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"Arbeitet jemand in der Schulkindbegleitung und mag mal berichten?"

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Lola (Profil) schrieb am 30.01.2018 15:08

Arbeitet jemand in der Schulkindbegleitung und mag mal berichten?

Hallo,

ich habe unter Anderem die Möglichkeit als Schulbegleitung zu arbeiten. Es geht dabei nicht um pädagogische Hilfe.

Ich weiss, dass die Kinder alle unterschiedlich sind. Kann trotzdem mal eine berichten, wie es bei ihr war? Was sind Stressmomente, was schöne? Wie läuft es, wenn man selber oder die eigenen Kinder krank sind? Wie läuft es, wenn das betreute Kind krank ist? Die letzten Fragen kann ich auch direkt abfragen, aber ich möchte gerne von jemand anderem die Erfahrungen lesen.

Danke,

Lola

Antworten

Anonym schrieb am 30.01.2018 17:26

Macht Natascha nicht so was?

LG Doro

munkes (Profil) schrieb am 30.01.2018 18:47

Viele meiner Kollegen haben das gemacht. Das einzige was ich mir gemerkt habe ist, dass es mit dem Klassenlehrer steht und fällt.
Viele nehmen die Hilfe gerne an und viele andere sehen den Schulbegleiter als Fremdkörper.

Flaps (Profil) schrieb am 30.01.2018 20:19

Darf ich mich ma ganz frech mit dran hängen bei dir Lola? Wenn es so nicht passt, dann mache ich auch gern einen eigenen Beitrag dazu auf.

Ich würde gern so was machen - Schulbegleitung, da mein jetziger pädagoischer Beruf mit drei Kindern von 1-6 Jahre und Mann im Schichtdienst wahrscheinlich so nicht mehr hin hauen wird, wegen auch späten Nachmittag und abends arbeiten müssen usw...

Wo wendet man sich da am besten hin bzw. wie findet man so was?
Läuft das über das Jugendamt oder kultusministerium?
So richtig was finden tu ich bis jetzt nicht da wenn ich es mal schnell versucht hab im Netz zu suchen - bin aber auch gerade erst am Anfang meiner Überlegungen.

Danke.
Flapsgrüße

purzelmurzel (Profil) schrieb am 30.01.2018 20:25

Ne Freundin von mir macht das auch.
Es hängt auch sehr stark davon ab, weshalb das Kind die Hilfe bekommt. Sie hatte z.B. mal ein Kind mit Epilepsie - das durfte praktisch keine Sekunde aus den Augen gelassen werden. Stark emotionale Kinder kosten natürlich tierisch Nerven.
Ich würde auf jeden Fall nachfragen wegen der Krankheitsbilder der Kinder und wenn möglich in eine Richtung spezialisieren ( musst du ja schon wegen Epilepsie z.b.)
In der Klasse meiner Kinder sind drei Integrationshelfer.

Wenn du oder dein Kind krank ist, ist das eben so. Die Schulferien kriegen sie hier nicht bezahlt. Oder zumindest bei der Organisation wo meine Freundin ist nicht.
Aber immerhin hättest du dann frei.
Wäre Schule sonst auch was für dich? Werden viele Vertretungslehrer gesucht..

natascha (Profil) schrieb am 30.01.2018 23:03

hi

ich mach das

welches bundeland bist du

magst du mich mal anmailen
natascha

ät

wollwindelchen.

Lola (Profil) schrieb am 30.01.2018 23:19

Bayern.ich melde mich morgen, Natascha, danke.

Das Gehalt wurde bei mir auf die Ferienzeiten gerechnet werden, also dadurch niedriger ausfallen.
Krankenheitsbilder und Stunden kenne ich. Habe zwei konkrete vorschläge.und eben keine Pädagogik.

Klar, darfst du dich mit dranhängen. Hier werden immer wieder Begleiter gesucht. Auch bei der Jobbörse vom Arbeitsamt. Der Träger ist hier die BVZ Tochter gfi.

