"Blutungen frühschwangerschaft erfahrungen"

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Anonym schrieb am 03.03.2019 09:57

Blutungen frühschwangerschaft erfahrungen

Ich werde noch wahnsinnig :( hatte bei 6+4 Blutungen bekommen und deswegen Magnesium und Progesteron verschrieben bekommen. Es ging dann schleichend weg nach 2 Wochen. Heute bei 10+3 fängt es wieder an, erst rosa am Papier, jetzt blutig :( habe morgen sowieso meinen regulären Termin aber ich hab solche Angst :(
Hat jemand Erfahrung damit?

Antworten

Möwe (Profil) schrieb am 03.03.2019 10:16

Das hat nichts zu sagen! Ich hatte in der zweiten Schwangerschaft bis ungefähr zur 15. Schwangerschaftswoche immer wieder mal echt starke, frische Blutungen und war Dauergast bei der Frauenärztin. Der Rest der Schwangerschaft verlief dann völlig unauffällig.
Ich weiß, dass es echt furchtbar ist in der Situation und drück dir alle Daumen!!!

Anonym schrieb am 03.03.2019 11:07

Liebe Ano,

ich spreche Dir Mut zu. In der Schwangerschaft mit Kind 1 kam es ab 7. SSW ständig zu Blutungen. Schließlich habe ich mich kaum noch auf die Toilette getraut. Dieser Spuk endete um die 16. SSW. Ab 29. SSW gab es Frühgeburtsbestrebungen. Meine Tochter kam termingerecht, gesund und munter zur Welt und wird in diesem Jahr ihren 15. Geburtstag feiern.

Mit Kind 3 kam es ab SSW 14 zu Blutungen, die wochenlang anhielten und um SSW 21 aufhörten. Auch dieses Kind kam termingerecht, gesund und munter zur Welt. In diesem Jahr wird er 10 Jahre alt.

Glaube an Dein Kind! Halte es fest, sprich mit ihm, auch über Deine Ängste. Lass Dich von Deiner Umwelt nicht verunsichern! Gib es nicht auf! Lese ihm vor! Kind 3 habe ich immer vorgesungen: "Für Dich soll's rote Rosen regnen".

Einer guten Bekannten hat es geholfen, in die Zukunft zu blicken und das Kind fröhlich auf der Krabbeldecke zu sehen. Dieses Kind wird bald seinen 11. Geburtstag feiern.


Ich wünsche Dir und Deinem Kind alles nur erdenklich Liebe & Gute! In knapp 30 Wochen werden wir hier lesen, dass Dein Kind glücklich angekommen ist.

Bleibt behütet!

Anonyma, da sehr persönlich


Anonym schrieb am 03.03.2019 12:20

Vielen Dank für eure lieben Worte, ich muss einfach positiv denken! Ich wollte nach meinem Arzttermin am Montag die Vorsorge von der Hebamme weitermachen lassen. Sie möchte nur gerne den Ultraschall in der 20ssw vom Arzt. Aber was ist wenn ich weiterhin Blutungen habe? Sie kann ja nicht schallen um zu sehen obs dem Kind gut geht

Anonym schrieb am 03.03.2019 12:52

Liebe TS,

hier die Ano mit belasteter Schwangerschaft 1 und 3. Hmmm, was traust Du Dir und Deinem Kind zu? Welches Vertrauen hast Du zu Deiner Hebamme? Was gibt Dir Sicherheit?


Bei Kind 3 hatte ich mich bewusst für meine Hebamme und gegen Arztbesuche/Krankenhausaufenthalte entschieden. Wir kannten uns schon von Kind 2. Meine Arztbesuche waren einfach schrecklich: "Das wird nichts.; "Glauben Sie an den da oben? Dann fragen Sie den doch mal, wie Ihre Schwangerschaft weitergeht."; "Ich hatte mal eine Frau in Ihrer Situation, die hat Ihre Zwillinge in der 20. Woche verloren. Hätte ich der zu einer Abtreibung raten sollen?"

