"Hörscreening und das Erfassen von Daten"

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Nachtkatze (Profil) schrieb am 05.02.2019 15:31

Hörscreening und das Erfassen von Daten

Ich ärger mich grade. Unser Baby wurde getestet, war unauffällig. Alles okay. Klinik sagt die Meldung unserer Daten und des Erfebnisses an eine zentrale Screenstelle zu. Direkt nach der Geburt.

Mittlerweile haben wir heute den sechsten Brief im Briefkasten, wir sollen umgehend Baby testen lassen und Ergebnisse mitteilen.

Ich hab schon zwei Mal im Screen-Zentrum angerufen „Sie sind hier in der Verwaltung, die Zuständige ist grad im Urlaub/ abwesend/krank), ruft sie aber zurück.“

Einmal hab ich per Einschreiben ne Kopie vom Hörtest hingeschrieben. Nix passiert.

Außer einem weiteren Brief!

Die erfassen da also medizinische Daten sind aber gleichzeitig nicht in der Lage die Datensätze vernünftig zu verwalten?! Find ich schon bedenklich.

Jetzt hab ich grad nochmal angerufen und mir wurde von der obligatorisch-falschen Mitarbeiterin gesagt, es würde hier ja um mein Kind gehen. Ich solle also gefälligst dringend die Daten übermitteln. (Ist ja zwei Mal schon geschehen.).
Ich hab das abgelehnt. Daten liegen vor.
Sie:“Dann bleibt mir nichts anderes über als ihren Fall dem Jungendamt zu melden!“- Hä???

Was sind DAS denn für Methoden???

Ich bin niemand der Angst vor Jungendamt hat, im Gegenteil. Aber mir gehts um das Prinzip. Was soll denn so was?

Und was mache ich jetzt???
Wieder Schreiben?
Gibts da ne Aufsichtsbehörde?
Auf welcher Grundlage sind die Screening-Centren überhaupt befungt die Weitergabe einzufordern? Bin ich tatsächlich dazu verpflichtet?

Ich finde das alles mittlerweile höchst suspekt und es lässt mich ratlos zurück. Was tun?

Antworten

natascha (Profil) schrieb am 05.02.2019 19:48

Hi,
Das ist ärgetlich.
Entweder mit einschreiben mit Rückantwort.
Oder mal einen Brief an den Chef.

Hast du mal geschaut, ob sie Daten stimmen, nicht dass die einen dreher tweier Buchstaben haben.



Lg natascha

KerstinR (Profil) schrieb am 05.02.2019 23:33

Alle Tests und auch Weitergabe von Daten sind freiwillig. Normal schickt es der Tester mit Deiner Erlaubnis weiter . Da der Befund unauffällig war - bleib ganz ruhig.
Bei allen bürokratischen Handlungen gilt : wer schreibt der bleibt.
Ich würde es nur schriftlich machen und auch nur 1 x . Wie Natascha schrieb per Einschreiben Rückschein am Besten.

Die Frage die ich nicht beantworten kann: ist die Übermittlung der Daten nach neuen Gesetzen überhaupt in Ordnung? - Wenn ganz sicher nur mit Deiner schriftlichen Einwilligung.
Kerstin

Inge (Profil) schrieb am 06.02.2019 07:30

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde von Ihrem Zentrum nun schon zum sechsten Male angeschrieben mit der Forderung "bei unserem Baby das Hörscreening durchführen und die Ergebnisse mitzuteilen" (Zitat wie es im Brief steht).

Abgesehen davon, dass der Test lt. Des Gemeinsamen Bundesausschusses ja freiwillig ist und sie somit keinerlei Recht haben zu dem Test oder zu der Datenübetragung zu nötigen:

Bei unserem Kind wurde am ..... in der Klinik ...... das Hörscreening durchgeführt. Nach Aussagen des durchführenden Arztes war alles in Ordnung. Alles weitere, wie die Übertragung der Daten zu Ihnen und die Speicherung und Auswertung, ist nicht unsere Aufgabe und sind wir dazu weder befähigt noch befugt.

Wenden Sie sich bitte mit ihrer Forderung an die durchführende Klinik.

Ich selbst habe bereits ein mal schriftlich am … per Einschreiben das Testergebnis übermittelt und zwei mal telefonisch versucht den Sachverhalt zu klären, leider ohne Erfolg. Der zuständige Mitarbeiter war nie erreichbar, ich konnte in Ihrem Zentrum immer nur mit der Verwaltung sprechen.

Ich bitte Sie die Mitarbeiter der Verwaltung im Kundenumgang zu schulen und auch über die Zuständigkeiten im Screenings- und Übertragunsprozess aufzuklären. Weitere Drohungen mit dem Jugendamt verbitte ich mir.

Mit freundlichen Grüßen....

Erika (Profil) schrieb am 06.02.2019 08:41

Den Brief von Inge am besten an den Chef “Persönlich“ adressieren, dann sollte es auch ankommen.

Nachtkatze (Profil) schrieb am 06.02.2019 09:42

Habt lieben Dank für die Tipps. Ein ganz besonders dickes Danke an Inge. Ich hab Deine Vorlage verwendet und noch einmal hingeschrieben. Mit Rückschein. Daumen drücken!

Tiana (Profil) schrieb am 06.02.2019 09:51

Ich drücke die Daumen. Hab davon aber nie gehört. Was ist das für ein Zentrum?
Wir waren im Oktober einfach beim hno. Daten wurden da keine übermittelt. Nur ein Eintrag ins gelbe heft gemacht. Zum Thema fehlende alte. Habt ihr vllt einen Nachnamen oder vornamen den man verschieden schreiben kann. Ist bei uns immer problematisch und hat schon zu diversen Problemen geführt alten wieder zu finden. Lg

Tiana (Profil) schrieb am 06.02.2019 09:52

Alten soll Akten heissen

Inge (Profil) schrieb am 06.02.2019 12:31

Ich hoffe du hast die Rechtschreibfehler etc. ausgebessert. Schäm.

Viel Erfolg :0)

Cathrin (Profil) schrieb am 08.02.2019 13:05

Hi,

bei uns ist die Screeningstelle die Pädaudiologie der Uni Münster. Jedes U-Heft ist mit Klebern und Barcodes und einer Registriernummer versehen. Ein Klebi kommt in die Patientenakte bei der Entbindung, die anderen bleiben im U-Heft. Hast Du schonmal geschaut, ob diese Klebis da sind? Und ob auf dem Brief, den Du bekommen hast, die Nummer übereinstimmt?
Ich finde das auch komisch, denke das ist ein Zahlendreher oder die Klinik hat die Datenübermittlung verbummelt. Bei uns ruft die Screeningstelle zuerst in der Klinik an oder faxt eine ToDo-Liste, wenn Daten fehlen, bevor sie den Eltern auf die Nerven fallen.
LG und hoffentlich klärt es sich bald
Cathrin