Anonym schrieb am 31.01.2018 08:04

ich habe das auch mal ein Jahr gemacht über den Verein Lebenshilfe e.V.

Vorteile:
Es ist eine emotional ausfüllende, bereichernde und schöne Arbeit

Nachteile:
-unbezahlte Weiterbildung (wenn es überhaupt welche gibt)
-oft werden ungeschulte "Hausfrauen" mit komplizierten Kindern losgeschickt ohne vorher Unterlagen zu bekommen ("Googeln Sie mal Autismus")
-geringer Verdienst mit häufigen Ausfällen
-monatliche Treffen die unbezahlt waren aber Anwesenheitspflicht herrschte
-moralisch fand ich etwas zweifelhaft, daß man das Kind nach einem Jahr selbst einschätzen musste und es lief darauf hinaus das die Einzelfallhelfer, die ihren Job behalten wollten bzw. wußten das sie sobald nichts anderes finden werden, das Kind immer so eingeschätzt haben das es noch ein Jahr länger Einzelfallhilfe braucht auch wenn dem gar nicht so war
Diese Maßnahme führt dazu dass das System sich im Kreis drehte und eine echte Verbesserung gar nicht erwünscht war - von Seiten so manchen Einzelfallhelfers.
Ein verantwortungsbewußter Einzelfallhelfer muss sich quasi irgendwann selber abschaffen.
Wie er dann finanziell weiter kommt ist dem Verein auch egal.
Die Lebenshilfe ist deshalb bei mir in gewisser Hinsicht unten durch.
Hauptsache die Fördermittel fließen-das war deren Devise.
Kann woanders anders sein.
-eine Art Zweiklassensystem beim Verein: auf der einen Seite die fest angestellten, auf der anderen Seite die Einzelfallhelfer die ja kommen und gehen. Dies machte sich bei den Treffen auch ständig bemerkbar und hat mich angenervt.

Diese ganzen Nachteile muss man ausgleichen mit den obigen Vorteilen.
verdienst war bei mir: den ganzen Vormittag in der Schule, jeden Wochentag als soziale Begleitung für ca 350€ im Monat. Fahrtkosten durfte ich auch selber tragen und waren täglich 5€ Bus Hin und Rückfahrt.

Mein betreuter Junge (8.Klasse, Autist) hatte noch eine zweite Einzelfallhelferin die zu ihm nach Hause kam. Er hat sich mal bei mir beklagt, daß sie ihn nur schlecht machen würde und wenn er sich mal nicht benimmt ihn damit bedroht in ein Heim zu stecken.
Ich hatte schließlich nach einem Jahr daneben sitzen keinen Bock mehr auf die Geschichte und war der Meinung der Junge kommt gut ohne Einzelfallhelfer in der Schule klar.
Seine Klassenkameraden hatten ihn akzeptiert und er beherrschte die gängigen smalltalk Themen wie handy, Computer, Fußball etc.
Also habe ich es so formuliert.
Daraufhin habe ich nie wieder ein Wort von der lieben Lebenshilfe gehört und auch kein Zeugnis oder ähnliches erhalten.

Rechne alles gut durch. Zeitaufwand, Fahrtkosten, Verdienst und dringe am Ende auf ein Zeugnis. Das ist mein Rat!

d

Anonym schrieb am 31.01.2018 10:24

Hallo zusammen,

ich lese mal interessiert mit.

Ich hatte letztes Jahr mit dem Gedanken gespielt einen Lehrgang bzg. Schulbegleitung zu machen (3-4 Monate), denn es ist eine der beide einzigen Teilzeitfortbildungen/-umschulungen, die hier vor Ort überhaupt angeboten werden (das andere ist Tagespflegekraft für Demenzkranke, was leider auf Schichtdienst herausläuft - wofür es hier keine vernünftige Kinderbetreuung gibt).