Darum ließ ich mich nur noch von meiner Hebamme und unserer Heilpraktikerin betreuen. Beide kamen JEDE Woche, um nach uns zu sehen. Das hat mir sehr geholfen. Auf Wunsch der Hebamme fand in der 21. SSW ein Ultraschall statt. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir DREI mögliche Entbindungstermine und außerdem den Befund einer Placenta praevia. Darum wünschte sich die Hebamme einen Ultraschalltermin, der gleichzeitig auch der letzte war.

Viel Zuversicht, Mut, Kraft und ein ganzes Bündel positiver Energie!

Anonyma, die gleich zur fast 15jährigen mit umgeknicktem, dickem Knöchel geht

Anonym schrieb am 03.03.2019 13:20

Momentan habe ich einfach seeeehr viel Angst. Habe auch noch niemandem von der Schwangerschaft erzählt.... Hebamme war erst einmal da zum Kennenlernen. Leider ist es eine andere als bei Kind Nr 2, da diese leider keine Hausgeburten mehr macht. Bei Kind 1 hatte ich einmal ein paar Tage eine Blutung dann nie mehr, da war ich komplett beim Arzt, hatte auch vorzeitige Wehen aber hatte auch keine HG.
Bei Kind Nr 2 war ich nur 2 mal beim Arzt, am Anfang der Schwangerschaft und am Ende. Ich hatte aber keinerlei Beschwerden, keine Blutungen nichts. Da war ich auch recht entspannt! Habe da nur einmal am Ende einen Ultraschall machen lassen da sich die Hebamme nicht sicher war ob der Kopf oder der Po oben ist... sonst komplett ohne Ultraschall.
Die jetzige Hebamme möchte gerne die Voraorge übernehmen damit wir uns wegen der Hausgeburt auch besser kennenlernen und sie mich und das Baby gut kennt. Allerdings möchte sie aber den Ultraschall in der 20ssw haben um Auszuschliessen dass irgendetwas ist. Ob das mein Frauenarzt mitmacht weiss ich auch noch nicht ( ist ein anderer als bei Kind Nr 2 der alternativ war )
Ich mache mir einfach mega Sorgen wegen den dauernden Blutungen, Hebamme kommt auch nur alle 4 Wochen, diesesmal sogar eine Woche später da sie gerade viele im Wochenbett zu betreuen hat. Ich weiss einfach nicht was richtig ist

Anonym schrieb am 03.03.2019 15:14

Ich hatte in der ersten Schwangerschaft auch immer wieder Blutungen. Zuletzt in der 17. Woche so stark dass ich ein paar Tage im Krankenhaus lag (wo sie auch bloß nichts machen können). Bei mir wars ein Hämatom, dass dann in der 17. Woche entgültig abgeblutet ist.

Ich war extrem verunsichert, zumal die Schwangerschaft nach langem Kinderwunsch durch eine künstliche Befruchtung entstanden war. Ich hatte zum Glück eine sehr verständnisvolle Ärztin bei der ich regelmäßig war. Als ich das Kind gespürt habe, wurde es leichter.

Was spricht denn dagegen, wenn du jetzt am Anfang aller 4 Wochen deine Hebamme siehst und zwischendrin zur Ärztin gehst, wenn es dir gut tut? Die muss ja dann keinen Ultraschall machen, kann aber wenn es dich beruhigt.

Mir hat geholfen, mir bewusst zu machen, dass es nicht in meiner Hand liegt und auch sonst niemand etwas machen kann. Es gibt genügend Studien, die sagen dass Bettruhe nichts bringt und du auch sonst nichts falsch machen kannst, solange du dich nicht völlig überanstrengst.

Alles, was du machst, ob mit oder ohne Ärztin, mit oder ohne Ultraschall, dient nur deiner Beruhigung. Und auf genau der Basis kannst du dir überlegen, was dir gut tut und das ist dann auch richtig.

