"Und wie geht es Euch jetzt? "

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Lola (Profil) schrieb am 05.09.2022 18:24

Und wie geht es Euch jetzt?

Hallo Ihr,

die Frage habe ich schon mal gestellt. Aber es kommt ja immer wieder Neues dazu, um das man sich Sorgen machen kann. Wie geht es Euch denn mit der derzeitigen Situation in der Welt?

Antworten

binabik (Profil) schrieb am 06.09.2022 03:44

Lola,

...eine wirklich gute Frage zur Zeit ......

.... ich versuche mich/meine familie durch eine verringerung der nachrichtenflut zu schützen und höre gerade überwiegend die lieder von live aid 1985............ ich bin ein-an geschichte sehr interessierter mensch......... ansonsten würde ich "noch mehr am rad drehen"...

Grüßle

kathrin

Anonym schrieb am 06.09.2022 06:40

Hi,
ich versuche auch die Nachrichten auszublenden.
Doch am Arbeirsplatz ist das immer Thema.
Ich kann mich dem nicht entzuehen
Die Situation macht mir Angst.
Aber auch wütend.
Ich für mich ausgenutzt.
Es gibt Firmen, die noch nie so viel Gewinne erzielt hatten, wie jetzt.
Das auf unserem Rücken, das macht mich wütend und traurig.
Was kommt auf uns zugerollt, macht mir mega Angst.
Ich frage mich, wie die das schaffen sollen, die jetzt gerade so rum kamen

Die zu alt oder krank sind, nicht noch mehr arbeiten zu gehen.
Vertrauen in die Zukunft....
Ne hab ich nicht.

Ich hangel mich durch den Tag, versuche alles estwas zu verdrängen.
Ich würde gerne weg.
Auswsndern auf ne neue Welt.


Ich mache viel Sport.
Gehe viel raus.
Und ich bete

Liebe Grüsse Na..... A

Anonym schrieb am 06.09.2022 12:45

Ich bin noch immer erschöpft von dem ganzen Corona-Mist, habe 2020 Kind 1 durch eine kurze Therapie gebracht und Kind 2 fängt jetzt erst an. Anfang Oktober geht es auf Mutter-Kind-Kur, Kind 1 ist aber schon zu alt und kann nicht mit. Dabei habe ich gerade in diesen Zeiten meine Lieben am Liebsten alle ganz nah um mich herum.

Zwischendrin habe ich meinen Job gewechselt, Versprechungen dort konnten aber nicht gehalten werden, so dass ich auch da unzufrieden bin.

Und dann schau ich mich um und finde alles so ermüdend, da vieles mir so unnötig erscheint und beängstigend und würde mich manchmal am Liebsten nur noch im Bett verkriechen.

Auch ich stelle mir die Fragen: Wie machen das dann die Menschen, die es jetzt kaum noch schaffen? Kann man ihnen evtl helfen? Wie müssen die erst zu Hause sitzen und sich Sorgen machen, wenn es mir schon so geht, obwohl ich vermutlich relativ sicher durch den Winter kommen werde...

Und dann ärgert es mich total, dass es wie eine große Neuigkeit angekündigt werden muss, dass es Waschlappen gibt, dass man Strom und Wasser sparen kann usw... Warum ist das nicht schon lange jedem klar?

Ano TS L...

Anonym schrieb am 06.09.2022 16:17

Uns geht es ganz gut, haben gerade alle zusammen Corona gehabt. Schlimmer als Schnupfen, aber keiner im Krankenhaus.

Ansonsten kommt es mir alles so surreal vor:

- schwitze hier seit Tagen/Wochen bei 30 Grad und gleichzeitg überlegen wir, was in 3 Monaten ist, wenn es nicht mehr genug Gas geben sollte

- die Schule legt eine Online-Tag ein, falls es nochmal zum Online-Unterricht kommt- aber gibt es dann überhaupt noch Strom? Oder werden Schule nicht mehr beheizt und alles läuft von zuhause?

- und überhaupt Strom-ohne geht ja auch kein Einkauf mehr-da würden ja alle Kassensysteme ausfallen ;-)

> also Konserven bunkern für den Gasgrill? Und die Kartusche ebenfalls?

Also alles irgendwie merkwürdig...

Nachrichten schau ich mttlerweile nur noch mit den Jungs Logo....und wenn ich es ertrage höre ich Radio...

et küt wie et küt...
Gromit

Dörte (Profil) schrieb am 10.09.2022 14:52

Hallo,
mir geht es gut, weil endlich Bewegung in die Sache kommt, die Menschen zunehmend aufwachen.
So, wie wir bisher gelebt haben, kann es nicht weitergehen, weil es total absurd ist, wie weit wir uns von der Natur entfernt haben, unsere Lebensgrundlagen zerstören und vor allem die von Menschen im globalen Süden.
Ja, der Wandel wird chaotisch, weil viele am Alten festhalten, aber er ist notwendig.
Der Club of Rome hat in seinem neuesten Bericht aufgezählt, welche fünf Kehrtwenden nötig sind, damit die Menschheit eine Zukunft auf der Erde hat: Beendigung der Armut, Beseitigung der eklatanten Ungleichheit, Ermächtigung der Frauen, Aufbau eines für Menschen und Ökosysteme gesunden Nahrungsmittelsystems und Übergang zum Einsatz sauberer Energie.