Über wen Schulbegleiter eingestellt werden, ist von Ort zu Ort/Kreis zu Kreis unterschiedlich. Hier ist sind es hauptsächlich zwei Anbieter.
Dort hatte ich mich erkundigt und erfahren, dass sie überhaupt nur Kräfte mit pädagogischer Ausbildung einstellen (zumindest Soz. päd. Assistent für einfache Fälle, kompliziertere Krankheitsbilder nur als Heilpädagoge). Der Lehrgang, der vom Jobcenter vermittelt wurde, reicht Ihnen überhaupt nicht aus.

Nachdem ich schon mal eine Umschulung vom Jobcenter angefangen hatte, bei der die reinen Lehrgangszeiten gerade so mit den vorhandenen Kinderbetreuungszeiten klappten, aber ich keinen - für den Abschluss zwingend vorgeschriebenen - Praktikumsplatz innerhalb dieses Zeitfensters fand und deshalb nach 1 Jahr abbrechen musste, machte ich mich diesmal dann gleich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz noch bevor der Lehrgang anfing und nachdem ich Bestätigungen von allen Anbietern hatte, dass auch sie mir keinen zur Kinderbetreuung passenden Praktikumsplatz bieten konnten und auch das Jobcenter und das Alleinerziehendenbüro dort keine Lösung fand, musste ich dann nicht zur Fortbildung.

War mir ganz recht so. Denn die einzigste Chance, auf einen Job nach dem Lehrgang, wäre nur über eine Direkteinstellung durch die Familie (geht theoretisch irgendwie über das Teilhabegesetz oder so). Aber die meisten Familien wählen lieber einen der päd. Leistungsanbieter, weil über die dann auch Krankheitsvertretungen bei Ausfall das Schulbegleiters angeboten werden.

Ich hatte mit einigen Schulbegleitern damals gesprochen und viele waren gar nicht so begeistert von ihrem Job. Viele hatten Auseinandersetzungen mit den Lehrkräften, die sie dazu drängten, noch weitere Aufgaben in der Klasse zu übernehmen. Viele Konferenzen, Sprechstunden und ähnliches, die sie unbezahlt und zu den unmöglichsten Zeiten wahrnehmen mussten.
Ich weiß nicht, ob das mittlerweile besser geworden ist (das war damals ja so in den Anfangszeiten der Schulbegleitung).

Rapunzel (Profil) schrieb am 31.01.2018 10:27

Eine Freundin von mir arbeitet auch in der Schulassistenz, auch bei Lebenshilfe in Berlin und was ich da gehört habe, klang so naja (siehe meine Vorschreiberin).
Aber so muss das nicht sein. Ich weiß, dass es in Hessen beispielsweise über den CeBeeF anders organisiert ist und die Bezahlung nach TVÖD erfolgt.
Ich glaube das hängt wirklich sehr vom Träger ab und vom Bundesland. Andererseits wird ja gerade von der Politik wahrgenommen, dass in der - ich nenn das jetzt mal Personenbetreuung im weitesten Sinne - Engpässe und schlechte Bezahlung vorherrschen und geändert werden müssen.
Also vielleicht steigen da die Chancen auf bessere Bedingungen...

Lola (Profil) schrieb am 31.01.2018 12:51

Danke schonmal für Eure Erfahrungen.
natascha, Du hast Post. Ich habe mit .de beendet? Oder ist die Email-Adresse mit .com?

Anonym schrieb am 31.01.2018 14:51

@ Flaps - Bist du nicht aus Sachsen? Die Montessorischule an der ich arbeite, sucht dringend noch zwei Einzelfallhelfer mit pädagogischer Ausbildung.
Den Ort findest du, wenn du in den Bezugsadressen nach Poopsie suchst ;o)

LG Doro

Henni (Profil) schrieb am 31.01.2018 19:10

Ich arbeite ja selbst mit I-Helfern zusammen. Viel wurde schon geschrieben.