Ich habe mit Beleghebamme entbunden und habe aus obigen Gründen erst ab etwa Mitte der Schwangerschaft die Vorsorgen im Wechsel bei Hebamme und Gyn gemacht. Am Ende war sowieso Ferienzeit bei der Gyn, da habe ich dann die letzten Wochen (habe übertragen) die Hebamme öfter gesehen. Fürs Kennenlernen hat das völlig gereicht, ich wollte die Hebamme ja nicht heiraten ;-) .

Vertrau auf deinen Krümel. Grade bei der stärksten Blutung war ich trotz aller Angst irgendwie im tiefsten Innern sicher, dass alles gut ist. Klingt esoterisch, war aber so.

LG Ano

Anonym schrieb am 03.03.2019 15:35

Ich weiss nicht wie das läuft wenn man die Vorsorge konplett bei der Hebamme macht wann man dann zum Arzt kann. Ich denke dann muss man geteilte Vorsorge machen? Werde Montag mal nachfragen
Ja wenn sie denn dann auch alle 4 Wochen kommt , im Moment hat sie sehr viel zu tun und für diese Woche abgesagt. Also heisst es noch 1 Woche länger warten. Zum Glück hab ich morgen den Arzttermin da ist es nicht ganz so schlimm. Sie meinte als sie vor 4 Wochen da war, dass ich diesen Arzttermin noch wahrnehmen soll und dann aber die Vorsorgen bei ihr weitermachen soll zwecks Hausgeburt

Anonym schrieb am 03.03.2019 15:45

Liebe Ano,

also bist auch Du eine erfahrene Mutter. An Deiner Stelle würde ich den morgigen Termin wahrnehmen und mich krankschreiben lassen.

Zur Bettruhe im Falle von Blutungen gehen die Ansichten auseinander. Mit Blutungen in der Frühschwangerschaft wird man auch stationär aufgenommen. Zumindest war es damals so. Was wünschst Du Dir?

Mit K3 bin ich nach drei Tagen auf eigenen Wunsch nachhause gegangen. Vereinbart hatten wir: aufstehen nur, um auf die Toilette zu gehen (und um zu duschen, persönliches Wohlbefinden). In diesem Krankenhaus ließ ich dann den letzten Ultraschall vornehmen.

Gegen Angst helfen mir schreiben und reden. Zum Reden könntest Du Dich an die Caritas oder die Diakonie wenden. Eine andere Möglichkeit wäre eine Seelsorgerin.

Oder Du öffnest Dich doch und erzählst Deinem Partner, einer Freundin oder guten Bekannten von Deiner Schwangerschaft.

Bei Kind 1 hat mich eine Kollegin wunderbar begleitet, hat mir immer wieder Mut gemacht und mich mit Tipps versorgt.

Mit Kind 3 haben mich zwei Freundinnen öfter besucht Das hat mir gut getan. Außerdem habe ich viel Belletristik gelesen.

Herzlich an Dich denkend!

Anonyma

Anonym schrieb am 03.03.2019 15:50

Im Krankenhaus fühle ich mich überhaupt nicht wohl, da bleibe ich lieber zu Hause. Mein Mann weiss natürlich dass ich schwanger bin, er hilft auch viel im haushalt damit ich mich ausruhen kann. Meine Freundinnen haben keinerlei Erfahrungen mit Blutungen, sie hatten Traumschwangerschaften und wissen auch nicht so richtig wie sie mich aufmuntern können. Der Familie möchte ich es noch nicht sagen, zumindest bis ich die 12. Woche erreicht habe. Ja ich weiss,das ist auch keine Garantie dafür dass alles gut geht

Anonym schrieb am 03.03.2019 15:52

Liebe Ano,

ich möchte mich nicht aufdrängen, würde Dich jedoch gern auf Deinem Weg begleiten wollen. Wenn Du jemanden zum Reden und Schreiben brauchst, kannst Du mich sehr gerne anmailen.


