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"Wenn das Geld nicht reicht...."

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Anonym schrieb am 12.06.2017 23:29

Wenn das Geld nicht reicht....

Hallo,

wir haben auch ein Problem. Es geht nicht um Konsum sondern um die monatlichen Ausgaben. Bei einem 5 Personen Haushalt geben wir monatlich ca. 1200€ für Lebensmittel (viel bio oder vom Bauern) und Alltägliches (Freibad, Sprit,....) aus.
Urlaub ist nicht drin, Handwerkerkosten auch nicht obwohl unser Haus es dringend bräuchte. Neue Bio-Matratzen können wir uns nicht leisten. und das, obwohl mein Partner gut verdient.
Aber wir haben eben nur ein Einkommen.
Ab und an wollen wir halt auch mal Brezeln zum Frühstück oder momentan kaufen wir täglich für 5€ eine Schale Erdbeeren aus dem Naturkostladen.
Im Alltag sparen wir nicht, dann können wir uns größere Ausgaben aber nicht leisten (ein neues Auto, auch wenn es nur ein Gebrauchtes ist, ist auch nicht drin).
Wie macht ihr das? Aus dem Studentenalter sind wir längst raus.
Das Einkommen wird nur unwesentlich besser werden, mein Mann könnte beruflich leicht aufsteigen und dann vielleicht mal 100-200€ mehr im Monat verdienen.
Ich bin hauptberuflich zu Hause und mit den Kindern, der Erziehung, dem Haushalt, dem Hund beschäftigt.
Ich finde diese Situation seeeeehr frustrierend.
Wir wohnen im Süden, städtisch, da wo es für einen Ottonormalbürger teuer ist. Von den Eltern bekommen wir finanziell nichts, kein erbe, keine finanzielle Spritze mal. Da wird auch nicht gefragt, was wir uns Materielles wünschen.

Wir achten auf einen bewussten Umgang mit allem. Sprich wir kaufen Kaffee, viele Gewürze, Reis, Bananen aus dem Weltladen, Neuanschaffungen sollten bio oder fair sein. Alltagsklamotten kaufen wir schon längst secondhand (für uns Erwachsene wie für die Kinder).

Wenn, ja wenn wir wöchentlich einen Großeinkauf bei Aldi, Real oder co. machen würden, hätten wir garantiert 400€ mehr zur Verfügung. Das will ICH aber nicht.
Ich will bewusst (bzw. auch umwelt, sozial-bewusst leben).
Ist das nicht scheiße? Darf ich mich mal ausk o t z e n?

gerade mal anonym....

Antworten

Anonym schrieb am 12.06.2017 23:32

P.S. ich frage mich, was wir falsch machen..... :(

Anonym schrieb am 13.06.2017 05:26

Ich finde 1200 für Lebensmittel sind zuviel. Da musst du knappsen.

Ihr müsst ja beide sehen, dass ihr nicht nur ESST sondern eben auch das Haus/Wohnung erhalten könnt sowie ein funktionierendes Auto habt.

Jeden Tag Erdbeeren finde ich schon ganz schön luxuriös. Bei uns gibt es gerade hauptsächlich Gurken.

Falls ein Stück Garten am Haus ist, könntest du da Salat, Erdbeeren, Kräuter, Tomaten etc anbauen. Falls nicht, vergiss es, Pacht und Wasser kommt dich genauso teuer wie fast-Öko-Preise.

Bloß bei Brot könntest du selber backen und sparen.

Aber falls es dich tröstet: ich kaufe alles bei aldi und co ( 4Personen, jeder Wocheneinkauf ca 100€ ) , zahle die Miete sowie Gas, Wasser Strom und habe am Ende trotzdem genauso viel übrig wie du.
Keine Urlaube, kein essen gehen, keine Ausflüge, keine Schwimmbadbesuche, keine neuen Anziehsachen, Kinderschuhe immer vom Geburtstagsgeld, Möbel von der Sozialkammer, letzte Renovierung zu lange her,

seufz

Mein dringender Rat: Schraub die öko-Latte etwas runter! Eine Rücklage für Reparaturen ist sehr wichtig für alle.
Z.B. kann man ja auch regional-saisonal unöko kaufen. Im Moment gibt es ja noch sehr viel Produkte aus Deutschland in den Discountern.
Obst, Gemüse, Süßwaren, Wurste, Milchprodukte etc.
Wer weiß, vielleicht kommen die auch bald alles per Laster aus Osteuropa?
Möglich und denkbar ist es.