Worauf Du achten könntest ist, dass Du an eine größere Einrichtung gehst, wo schon lange I-Helfer eingesetzt sind und wo mehrere I-Helfer arbeiten.
Dort ist man es gewohnt, die Helfer vernünftig einzuarbeiten;
man hat untereinander Austausch;
wenn das eigene I_Kind krank ist, hat man eventuell die Möglichkeit, jemand anderen zu verteten und hat nicht gleich Verdienstausfall;
wenn der Betreuungsbedarf nicht mehr gegeben/bewilligt ist, dann bekommst Du vermutlich ein anderes Kind, das zu betreuen ist und kannst in der bekannten Einrichtung bleiben (das ist für die Einrichtung ja ein VOrteil, wenn Du Dich schon auskennst;
wenn die Betreuung eines bestimmten Kindes sehr extrem anstrengend ist, kann man nach z.B. 2 Jahren die Zuständigkeiten wechseln, oder man löst sich ab, einer übernimmt den Vormittag, einer den Nachmittag.

Dass die I-Helfer die Entwicklungsberichte schreiben habe ich selbst noch nie erlebt, die werden aber in solche Aufgaben eingebunden (geben ihre Einschätzung mündlich, die verantwortliche Person schreibt dann den Bericht).
Team-Besprechungen außerhalb der bezahlten Zeit erlebe ich auch nicht, sowas findet in der Betreuungszeit statt - das ist auch nur möglich in großen Einrichtungen, wo das I-Kind in der Zeit anderweitig betreut werden kann.

Das sind meine Erfahrungen aus RLP (und in HE ist es ähnlich). BY weiß ich nichts drüber.

Anonym schrieb am 31.01.2018 23:13

danke

die imehl ist angekommen.

ich werde nach tarif bezahlt, und zwar sehr gerecht, ich darf bis zu 5 weiterbildungen machen, ich ich erstattet bekomme und die stunden auch.
ich habe immer einen ansprechpartner.
berichte schreibe ich nicht und shcon gar keine beurteilungen.
i helfer sind ja oft ungelernte kräfte.
ich bekomme nur einen teil meiner zeit bezahlt, der rest geht für die ferien und brückentage als überstunde auf ein stundenkonte, somit habe ich jeden schulfreien tag schulfrei. ich bekomme also auch ferien und so bezahlt.
ich könnte auch ein jobticket beantragen, brauch ich nicht.

emotional sollte man für alles offen sein.
die ihelferarbeit ist wie bei forest gumb. das leben ist eine parlinenschachtel.
man weis nie, was es bringt.
ich würde es wieder tun.

ich bereite nix vor, habe mit schulschluss feierabend, ich schreibe keine berichte beurteilungen und sonstiges.#
das einzige was ich schreibe ist mein stundenzettel.

wir können sogar vom arbeitgeber einen sportkurs besuchen in verschiedene richtungen kostenlos und bekommen sogar ein teil als arbeitszeit gutgeschreiben.
wir haben gesundheitsfürsorgeberatung und recht auf impfung freiwillig, was bezahlt wird.
wir dürfen auch fortbildungen für eingenweiterbildung, also stressabbau am arbeitsplatz und so besuchen.


wie ihr seht, es geht auch anders.


lg n.

Flaps (Profil) schrieb am 02.02.2018 23:03

@ Flaps - Bist du nicht aus Sachsen? Die Montessorischule an der ich arbeite, sucht dringend noch zwei Einzelfallhelfer mit pädagogischer Ausbildung.
Den Ort findest du, wenn du in den Bezugsadressen nach Poopsie suchst ;o)

LG Doro


Liebe Doro,

vielen Dank für den Tipp.
Bin aus Sachsen, aber leider ist der vorgeschlagene Ort zu weit weg für mich :-(
Aber trotzdem vielen vielen Dank für die Idee.

Mal sehen was uns wie es mit mir in nächster Zeit so weiter gehen wird.
Lese hier noch sehr interessiert mit und hoffe am Wochenende endlich mal zu weiteren Recherchen zu kommen.