hund1343@gmail.com

Viele Grüße, Anonyma

Anonym schrieb am 03.03.2019 16:44

Ob das mein Frauenarzt mitmacht weiss ich auch noch nicht ( ist ein anderer als bei Kind Nr 2 der alternativ war )
Ich mache mir einfach mega Sorgen wegen den dauernden Blutungen, Hebamme kommt auch nur alle 4 Wochen, diesesmal sogar eine Woche später da sie gerade viele im Wochenbett zu betreuen hat. Ich weiss einfach nicht was richtig ist


Warum soll das dein Arzt denn nicht mitmachen? Es ist dir doch vollkommen freigestellt bei wem du die Vorsorge machst. Dafür braucht es keinen 'alternativen' Frauenarzt, das ist einzig deine Entscheidung und sollte auch wirklich kein Problem sein.
Solange die Blutungen da sind und du ängstlich bist, würde ich einfach zum Frauenarzt gehen. Das fällt doch auch nicht unter die reguläre Vorsorge und ist doch vollkommen unabhängig von dem 4 Wochenturnus. Du kannst ja die Vorsorge dennoch bei der Hebamme machen und zwischendurch zum Frauenarzt gehen, wenn du besorgt bist. Abgesehen davon sollte deine Hebamme eigentlich auch jederzeit für dich ansprechbar sein und nicht erst in 1 Woche oder später, wenn du Probleme hast und verängstigt bist...

Was ich eigentlich sagen möchte, du hast alle Möglichkeiten und hier gibt es kein wirkliches richtig oder falsch. Richtig ist das was dich beruhigt. Und vielleicht solltest du aktuell auch lieber in kurzen Zeitabständen denken. Vielleicht sieht in 14 Tagen ja schon alles anders aus. Das wünsch ich dir :)!

Anonym schrieb am 03.03.2019 17:43

Weil die Hebamme meinte,dass viele Frauenärzte da wohl komisch reagieren würden wenn man sagt dass man a) eine Hausgeburt plant und b) die Hebamme die Vorsorge übernehmen soll

Anonym schrieb am 03.03.2019 18:04

Im Moment hast du Blutungen, du gehst also nicht zur reinen Vorsorge zum Gyn, sondern weil du Beschwerden hast. Und da kannst du so oft gehen, wie es nötig ist. Und nötig ist es, wenn du verunsichert bist und Angst hast.

Wenn irgendwann alles wieder in ruhigem Fahrwasser ist, dann kannst du beim Termin vereinbaren doch der Gyn einfach sagen, für die nächste Vorsorge habe ich einen Termin mit der Hebamme gemacht. Ich komme dann in 8 Wochen wieder zu Ihnen oder ich melde mich dann, wenn ich wieder einen Termin bei Ihnen brauche.

Und im "schlimmsten" Fall muss die Hebi mal einen zusätzlichen Termin als "Hilfe bei Beschwerden" abbuchen, da kann sie nämlich auch so oft kommen, wie nötig ist. Und ob ihr dann über Beschwerden oder den Geburtsablauf oder deine Lieblingsfarbe redet, ist der Krankenkasse am Ende wurscht.

Klar, wenn alles nach Plan ruhig läuft, dann ist der 4-wöchige Vorsorgerhythmus normal und ausreichend. Aber wenn nicht, dann nicht.

Genauso, wie die Hebamme meint, dass Ärzte manchmal komisch reagieren, reagieren Hebammen nämlich auch manchmal komisch, wenn man eine Ärztin mit ins Boot nimmt.

Darum: Geh in dich, was DU jetzt möchtest und DIR gut tut und dann mach das. Die Ärzte und Hebammen rechnen das dann schon passend ab, egal unter welcher Bezeichnung und egal, wer da noch mit im Boot ist.

