"Veganes Eiweissbrot für Backautomat/Diabetes"

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Anonym schrieb am 17.02.2019 09:56

Veganes Eiweissbrot für Backautomat/Diabetes

Guten Morgen!

In den letzten Wochen hatten wir grosses Glück und sind sehr dankbar, dass wir noch eine Familie sein dürfen!
Wir wurden plötzlich mit Diabetes Typ 1 konfrontiert und nur um ein Haar wäre es schon zu spät gewesen...

Bei der Ernährungsumstellung sind wir jetzt auf Eiweissbrot gekommen.
Kennt jemand ein Veganes Rezept für Eiweissbrot aus dem Backautomaten, gerne auch mit TM?!?

Für alle anderen (komplementärmediznischen) Tips und Nahrungsergänzungsmittel ohne synthetische Zusätze für die Rekonvaleszenz sind wir auch sehr dankbar:-)
Schönen Sonntag Euch!
Ano wegen Krankheit, bin aber seit über 10 Jahren mit hier dabei;-)

Antworten

Anonym schrieb am 18.02.2019 15:03

liebe anonyma,

kraft mag ich euch wünschen, im neuen alltag fuss zu fassen.
wir sind seit weihnachten auf diesem weg...

ich verlinke dir ein paar dinge, die uns in verschiedener weise hilfreich sind, nimm, was du magst, lass liegen, was dir merkwürdig erscheint, ja?

die vier ersten sätze unseres kinderdiabetologen:

der diabetes ist da.

niemand hat schuld, niemand hat etwas falsch gemacht.

mit etwas aufwand kann dein kind (?) aufwachsen wie alle anderen auch und fast alles machen.

kein mitleid. mitgefühl, ja, mitleid, nein.

eiweissbrot backe ich keines, sondern das alte, vollwertige. durch die vielen eier und käsestücke und tofu und nüsse, eben das, was ohne zu spritzen zwischendurch geht, bekommt das kind eiweiss genug, denke ich. aber das ist reines bauchgefühl, einfach unser weg, im moment...

alles liebe euch!

sünneli



Anonym schrieb am 18.02.2019 15:05

etwas aus der anthroecke, darin ein artikel speziell zu kindern. muss man leider kaufen, vielleicht bist du bei einem arzt, der zugang dazu hat?

https://www.merkurstab.de/index.php5?page=108&lang=0&ausgabe=370

Anonym schrieb am 18.02.2019 15:08

auf diesen menschen wurden wir verwiesen (nicht vom arzt!, sondern von laien), was ich allerdings tatsächlich sehr ungenau, fast gefährlich finde, einzig die sache mit dem vitamin d, die könnte man aufgreifen, doch gilt das auch für gesunde menschen, meine ich?

...dies ist sozusagen eine warnung :)

damit verbunden auch der wunsch, dass euch bald ein fell wachsen möge gegen jene bemerkungen, die nur gut gemeint sind, die einem aber gerade vielleicht überhaupt nicht gut tun...

https://www.youtube.com/watch?v=AeyKtT1ryq8

Anonym schrieb am 18.02.2019 15:13

unser kind hat neu einen dex*com G6, uns hilft er sehr. intensivierte treat-to-target therapie mit novo*rapid und leve*mir, vier insulingaben täglich.

Anonym schrieb am 18.02.2019 15:18

dazu: heileurythmie, die bei uns in der schule angeboten wird. ich habe den eindruck, es tut dem kind gut.
was unser hausarzt sagen wird, der in der chinesischen medizin zu hause ist, werden wir sehen, er bat darum, abzuwarten, bis das kind im honeymoon angekommen, sprich, etwas ruhe auch in den zuckerkurven eingekehrt ist. dann, sagte er, könne man mit pflanzlichen dingen schauen.

habt es gut!

s

Anonym schrieb am 18.02.2019 15:22

...vielleicht magst du hier noch lesen?

https://www.naturwindeln.de/forum/thread_lesen.php?threadID=37972

Anonym schrieb am 18.02.2019 15:50

[...]
was unser hausarzt sagen wird, der in der chinesischen medizin zu hause [...]
s


Das finde ich interessant (also TCM). Mein Lieblinsschwager hat mit 17 Typ I-Diabetes bekommen, das war in den 1980ern, seitdem kenne ich ihn auch schon. Da wurden noch streng Kalorien gezählt und die Kartoffeln abgewogen :-(

Der arme Kerl hatte zunächst mit seinen 1,95 m und viel Sport sowie im Wachstum befindlich dieselbe Kalorienmenge wie ein erwachsener 1,75 m-Mann ohne Sport zugeteilt bekommen und ist fast verhungert! Vom ständigen Unterzucker mal ganz zu schweigen.

Als junger Erwachsener war er dann bei einem Arzt, der TCM (traditionelle chinesische Medizin) macht. Und hat dauerhaft (also bis heute, über 25 Jahre später) ca. 30 % seiner eigenen Insulinproduktion reaktivieren können, was sehr vorteilhaft ist (aber leider die Ausnahme).

Grundsätzlich haben ihn immer Rehas in Spezialkliniken (für Typ 1!) sehr viel weiter gebracht, z. B. was die richtige Dosierung und das Wann von Insulin, Nahrung und Sport angeht, oder auch in seinem Fall, die Bestimmung der Menge des körpereigenen Insulins.

Als Angehöriger sich schlau zu machen ist natürlich auch von Vorteil, aber richtig gute Experten sind manchmal besser, gerade wenn es starke Schwankungen oder sonstige Probleme gibt. Irgendwann ist man dann auch sein eigener Experte, aber bis dahin ist es ein langer Weg.

Zur Erklärung des Honeymoons in der Diabetes-Entwicklung siehe den Link.

Alles Gute!
Bettina

https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-1/Warum-ein-Typ-1-Diabetes-anfangs-oft-Pause-macht-528203.html

Anonym schrieb am 18.02.2019 16:53


richtig gute Experten sind manchmal besser, gerade wenn es starke Schwankungen oder sonstige Probleme gibt. Irgendwann ist man dann auch sein eigener Experte, aber bis dahin ist es ein langer Weg.


ja!

unsere erfahrung währt erst wenige wochen, und doch: die fachärztliche begleitung ist uns die grösste hilfe. unser kinderdiabetologe betreut seit 20 jahren kinder mit diabetes typ 1, ist selbst diabetiker. ihm ist es wichtig und er traut es uns zu, dass erst wir eltern, später dann auch unser kind, zu experten werden, und doch: ohne ihn bzw. später dann einen diabetesfacharzt, der das kind betreut, wenn es kein kind mehr ist, geht es nicht, seinen worten nach.

das 'arzt' allein nicht reicht, hat uns unser lieber hausarzt in den ersten minuten gesagt: 'über diabetes wissen sie vermutlich jetzt schon mehr als ich.' er sprach auch nur von 'begleitenden massnahmen', nicht von 'ersetzen' oder gar 'heilen'.

es macht mut, von deinem schwager zu lesen, liebe bettina, nach 25 jahren 30% eigeninsulinproduktion, toll!
danke.

s