"Rückenschmerzen, verschobener Wirbel, Osteopathie bei der Mama"

StartseiteForum › "Rückenschmerzen, verschobener Wirbel, Osteopathie bei der Mama"
Startseite Navigation
EinloggenRegistrieren

bofink (Profil) schrieb am 04.02.2020 16:47

Rückenschmerzen, verschobener Wirbel, Osteopathie bei der Mama

Hallo liebe Forumsdamen,

bin grade so deprimiert. Ich hab seit etlicher Zeit Rückenschmerzen, was sicher von den Schwangerschaften (aktuell die vierte), falschem (Kinder) Heben, stressiger Kleinkindzeit, ... kommt. Vor allem auf der linken Seite, ich nehm an, weil ich meinen Jüngsten häufig auf dieser Seite getragen hab.

Hab letztes Jahr schonmal Physio bekommen (Massagen), mach sporadisch Sport, beweg mich im Alltag relativ viel (finde ich) und achte jetzt schon mehr darauf, mich rückenfreundlicher zu verhalten.

Jetzt war ich innerhalb kurzer Zeit zwei mal bei einer Osteopathin, die mir beide Male den einen Halswirbel wieder zurechtgerückt hat, der nach links verschoben war. Ich vermute aber stark, dass der schon wieder verrutscht ist (noch am gleichen Tag, wie die Behandlung war), das fühlt sich zumindest ganz so an. Hilfe! Dann ist es doch recht "sinnlos" wenn ich Rückensport mache, aber die Schmerzursache, also der blockierte Wirbel, nicht dauerhaft weg geht. Hat jemand von euch Erfahrung mit sowas? Gibt es Hoffnung, dass ich wieder grade werde? Es ist im wahrsten Sinne des Wortes "bedrückend". :( Die Osteopathin hat mir empfohlen, weiter den Rücken zu stärken (mach ich natürlich) und die Halsmuskeln zu trainieren, damit die im besten Fall den Wirbel dann an Ort und Stelle halten können. Ist das realistisch? Kann man das schaffen? Oder lebt jemand von euch gut mit ständig verschobenem Halswirbel? Oh Mann.

Antworten

Anonym schrieb am 04.02.2020 19:08

Bei mir war neulich nicht der Halswirbel, sondern ein Lendenwirbel verschoben. Klassisch verhoben beim Möbelkauf, gepaart mit jahrelanger Vernachlässigung des eigenen Rückens. Nachdem ich so schnell keinen Physio- oder Osteo -Termin bekam, musste ich zum Chirurgen/Orthopäden. Der hat gesagt, geh zur Physio(witzig) und so lange gibt es Schmerzspritzen. Ich hatte panische Angst davor, dachte ich doch, die komme in den wirbel... Aber die kam nur in den hüftspeck und der akute Schmerz war binnen Minuten weg und kam bisher nicht wieder! Durch den ständigen Schmerz war bei mir alles so verspannt, dass mein Körper gar keine Chance hatte das Problem selbst zu lösen. Als der Schmerz nachließ, konnte ich auch endlich loslassen und alles entspannte sich recht schnell von selbst wieder.

Vielleicht war es Glück. Ich habe mich seit Jahren gegen das Spritzen gewehrt. Diesmal hat es mir sehr geholfen.

Anonym schrieb am 05.02.2020 07:39

Verschobene wirbel habe ich nicht, aber immer wieder probleme mit hws und nacken, weil ich einseitig belaste. Mir hilft Akupunktur super. Anders schaffe ich es irgendwie nicht loszulassen auf der einen seite. Ich kann es schlecht beschreiben, mit Akupunktur bringt mir das anschließend trainieren deutlich mehr.
Gute Besserung