Anonym schrieb am 03.03.2019 20:14

Es stimmt schon, dass manche Frauenärzte da komisch reagieren. Aber dass du eine Hausgeburt planst, muss du dem Frauenarzt nicht unbedingt erzählen. Meine Ärztin hatte mich vorher nicht gefragt und ist wahrscheinlich einfach von einer „normalen“ Klinikgeburt ausgegangen. Auch danach haben wir nicht drüber gesprochen (obwohl sie natürlich den Bericht gelesen hatte).
Auch die Termine für die Vorsorge habe ich ja nicht mit ihr ausgemacht, sondern mit der Schwester. Und da habe ich gesagt, wann ich kommen möchte.
Wie oben schon geschrieben: mach es, wie es dir passt.

Anonym schrieb am 04.03.2019 08:50

Ich denk heut an dich und drücke ganz fest die Daumen, dass alles gut ist.

Anonym schrieb am 04.03.2019 16:24

Er hat nicht so toll reagiert. Er meinte er hätte damit keine Erfahrungen dass eine Hebamme auch noch Vorsorge macht. Fakt ist, dass er mich alle 4 Wochen sehen will, danach alle 2 Wochen. Er übernimmt da keine Verantwortung dafür wenn dann irgendetwas ist, dann würde es heissen warum hat das kein Arzt gesehen.......
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass die Krankenkasse bezahlt wenn ich alle 4 Wochen zu ihm gehe und alle 4 Wochen die Hebamme kommt. Ich weiss jetzt auch nicht,
Momentan würde ich schon gerne noch zum Arzt gehen da ich ja immer wieder leichte Blutungen habe, das wird aber meiner Hebamme nicht so gefallen

Inge (Profil) schrieb am 04.03.2019 17:28

Wo du deine Vorsorgen machen lässt entscheidest du und nicht der Arzt. Hebammen sind berechtigt und ausgebildet Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen. Natürlich übernimmt der Arzt dafür keine Verantwortung, nur muss er das ja nicht sagen (und als "Drohung" verwenden).
Jeder übernimmt Verantwortung für sein Handeln. Die Verantwortung für Vorsorgen bei der Hebamme liegen also bei der Hebamme. Wenn es was Auffälliges gibt, wird die dich schon zum FA schicken.

LG Inge

Anonym schrieb am 04.03.2019 19:54

Hallo,
ich hatte lange immer wieder Blutungen am Anfang der Schwangerschaft, lange Progesteron eingenommen u. mich kaum getraut zu bewegen. Bei mir lag es daran, dass es Anfangs eine Zwillingsschwangerschaft war u. eines sich einfach nicht mehr weiterentwickelt hat.
Bei meinem Frauenarzt war ich alle 2 - 3 Wochen zur Kontrolle u. einerseits war ich davon total genervt, aber andererseits hat es mich doch entspannt zu sehen, dass es dem anderen gut geht. Ich hab mich auch mit dem Gedanken getragen, ab der 20.SSW die Vorsorge von der Hebamme machen zu lassen.
Ich hab mit dem Arzt auch darüber gesprochen, er hat mir davon abgeraten (aber ganz freundlich) u. dann war es für mich auch in Ordnung.

Viele Grüße u. alles Gute
frauhoffmann

Anonym schrieb am 04.03.2019 20:06

Ganz ehrlich, ich finde das alles ziemlich unmöglich und würde mir wirklich überlegen die Praxis zu wechseln. Ich hab bei keinem der Kinder auch nur drüber nachgedacht, ob das mit der wechselnden Vorsorge für meinen Arzt ein Problem sein könnte und es einfach so gemacht wie ich es wollte. Das wurde auch niemals irgendwie kommentiert. Wenn kein Ultraschalltermin ist, macht er doch nichts anderes als die Hebamme? Hier wird ja wirklich von allen Seiten Druck auf dich ausgeübt...
Mach einfach das was dir dein Gefühl gesagt und was dir Sicherheit gibt. Es kann dich auch niemand dazu zwingen dich bereits Wochen im Vorraus schon auf alles festzulegen.