https://www.youtube.com/watch?v=uoIiZer39_I

Nachtkatze (Profil) schrieb am 13.06.2017 06:51

Verantwortung übernehmen

Guten Morgen,


wir sind sechs Personen, ich geb grad mal die Hälfte von dem aus was Du hier für lebensmittel anführst (5 Euro Erdbeeren mal 20 tage sind auch schon 100 Euro).
Es ist löblich, dass Du mit Bio und öko verantwortung übernehmen möchtetst. Ich finde allerdings immer verantwortung beginnt Zuhause. Wenn ich die dringend benötigten reperaturen nicht machen lassen kann dann läuft da was falsch. verantwortung hab ich erstmal für meine Kinder und mich. Was nützen die Bio-Betten wenn es durchs dach regnet?

Also. Ansprüche runter. Sparbuget raus:-)

Es geht den meisten wie Dir. jeder möchte Bio und fair und Öko und Dawanda-in-Deutschland-gefertigt. Nur ist das eben unbezahlbar. Man muß Prioritäten setzen.

Gräm Dich nicht!

Liebe Grüße

natascha (Profil) schrieb am 13.06.2017 07:14

Hi
Wenn dir das wichtigste bio ist
Machst du doch alles richtig.
Bei uns ging das schon gar nicht
So viel geld für essen ausgeben.
Wenn du sparen willst und nicht auf bio verzichten willst
Kauf anderst
Gibt es keine biokiste?
Kauf nur angebote.
Und schau vor dem einkaufen, was hast du im keller
Pflügsalat kräuter gehn auch in kästen auf dem balkon.
Brot backen lohnt sich nur, wenn man den wochenvorrat auf einmal backt
Und frostet.
Sonst rechnen sich die stromkosten net.
Macht aber spass sauerteig zu ziehn.
Und zu backen.


Sei einfach dankbar dass du so viel für essen ausgeben kannst
Lg natascha

natascha (Profil) schrieb am 13.06.2017 07:25

Ach je duschgeö shampoo und so mit etwas wasser strecken.
Dann verteilt es sich besser und ist umweltfreundlicher
Lg natascha

Anonym schrieb am 13.06.2017 07:43

Guten Morgen
Wie kann ich von meinem Chef eine faire Bezahlung erwarten ohne für meine Konsumgüter fair zu bezahlen?
Ich finde nachhaltigen Konsum absolut gerechtfertigt.
Mach doch lieber 1 Monat mal ein Haushaltsbuch. Oft klauen die Kleinigkeiten das meiste. Und oft ist regional ohne Zertifikat mehr bio als bio aus weiter weg.
Ich komme auch aus dem Süden, bzw Süd/westen und auch hier, städtisch, gibt es viele Bauern die fair produzieren aber sich das bio Zertifikat nicht leiste wollen/können. Die Erdbeeren sind schon echt teuer , meine vom vertrautem Bauern kosten 3,50/500g so als vergleich.
ich habe mir Prioritäten gesetz. Essen kauf ich nur Bio bzw fair/regional. Kleidung versuch ich es...scheitert aber oft an der Passform. Möbel meist Secondhand.
teures vermeide ich so gut wie es geht, süßes und Säfte gibt es nur selten. Urlaub ist ebenso regional :) aber das ist trotzdem schön.
nen neues auto ist nicht drin, aber ne Reparatur ist machbar.
liebe Grüße

Anonym schrieb am 13.06.2017 07:47

Ich schließe mich der letzten Ano an und rate auch zum Haushaltsbuch. Wenigstens mal einen Monat um die versteckten und vielleicht unnötigen Kosten raus zu filtern.