Lasst Euch auf den Wandel ein, haltet nicht an dem alten System fest, sonst wird es noch viel ungemütlicher für Euch!!!

LG,
Dörte

Anonym schrieb am 10.09.2022 18:15

Schön gesprochen,
doch nützt das der alten Dame in unserer Strasse nichts, wenn sie den doppelten Abschlag zahlen muss, denn sie hat das Geld nicht.
Ungarn wie doof Wälder abholzt, um zu heizen. Viele Lkw Fahrer destiliertes Wasser statt Adblue tanken, weil es nicht zu bezahlen ist. .
Das ganze System ist irgendwie etwas durcheinander.
Mein Kind in Ausbildung kommt nicht mit den Öfis zur Ausbildungsstätte.
E Auto und 21 Jahre mit über 10 000 km im Jahre ist auch nicht als Leasing zu finazieren.
Und der Ölpreis sinkt.
Nur der Sprit nicht.
Seufz.
Umweltschutz ja, aber mit Verstand und ohne Ausbeute.
Wer Strom macht, kann ihn verkaufen.
Bekommt 7 cent je KW.
Nutzt man ihn selbst, zahlt man 19% Steuer auf 25 Cent je Kw.
Und hat ja noch die Kosten der Anlage.

Liebe Grüsse

Dörte (Profil) schrieb am 11.09.2022 15:20

Ja, das nützt nichts, aber was möchtest Du mit dieser Aufzählung erreichen? Klar ist, dass alles noch viel chaotischer wird, weil wir viel zu lang an diesem tödlichen System festgehalten haben, weil wir nicht erkannt haben, auf welchen falschen Vorstellungen es beruht. Abgetrennt von der Natur, das kann auf Dauer nicht funktionieren. Endloses Wachstum auf einer endlichen Welt, das ist zum Scheitern verurteilt. Es macht keinen Sinn, dem Alten hinerherzutrauern, die Menschheit braucht Visionen von einer neuen, gerechteren Welt.

Anonym schrieb am 11.09.2022 16:52

Erreichen will ich nix mit den Aufzählungen.
Nur mitteilen, dass es so auch nicht funktioniert.
Denn die Menschen gehen den Weg nur so lange, wie sie satt sind.

Mir macht das mega Angst.

Liebe Grüsse

Anonym schrieb am 11.09.2022 18:22

Ach ja und es hat auch wenig mit Umweltschutz zu tun, wenn ich in den Nachrichten höre, dass Konzerne, die mit Energiestoffen zu tun haben, im letzten viertel Jahr 1,2 Milluarden Übergewinn gemacht haben.
Wenn der Ölpreis fällt, aber der Kraftstoff nicht, und die Geldspanne wieder in irgend eine Tasche ungerechtfertigt fliesen.

Wir leben hier so gut es geht sparsam mit der Erde.
Egal was es ist, wie geben acht.
Verzichten auf einiges, was eben geht.

Aber das ist Ausbeute und kein Schutz.

Es wird geraten für 14 Tage Wasser und Lebensmittel zu hause zu haben. Taschenlampen und Kerzen.
Wegen der Elektroheizungen.
Dann frage ich mich, wie schnell kann eine Stadt fúr E Autos umrüsten.....
Fragen und Wut.
Wut wegen der Gier der Grossen auf kosten der Kleinen


Liebe Grüsse

Dörte (Profil) schrieb am 11.09.2022 18:27

Ja, das ist absolut verständlich, dass Menschen in diesen unsicheren Zeiten Angst haben!

Mir hilft es, mich der Situation zu stellen, die Augen nicht mehr zu verschließen vor der Realtität. Und Ideen mitzugestalten, wie eine neue, gerechte Gesellschaft aussehen kann. Wenn man anfängt, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, dann merkt man schnell, wie viele tolle Lösungsansätze es schon gibt, und wie viele Menschen sich schon einsetzen und zunehmend untereinander vernetzen. Das macht Hoffnung!

Außerdem nutzen wir aktuell ja nur ein paar Prozent unseres Bewusstseins, glaub es sind ca. 5 Prozent. Unser Gehirn kann sich aber verändern, es können neue Verknüpfungen entstehen, so dass wir viel flexibler auf Veränderungen reagieren können. Und Meditation hilft mir persönlich sehr!

Es gibt so tolle Filme, z.B. Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen, Wer wir waren, 10 Milliarden - wie werden wir alle satt, But beautiful...