Anonym schrieb am 04.03.2019 20:21

Momentan würde ich schon gerne noch zum Arzt gehen da ich ja immer wieder leichte Blutungen habe, das wird aber meiner Hebamme nicht so gefallen

Das ist genau was ich meine. Manche Hebamme mokiert sich darüber, dass sich die Ärzte schwer tun, wenn eine Hebamme Vorsorgen macht. Aber selber ist sie dann pikiert, wenn ein Arzt Vorsorgen macht.

Auch wenn einem das manchmal schwer fällt (kenn ich von mir selber), DU bist schwanger, DU entscheidest, wer wann Vorsorge macht. Und damit müssen weder der Arzt noch die Hebamme zu 100% einverstanden sein. Und du musst auch nicht jetzt schon entscheiden, wo du in 20 Wochen deine Vorsorge machen lässt. Kommt Zeit, kommt Rat.

Rede mit der Hebamme und sag ihr, dass dich die Blutungen verunsichern und du deshalb gern in 4 Wochen nochmal einen Ultraschall beim Arzt machen lassen möchtest. Da bist du dann ca. 15. Woche. Und dann lässt du dir beim Arzt den nächsten Termin erst für in 5 Wochen geben, dann kannst du gleich den 20. Woche Ultraschall machen lassen. Und dann überlegst du neu, wie es dir geht und ob du die ärztlichen Vorsorgen noch möchtest.

Und wenn du dann erst wieder in der 30ten Woche beim Arzt zum Ultraschall auftauchst, dann wird er sicher sein Missfallen äußern, dich aber genau so sicher nicht aus der Praxis werfen.

Anonym schrieb am 05.03.2019 10:24

Ich habe Angst, dass sie dann keine Hausgeburt macht denn Vorsorge bei ihr ist Voraussetzung dafür. Ich muss die Tage mal meine Krankenkasse anrufen und fragen wie das läuft bzw. was sie bezahlen. 2mal Vorsorge im Quartal denke ich eher nicht. Dann werde ich einen 4 wöchigen Wechsel machen müssen also nur alle 8 Wochen zum Arzt. Ich denke nicht, dass er das mitmacht so wie er sich angestellt hat. Hebamme meinte auch manche Ärzte stellen sich so quer dass sie dann gerne mal einen Strich durch die Haugeburt machen indem sie quasi irgendwelche Werte "erfinden" oder irgendwas das eben nicht mit einer Hausgeburt vereinbar ist. Eigentlich fand ich meinen neuen Arzt ganz nett. Einen den die Hebamme empfiehlt ist wohl 45 min von mir weg. ich weiss nicht ob ich Lust habe wieder so weit zu fahren. Gut ich müsste dann wohl nur zum schallen in der 20. Woche hin und eben zur Nachsorge

Anonym schrieb am 05.03.2019 11:20

Müssen musst du gar nichts. In der Ruhe liegt die Kraft ! Und Angst ist immer ein schlechter Berater !!!
Ich bin , wenn schwanger, immer Hoch Risiko... und in der vierten Schwangerschaft habe ich mich nur von der Hebamme betreuen lassen und bin zum Vorstellen ins Krankenhaus zur Ärztin( sie wusste um alleinige Hebammenbetreuung und bot an ,dass ich immer kommen könnte ,wenn ich noch untersucht werden wollte) und sonst zur Hausärztin , wenn ich noch eine Blutabnahme brauchte.
Du wirst dir das selber zusammenschustern müssen ,was du so brauchst.
Wenn der Arzt nicht akzeptieren sollte ,dass du jede zweite Vorsorge mit der Hebamme machst und deswegen dir einen Strich durch deine Hausgeburt machen sollte , dann wartet doch einfach zu lange.....dann kann man nicht mehr los ;-)))))
Alles Gute !
k.

sandoro (Profil) schrieb am 05.03.2019 13:52

Ich verstehe nicht, warum Du dem Arzt überhaupt was von deiner geplanten Hausgeburt erzähst, erzählt hast oder erzählen willst?!?!

