein eigenes Sp* rma?
Oder hab ich auch den Artikel falsch verstanden?

Ano L

Anonym schrieb am 15.05.2019 13:11

Übrigens, geekelt habe ich mich tatsächlich Mal vor einer Impfung. Als kind vor der Schluckimpfung und habe verweigert. Hätte das eh wieder ausgespien. Das nicht aus Reinheitsgefühlen, ich glaube nicht, dass ich sowas damals besaß, sondern weil man mir erklärte, was das da auf dem Löffel ist... und nein, ich bin kein impfgegner.
Ano L

Anonym schrieb am 15.05.2019 17:52

Warum gibt es eigentlich keinen finanziellen Anreiz für die Masern-Impfung? Da würden doch sicher auch viele Erwachsene zur Impfung gehen. Stattdessen Strafen bis 2500,00 €.
Ich fange schonmal an zu sparen für mein Schulkind... ;o)

LG