Liebe Grüße,
Dörte

Anonym schrieb am 11.09.2022 18:59

Ja... Das stimmt.

Was mich auch so wütend macht, das Gas, was wir nicht zum Heizen haben, wird nicht eingespart, also auch kein Umweltschutz. Eswird am anderen Ende sinnlos abgefackelt.
Hier müssen Firmen zu machen, das heist, Billiglohnländer boomen zuschauderhaften Bedinungen.

Ansätze gibt es.
Haben wir auch.
Wir fangen sogar das Salatwaschwasser auf, zum Giessen.
Augen zu haben wir sicher nicht, deswegen wissen wir, dass die Oma diesen Winter nicht satt sein wird.
Eben sagten se in den Nachrichren, dass der Lebensmittelfelddiebstahl noch nie so gross war, wie jetzt.


Liebe Grüsse
Danke für den Link.
Ich schau später

Dörte (Profil) schrieb am 12.09.2022 11:00

Ich denke, dass wir alle das Problem sind, die Unterscheidung in "Die" und "Wir" macht keinen Sinn. Die anderen sind Schuld, dass es uns schlecht geht oder gehen könnte? Nein, es bringt nichts, auf andere zu schimpfen. Solange wir in einem System leben, das solche gravierenden Probleme erzeugt, liegt es an uns allen. Unsere Gesellschaft ist auf Geschichten aufgebaut, nicht auf natürlichen Grundlagen. Und wir Menschen erkennen immer mehr, dass diese Geschichten auf Dauer nicht funktionieren (Thema Geld, Religion, Patriarchat, Kapitalismus...).
Also lasst uns dieses tödliche System nicht mehr mittragen, wir müssen alles hinterfragen und neue, lebensdienliche Ideen entwickeln (nein, nicht weg von der Demokratie, sondern hin zu einer echten Demokratie, z.B. durch Bürger*innenräte).
Ich engagiere mich deshalb bei Extinction Rebellion und bei der Letzten Generation (friedlicher ziviler Ungehorsam).
LG,
Dörte

Dörte (Profil) schrieb am 12.09.2022 11:31

18. SDG

Super interessant ist das 18. globale Nachhaltigkeitsziel (Wandel braucht Bewusstsein). Im Anhang findet Ihr Infos

https://sdg18.de/ueber-sdg-18/

Lola (Profil) schrieb am 28.09.2022 07:02

Und der Krieg? Habt Ihr Angst, Putin drückt auf den Knopf?
Ich erinnere mich da an die Ängste, als Trump Präsident war...
Ich muss gestehen, dass ich seit ein paar Monaten auch angefangen habe, Vorräte zu bilden... Man weiss ja nie...

Anonym schrieb am 28.09.2022 07:12

Angst vor den Folgen des Krieges.
Die Verteuerrung, Firmen gehen um.
Wirtschaftlich machen wir gerade ne Thalfahrt.
Vor dem Knopf weniger.
Der Mann sagte, sie dúrfen zur Verteidigung den Knopf drúcken.
Aber sie werden doch gar nicht angegriffen.

Ich denke, das sind Verzweiflungdrohungen.
Denn sie wissen auch im die Folgen.
Sie hätten auch leicht das AKW zerbomben können und damit einen grossen Teil des Landes brach legen können.
Ich denke eher, es wird mit der Einberufung und der Landfluch einen Knall geben.

Vorräte haben wir immer.
Campingkocher auch.


Ich hoffe, das ist bald wieder Frieden
Liebe Grüsse

Anonym schrieb am 30.09.2022 13:02

sobald die Ukraine versucht die seit heute zur Russland gehörenden Gebiete zurückzuerobern, werden die Russen "natürlich" angegriffen...

keine Ahnung wie/wo das enden soll, ich versuche mittlerweile die Nachrichten eher zu ignorieren-sonst wird man wahnsinnig...

Wir haben grad 16 Gard in der Wohnung...solange ich putze ist das völlig ok, gemütlich ist anders, da helfen auch keine dicken Wollsachen.

Gromit

Anonym schrieb am 30.09.2022 16:43

Seit den Sommerferien haben mein Mann und ich aufgehört fern zu sehen im Allgemeinen und Nachrichten zu schauen im Speziellen. Mir ging es davor nicht gut. Seit dem bin ich richtig „entlastet“. Einmal am Tag lese ich mir den Newsticker einer (seriöse) Nachrichtapp durch. Das ist neutral und völlig unaufgeregt. Damit kann ich besser umgehen als vorher.
Also: alles in allem gehts mir gut. :-)

Was die Energiepreise angeht, ist es schon mühsam und ungemütlich. Wir haben schon einiges energetisch saniert, aber langsam geht uns das Geld aus. Wir können zumindest einen Teil der Räume mit einem Holzkamin zuheizen. Aber … naja… auch dieser Winter wird vorüber gehen ;-)

Liebe Grüße,
Sandra