Anonym schrieb am 06.02.2020 13:24

ich habe schon lange mit Rückenproblemen zu kämpfen...
erst der Lendenwirbelbereich, dann Nackenwirbel (daher auch kein Badminton mehr, da hatte ich mehrfach komplette Blockaden, das wurde damals sogar noch "eingerenkt, davon haben mir danach alle Ärzte abgeraten, da es nur alles ausleiert) und seit ein paar Jahren der Brustwirbelbereich....

ich bin in meiner Jugend viel geschwommen, das hat früher wohl viel aufgefangen

seit ein paar Jahren bin ich im Fitnessstudio, aber seit ca. 2 Jahren trainiere ich an Geräten extra den Rücken-und Nackenbereich 2-3 mal die Woche...
seit 6 Monaten gehe ich auch wieder schwimmen und es geht mir deutlich besser.... eine Woche ohne Geräte merke ich sofort

Gromit

bofink (Profil) schrieb am 06.02.2020 22:22

Danke für eure Antworten soweit! Schmerzspritzen und Akupunktur merk ich mir mal, damit hatte ich bisher nichts zu tun und werd weiter forschen, falls mein Problem schlimmer wird.

Hatte gestern wieder einen Physio-Termin, wo mir die Therapeutin echt Mut und Hoffnung gemacht hat und mir v.a. die physiologischen Zusammenhänge zwischen Muskelverkürzung, Dehnung, Wirbelverschiebung etc. gut erklärt hat. Das war wichtig für mich um zu kapieren, was ich jetzt am besten warum mache. (Die Nackenmuskeln eher nicht dehnen, sondern kräftigen, massieren, wärmen...) Heute hab ich mich wieder arg verspannt gefühlt, was ich aber durch Selbst-Massage und viiiel Wärme jetzt wieder gut hingekriegt habe. Das Glas ist wieder halb voll. :)

Gromit, hab ich dich richtig verstanden: Die Ärzte haben dir davon abgeraten, dir deine Wirbel wieder einrenken zu lassen, weil sie sonst ausleiern? Und du lebst jetzt mit verschobenen Wirbeln + gezieltem Sport etc.?

Anonym schrieb am 09.02.2020 21:16

also im Nacknbereich auf jeden Fall...vor allem da es dort so eng ist und "einrenken" wohl echt gefährlich sein kann.
nur Schmerztabeletten, Wärme und Bewegung

seit ich die Geräte mind. 2-3x die Woche mache merke ich deutlich, wie die Muskeln besser den Kopf halten können

die Blockaden im Brustwirbelbereich hat die Osteopathin allerdings durch durchlangsames drehen gelöst, da hat nix mehr geholfen

Gromit

bofink (Profil) schrieb am 10.02.2020 22:04

Danke, Gromit! Da werd ich aufpassen und bei der Osteopathin beim nächsten Mal auch nochmal fragen, wie sie das sieht. Gerade merk ich, dass mein bewussteres Bewegungs-Verhalten meinem ganzen Körper zugute kommt. Nur besonders dieser eine arg schmerzende Muskelstrang am Rücken scheint recht unbeeindruckt und muckert weiter vor sich hin. Aber ich bleib dran.

natascha (Profil) schrieb am 11.02.2020 06:48

Hi


Muskelaufbau und sehnen nach Anleitung ist doch super.
Krampft du evtl mit dem Kiefer?
Kaust du nachts oder verschiebst du den unbewusst.
Das macht auch viel aus

Lg Natascha

bofink (Profil) schrieb am 11.02.2020 21:48

Ja, natascha, dass mein Kiefer oft angespannt ist, merke ich auch seitdem ich mehr auf meinen Körper achte. Das seh ich allerdings eher als Folge der Rücken-Verspannung. Aber bewusst den Kiefer locker zu lassen, tut schon gut. Sicher kann man in der Region auch Übungen machen - hab gleich mal gegockelt...

natascha (Profil) schrieb am 12.02.2020 19:21

Vor allem mit dem Physio sprechen.
Nacken und Kiefer sind eine Symbiose


Gute Besserung
Lg
Natascha