UND, was einige anscheinend überlesen haben, die 1200,- stehen für LM, Sprit und Alltagsausgaben. Das finde ich bei fünf Leuten absolut realistisch.

LG Doro

Anonym schrieb am 13.06.2017 07:50

Ach so, ich würde ein extra Sparkonto für Urlaub oder Reperaturen einrichten und da auch kleinere Beträge überweisen. Immer wenn ein bisschen was übrig ist.
Könntest du dir vorstellen auf Minijobbasis eine kleine Stelle anzunehmen? Das sind ja nur ein paar Stunden pro Woche und es kommen 450,- € rein. Vielleicht im Bioladen als Aushilfe?

LG Doro

Anonym schrieb am 13.06.2017 08:19

Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschliessen. Wo liegen deine Prioritäten?
Haushaltsbuch führen ist mMn sehr hilfreich (schriftlich oder Excel; kostenlose Vorlagen im Netz): du siehst ganz genau, wo das Geld bleibt. Beträge, die nicht monatlich, sondern in einem anderen Turnus bezahlt werden, zurücklegen (Tagesgeldkonto o.ä.).
Wir geben als Fünf-Personen-Haushalt um die 900 Euro/Monat für Lebensmittel aus, da ist alles dabei, auch Schulessen für drei Kinder, Mensa und Kantine für mich und meinen Mann.
Das Einkaufen im Bioladen habe ich rigoros eingeschränkt zugunsten des Einkaufens in normalen Supermärkten, wo es aber auch Bioware und vor allem viel regionales Obst und Gemüse deutlich preiswerter gibt.
Kleidung gibt es viel secondhand. Urlaub ist hier möglich, aber innerhalb Europas als Selbstversorger.

SI-SU-MA (Profil) schrieb am 13.06.2017 08:53

Wenn du 400 Euro mehr übrig hättest durch Einkaufen bei Aldi und co, dann sind deine extremem Ausgaben wohl doch die Lebensmittel.
Ich kaufe grundsätzlich nie bei Aldi und Co und komme pro Monat auf ca 500 Euro für Lebensmittel. Wir sind auch 4 Personen davon ein Pupertier;-)
Bei und gibt es :

So gut wie alles Bio, Brot und Brötchen backe ich oft selbst.
Obst und Gemüse eher Saisonal und Bio, was aber nicht bedeutet das ich jeden Tag für 5 Euro ein Schälchen Erdbeeren kaufen würde.
Zur Zeit gibt es beim Bauern Spargel, den kaufe ich dann aber lieber als Bio von sonstwoher weil er einfach frischer und leckerer ist.

Wir kaufen fast nur Grundnahrungsmittel, weil wir die ganzen Dingelchen wie Fruchtjoghurtbecherchen, Fertiggerichte und Helferlies wie Brühepulver und Fix - Mischungen usw. nicht brauchen.

Ein Haushaltsbuch würde bestimmt nützen die Ausgaben überschaubar zu machen.
Ich habe allerdings keine Ahnung wie die Preise im Weltladen sind.
Wir habe das Glück daß wir gute Einkaufsmöglichkeiten haben: Biokiste für Lieferung für Obst, Gemüse, Demeter Milchprodukte usw.
Kleiner Kaffeeröster in der Nähe der alle Plantagen selbst besucht, vor Ort einkauft auf meist Bio Plantagen aber das Siegel selbst nicht " kauft"

Wir haben schon einen hohen Anspruch an die Qualität und Herkunft der Lebensmittel aber trotzdem keine hohen Ausgaben.

Wobei ich sagen muss es gibt Dinge die ich nicht zu den Lebensmittelkosten zähle falls wir sie Einkaufen:

Süßes, Rotwein, Bier, Limo usw. das sind luxuriöse Extras.
Nicht weil wir sparen müssten sondern weil sie für mich nicht zu den " Lebens-" Mitteln zählen.

Wenn wirklich dein Lebensmitteleinkauf finanziell zu viel ist würde ich mich neu orientieren und nach anderen Einkaufsmöglichkeiten Ausschau halten.
Es geht tatsächlich auch ohne Aldi und co.