LG
Flaps

natascha (Profil) schrieb am 03.02.2018 08:46

An wen du dich wenden kannst
Sind schulen kindergärten
Die suchen oft
Und an traeger
Wie lebenshilfe
Diakonie
Kinderzentren
Gansheitliche schulen.
Einfach anrufen
Oder bei den kostenträger
Jugend und sozialamt

Lg natascha

Lola (Profil) schrieb am 03.02.2018 08:55

Bei uns macht das auch der bfz.

Danke an alle, auch für deine Mails, Natascha. Sind angekommen. Ich denke noch nach...und melde mich dann :)

Dagegen steht vielleicht ein anderer Job, das macht es mir grad schwer...

Anonym schrieb am 03.02.2018 09:15

Bei uns macht das auch der bfz.

Danke an alle, auch für deine Mails, Natascha. Sind angekommen. Ich denke noch nach...und melde mich dann :)

Dagegen steht vielleicht ein anderer Job, das macht es mir grad schwer...


Was ich dir noch mitgeben möchte, ist, dass es aus meiner Sicht nervlich sehr anstrengend sein kann, sich den halben Tag um ein besonderes Kind zu kümmern und dann nach Hause zu kommen und sich nahtlos um drei eigene Kinder zu kümmern.

Was ist es denn für ein anderer Job? *neugierig bin* ;o)

LG Doro

purzelmurzel (Profil) schrieb am 03.02.2018 11:14




Was ist es denn für ein anderer Job? *neugierig bin* ;o)

LG Doro


Ja ja ja, das würde ich auch gern wissen ;-)
Sollten wir das nicht auch besser gemeinsam entscheiden?
Hihihi

Doro (Profil) schrieb am 03.02.2018 11:23




Was ist es denn für ein anderer Job? *neugierig bin* ;o)

LG Doro


Ja ja ja, das würde ich auch gern wissen ;-)
Sollten wir das nicht auch besser gemeinsam entscheiden?
Hihihi


Genau ;o))

Lola (Profil) schrieb am 03.02.2018 17:09

Na, ihr seid witzig :-))

Das andere ist eine Initiativbewerbung, kleine Firma die Made in Germany produziert. Mit super Klima, nettem Chef, abwechslungsreiche Bürotätigkeit. Aber der Chef muss erst noch rechnen, ob er mich wirklich so brauchen kann oder lieber jemanden Vollzeit einstellt.

purzelmurzel (Profil) schrieb am 03.02.2018 19:37

D.h. das ist die erste Wahl und Schule Plan b, oder?
Klingt gut! Freut mich!

Lola (Profil) schrieb am 03.02.2018 22:23

D.h. das ist die erste Wahl und Schule Plan b, oder?
Klingt gut! Freut mich!


Eigentlich bewerte ich das gerade gleichwertig. Es hat beides viele vor- und Nachteile. Ferien frei, wenn der Mann nicht viel Zeit hat, ist schon fast unbezahlbar... ;)

purzelmurzel (Profil) schrieb am 04.02.2018 07:25

Ja. Das stimmt. Ist bei uns auch so.Mann arbeitet selbständig - die Ferien dann frei zu haben und nichts für ne Kinderferienbetreuung zu zahlen zu müssen, lohnt sich schon! Großeltern sind nicht nur weit weg, sondern vor allem sehr beschäftigt ;-)

Lola (Profil) schrieb am 04.02.2018 10:24

Ausserdem wollte ich schon lange die Richtung wechseln. Das könnte der erste Schritt sein.

Anonym schrieb am 04.02.2018 15:02

D.h. das ist die erste Wahl und Schule Plan b, oder?
Klingt gut! Freut mich!