Ich finde, du kannst deinen Plan stricken, und auch die Hebamme rechtzeitig ins Boot holen. Ob es dann so kommt, wie du dir das aktuell wünschst, siehst du, wenn es soweit ist.

In meinen beiden Schwangerschaften haben mich die Ärztinnen nie gefragt, was ich denn so plane... Ich wurde nur mal gefragt, ob ich denn eine Hebamme hätte. Mehr geht die auch nichts an.

Wenn du unter Druck gesetzt wirst (vom Arzt) dann vereinbare deine Termine und sage sie halt wieder ab. Geh dann zu dem Termin (20.SSW?), den du wahrnehmen willst, und gut. Und wenn du beschwerden hast, die du abgklärt haben möchstest, dann gehst du eben zwischendurch nochmal. Da wäre mir auch egal, was die Hebamme sagt! Und wenn sie davon die Hausgeburt abhängig macht, dann wäre sie für -mich- ohnehin nicht die richtige.

Liebe Grüße,
Sandra

Anonym schrieb am 05.03.2019 15:27

Wegen der Hausgeburt hat er nichts gesagt. Er war nur dagegen,dass die Hebamme die Vorsorge übernimmt, da er mich alle 4 Wochen sehen will, bzw ihm ist egal was die Hebamme macht. Es geht aber nunmal nicht alle 4 Wochen zur Hebamme+Arzt meine ich. Er würde sich ja damit nicht auskennen oder er stellt sich blöd.....

Tiana (Profil) schrieb am 05.03.2019 17:12

Ja im Wechsel ginge aber beide sehen ging hier letztes Jahr auch nicht. Ich habe dann die Vorsorge im Wechsel gemacht also Juni bei der hebi Juli bei Arzt. Ect und dann bei 2 wöchigem Abstand immer nur noch einmal im m9nat Arzt.
Ich würde versuchen jetztnoch die Praxis zu wechseln. Oder wenn ihr städtisch wohnt bei Problemen in die Klinik gehen. Notfälle sind keine Vorsorge und werden anders angerechnet. Du kannst also auch immer zum Arzt wenn du sorge hast und die Vorsorge macht die hebi. Nur zu dem Arzt würde ich vermutlich nicht gehen. Das würde mich stressen.

Lg

Anonym schrieb am 06.03.2019 12:04

Mal sehen was meine Hebamme am Montag meint. Am Liebsten würde ich mich ja alle 2 Wochen kontrollieren lassen da ich schon wieder blute und das macht mich total fertig,immer diese Angst zu haben. Hält aber wohl niemand für notwendig

Anonym schrieb am 06.03.2019 12:40

Dann geh doch einfach heute oder morgen nochmal zum Arzt/zur Hebamme. Du hast doch jedes Recht dazu und brauchst nicht auf die Termine zu warten. Ich versteh das gar nicht. Mein Frauenarzt hat mir zu Beginn jeder Schwangerschaft ganz deutlich und klar gesagt, dass ich als Schwangere wirklich jederzeit ohne Termin vorbeikommen kann. Das steht doch vollkommen außer Frage. Du hast Blutungen und bist massiv beunruhigt, du musst das nicht alleine zuhause mit dir selbst ausmachen.

Anonym schrieb am 06.03.2019 16:46

Ja ich weiss, dass ich zum Arzt kann. Da ich aber erst am Montag war wollte ich mir heute nicht schon wieder da unten rumstochern lassen. Das tut jedesmal übel weh und reizt natürlich auch jedesmal wieder wegen den Blutungen. Nicht dass es dadurch noch stärker wird.