Moni von Rügen (Profil) schrieb am 13.06.2017 09:09

Ich sehe es auch so: Verantwortung heißt auch, Verantwortung für die Familie übernehmen - und nicht nur bei den Lebensmitteln.

Natürlich ist es wunderschön, dass ihr so wertvolle Lebensmittel kaufen könnt.
Aber trotzdem darf das Haus nicht verfallen.
Trotzdem braucht dein Mann ein gut funktionierendes Auto um zur Arbeit fahren zu können (vermute ich mal).
Und deine Kinder werden irgendwann in ein Alter kommen, wo sie nicht nur gebrauchte Kleidung tragen möchten.
usw.

Ich bin AE, und habe deutlich weniger Geld als ihr zur Verfügung.
Ich habe in der jetzigen Erdbeer-Spargel-Saison erst einmal Erdbeeren und zweimal Spargel gekauft.
Ich arbeite im Bioladen! Aber Bio-Erdbeeren sind für mich mega Luxus.

Ich rate auch zu Haushaltsbuch für einen Monat,
und einen Minijob für dich.

Klementine (Profil) schrieb am 13.06.2017 10:11

Für mich klingt es so, als ob ihr mit Eurem Einkommen schon auskommen könntet, auch ohne Minijob deinerseits, aber dass deine/Eure Wünsche und Vorstellungen von „das-ist-notwendig“ das Budget überschreiten bzw. es nicht ausgewogen genutzt wird. Du nennst auch konkrete Beträge, also gehe ich davon aus, dass du recht gut über eure Finanzen Bescheid weißt. Das ist super!
Nur mal so ein Gedanke: kann es sein, dass es beim Kaufen von Bioerdbeeren nicht wirklich um die Qualität geht (also nicht vordergründig), sondern eher um etwas, das man nach außen tragen kann? („Schaut, ich leiste mir das und verzichte dafür auf dies und das und jenes“; „ich nehme meine Umweltverantwortung unter Entbehrungen sehr ernst und du?“ o.ä.) Wie auch beim Urlaub – wollt ihr den wirklich? Oft wird man ja bemitleidet, weil man daheim bleibt. Aber ist das denn schlimmer, als einen Urlaub zu verbringen, der einem gar nicht Spaß macht, weil es das Geld nicht wert scheint/ist?
Ich meine auch oft, dass ich Dinge bräuchte, die wir uns aber nicht leisten können, da gibt es viele, viele Beispiele, aber es geht letztendlich auch ohne – und manchmal öffnet es einem die Augen für die Dinge, die glücklich machen, ganz ohne Konsum. Träume darf man ja trotzdem haben und sich über z.B. Öko-Matratzen informieren, das Wissen um soetwas ist auch was wert. Man kann sich darüber ärgern, sich etwas nicht leisten zu können, aber man ist nicht dazu verpflichtet! Du musst auch nicht versuchen ein Gutmensch zu sein, und dabei unglücklich werden. Das lohnt nicht – weder für Dich noch für irgendjemand anderen.
LG Klementine

Anonym schrieb am 13.06.2017 10:25


Wenn wirklich dein Lebensmitteleinkauf finanziell zu viel ist würde ich mich neu orientieren und nach anderen Einkaufsmöglichkeiten Ausschau halten.


Daran würde ich auch arbeiten. Wir machen viel selbst, kaufen nach Angeboten, dürfen beim Nachbarn die Früchte der Bäume und Sträucher abernten (als Gegenleistung bekommen sie dafür ein paar Gläser Apfelmus oder Marmelade aus den Früchten, für uns bleibt da massig), etc...

Wir haben einen Einkaufsladen (große Kette) im Nachbarort (muss eh fahren, da es bei uns nichts gibts an Einkaufsmöglichkeiten, wir sind abgeschieden). Jedenfalls haben die Besitzer es sich zur Aufgabe gemacht, Saisonobst/-gemüse ausschließlich von regionalen Anbietern zu verkaufen. Es stehen Schilder bei, wo die Ware herkommt. Oder wir gehen zum Markt, obwohl da auch größtenteils das selbe angeboten wird, wie im Einkaufsladen.