Eigentlich bewerte ich das gerade gleichwertig. Es hat beides viele vor- und Nachteile. Ferien frei, wenn der Mann nicht viel Zeit hat, ist schon fast unbezahlbar... ;)



Ferien frei muss nicht sein. Wenn das Kind im Grundschulalter ist und Anspruch auf einen I-Hortplatz hat, wird auch im Ferienhort ein Schulbegleiter benötigt. Im Nachmittagshort übrigens auch. Zumindest ist das an unserer Inklusionsschule so.
Hast du die Chance mal einen ganzen Schultag zu hospitieren bzw. probezuarbeiten? Da kriegt man nen ganz guten Einblick in das, was auf einen zu kommt.

LG Doro

purzelmurzel (Profil) schrieb am 04.02.2018 17:15

Das stimmt natürlich. Gilt auch für Gantagesschulen!

Lola (Profil) schrieb am 04.02.2018 17:19

Die Ferien sind hier frei, das ist schon geklärt.

Es geht ja gleich nach den Ferien los, da ist nicht mehr viel Zeit zum hospitieren. Und Montag muss ich mich auch schon entscheiden...

purzelmurzel (Profil) schrieb am 04.02.2018 18:41

Bayern!!! Was für Ferien! Argh!
Dann probier es doch aus. Ich glaube auch nicht, dass ich immer im Schulsystem bleibe. Aber die nächsten Jahre passt das ganz gut!

Lola (Profil) schrieb am 04.02.2018 21:59

Ich glaube, dass ich mich nicht entscheiden kann, hat was mit älter werden, tough sein ( müssen oder wollen) und sowas zu tun. Meine früheren Positionen habe ich schon echt genossen. Und ich gucke gerne Filme, wo alle tough sind. ;) Aber da das nicht alles ist und nicht alles sein kann, such ich gerade die andere Seite... aber mit der fühl ich mich halt nicht tough... :D

Lola (Profil) schrieb am 04.02.2018 22:03

Und vielleicht hats auch was mit Anerkennung zu tun...

Anonym schrieb am 04.02.2018 23:43

Anerkennung bekommst Du sicherlich - weil Eltern, Lehrer etc. Dir in der Regel dankbar sein werden für deine Arbeit. Auch andere Menschen werden sagen: was Du machst, das könnte ich nicht.

Tough im Sinne von entscheiden dürfen, unabhängig von anderen agieren - das hast Du in dem Job natürlich gar nicht.
Da sind Eltern, Lehrer, Schulleitung, dein Träger, die alle sagen, was zu tun ist.
Zum Reinschnuppern in das Berufsfeld ist es trotzdem eine gute Lösung!

Und dann lernst Du Erzieherin oder machst ein Quereinsteiger-Referendariat ins Lehramt und dann hast Du eine Funktion, in der Du wieder selbstbestimmter arbeiten kannst. In dem Feld wird das Personal doch so händeringend gesucht!

Ich kenn eine BWLerin, die in der Werbebranche war, dann auf Erzieherin umgesattelt ist und nun super glücklich damit ist als pädagogische Fachkraft im Schuldienst!
Die Kinder waren auch noch GS-Alter und sie alleinerziehend, als sie die Ausbildung gemacht hat.

Heute mal AnoH wg. Kollegin

Lola (Profil) schrieb am 05.02.2018 08:06

HAT sie die Ausbildung dann Vollzeit gemacht?

Ich habe heute Nacht auch lange darüber nachgedacht. Ich werde das einfach ausprobieren.

Danke für eure vielen Gedanken..

Lola (Profil) schrieb am 05.02.2018 08:08

Mit Anerkennung und tough meinte ich eher Reaktionen von aussen. Viele schauen ganz anders auf Businessfrauen als auf Kindergärtnerinnen.

Lola (Profil) schrieb am 05.02.2018 10:45

So, danke an letzte Ano. Ich glaube, ich wollte hören, dass es nicht idiotisch ist, das als Einstieg zu sehen und dass man darauf aufbauen kann. Ich bin gestern Abend mit einem sehr guten Gefühl ins Bett und habe eben bei der Schulbegleitung zugesagt. Die andere Firma würde sich freuen, wenn ich mich doch nochmal melde, falls die Entscheidung jetzt nicht richtig war. :) Alles gut gelaufen.

purzelmurzel (Profil) schrieb am 05.02.2018 13:00

Super. Klingt doch gut! Freut mich. Und du hast ja sogar noch einen Plan B in der Tasche!
Dann einen guten Start!
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Henni (Profil) schrieb am 05.02.2018 14:49

Mit Anerkennung und tough meinte ich eher Reaktionen von aussen. Viele schauen ganz anders auf Businessfrauen als auf Kindergärtnerinnen.


Vielleicht gibt es solche Leute, aber das ändert sich gerade auch etwas, weil Erzieherinnen so sehr gebraucht werden, weil viele mittlerweile sehen, wie wichtig deren Arbeit ist (mit der Ganztagsbetreuung schon ab 1-2 Jahren wird sie ja immer wichtiger) und weil außerdem die Ausbildung auch nicht larifari ist.
Nicht umsonst wird überlegt, daraus ein Studium zu machen.

Modelle gibt es da verschiedene, halb arbeiten, halb Ausbildung kann man hier in der Gegend machen. Eine Bekannte hat das gemacht und das ging gut, da waren die eigenen Kinder schon fast groß und sie brauchte ein bischen Verdienst. Wie es bei der Kollegin mit den jüngeren Kindern war, weiß ich gar nicht.

Guten Start und berichte dann mal! LG Henni

Nia24 (Profil) schrieb am 09.02.2018 10:35

Ich bin gerade in den letzten Zügen der ERzieher-Ausbildung. Bei uns ging es drei JAhre Vollzeit-Ausbildung täglich von 8-15 Uhr. Mit Familie gut vereinbar und fast alle von uns haben es über Bafög oder Schülerbafög finanzieren können.
Mehr als die Hälfte der Klasse hat auch Kinder und bis auf viele Krankheitszeiten, gab es da kaum Probleme.
Inzwischen sind Erzieher ja schon ziemlich angesehen, die meisten Eltern (ich auch ;-)) sind ja froh, wenn die Kinder tagsüber gut betreut werden, um arbeiten zu können.

Lola (Profil) schrieb am 14.02.2018 09:05

Jetzt sitze ich da und warte... Eigentlich sollte ich zurück gerufen werden. Dann hab ich angerufen, die Sachbearbeiterin ist krank. Nun soll es eigentlich nach den Ferien losgehen, aber ich habe weder nen Vertrag, noch habe ich das Kind kennengelernt...
Total bescheuerte Situation.

Musste ich mal loswerden. Grummel... fängt ja gut an.

Anonym schrieb am 14.02.2018 09:24

Jetzt sitze ich da und warte... Eigentlich sollte ich zurück gerufen werden. Dann hab ich angerufen, die Sachbearbeiterin ist krank. Nun soll es eigentlich nach den Ferien losgehen, aber ich habe weder nen Vertrag, noch habe ich das Kind kennengelernt...
Total bescheuerte Situation.

Musste ich mal loswerden. Grummel... fängt ja gut an.


Willkommen im Schulalltag ;o) Wird schon!

LG Doro

natascha (Profil) schrieb am 14.02.2018 09:37

Das war bei mir auch.

Das kind hab ich am ersten tag kennengelernt.

Lg natascha

purzelmurzel (Profil) schrieb am 14.02.2018 12:23

Aller Anfang ist schwer - kann nur besser werden...
Verlier nur nicht den Anfangsschwung deshalb!

purzelmurzel (Profil) schrieb am 19.02.2018 20:22

Und? Hast du angefangen?
Neugierige Grüße!

Anonym schrieb am 19.02.2018 20:52

Nein, die Mitarbeiterin ist noch immer krank und die Kollegin habe ich endlich erreicht, sie wünscht noch ein Gespräch mit mir. Das ist ganz spontan morgen früh.. ich bin gespannt.

Lola (Profil) schrieb am 19.02.2018 20:52

Hauptsache, ich hab mich rechtzeitig entschieden... ;)