Ich finde auch, Du solltest Deine Prioritäten ein wenig ändern. Ein gesunder Körper braucht auch ein gesundes Umfeld (in Eurem Fall Haus und Auto). Deine Kinder werden es Dir wohl kaum danken immer Bio gegessen zu haben, wenn es ihnen peinlich ist, jemanden mit ins halb zerfallene Haus zu Besuch mitzubringen - überspitzt gesagt!

Auch würde ich die "Luxusgüter" einschränken! Muss es denn sein, dass Ihr jeden Tag eine Schale Erdbeeren holt? Geht nicht auch jeden 2. oder 3. Tag? Dazwischen eben viel regionales aber günstigeres Obst. Wie schon jemand schrieb ist Bio nicht gleich Bio. Da greife ich lieber auf die Bauern zurück, die sich das Biolabel nicht leisten können und trotzdem Bio produzieren!

Lola (Profil) schrieb am 13.06.2017 10:25

Wie viel geld habt ihr denn insgesamt mit Kindergeld zur Verfügung? Welche Versicherungen habt ihr?

Wenn ihr alles Bio kauft, finde ich 1200 euro inkl Sprit und allem einen passenden Betrag. Ich würde auch gucken, was ist Luxus und was braucht ihr wirklich. Mein Mann verdient auch gut, ich kaufe viel Bio, aber nicht alles. Ich kann nicht allein die Welt retten. Wo ist für mich Bio ein muss und wo geht es auch anders. Was kann ich selber machen., brot zb. Ich kann zb nicht mehr Kaffee oder Schokolade kaufen, die nicht fair und Bio ist. Fleisch und Fisch gibt es hochwertig, aber nur kleine Portionen. Erdbeeren habe ich jetzt auch erst einmal gekauft. Spargel dreimal.

Ich habe mich auch von dem Gedanken getrennt, alles richtig und toll machen zu müssen. Essen ist mittlerweile wieder etwas weniger zelebration, es ist eine Notwendigkeit, die man zwar schön gestalten kann, aber ich muss es nicht mehr übertreiben, es muss nicht aufwendig sein, ich mach keinen Wirbel mehr darum, so
wie früher. Es ist kein Statussymbol. Früher war es mir wichtiger, was und wie ich koche und wollte Bewunderung für das leckere, schicke, super tolle essen. Aber das ist Nahrung.

Dem Essen demütig gegenüber stehen, wäre eines meiner Ziele.

Klar, möchte ich dann auch viel Bio. Aber jeden Tag Erdbeeren ist teurer als jeden Tag Äpfel. Mir fällt es auch nicht immer leicht. Oft gebe ich dann zu viel aus, statt zu verzichten. Manchmal ist das dann wie in dem anderen thread. Frei nach dorles: Brauch ich das wirklich oder bin ich nur gierig?

Anonym schrieb am 13.06.2017 10:39

Ich würde sagen du hast kein Recht zu motzen.
Du hast dich entschieden dein vieles Geld auf diese Weise auszugeben.
Dein Partner verdient gut, du kannst zu Hause bleiben, ihr gebt unheimlich viel Geld für euren Alltag aus - das sind eure Entscheidungen.
Ihr könntet sie anders treffen, wollt aber nicht.
Du könntest arbeiten, willst aber nicht.
Dein Partner überlässt dir die Entscheidung wie das Geld ausgegeben wird und ob du arbeitest oder nicht ohne was zu sagen.
Es scheint trotzdem nicht zu reichen sondern muss mehr sein.
Für ein Auto, Urlaub, Bio-Matratzen.
Lerne mal ein wenig demütiger und dankbarer zu sein anstatt ständig nur noch mehr zu wollen.

Generell finde ich: in einer Welt wo noch Kinder verhungern hat man kein Recht auf Biomatratzen für 2000€. Auch nicht wenn man sie sich drei mal leisten kann.
Nicht mal wenn man denselben Betrag für wohltätige Zwecke stiftet.

Ich jedenfalls könnte einfach nicht darauf schlafen ohne schlechtes Gewissen !

Entschuldigung für die harten Worte aber ich wünschte nur du wüßtest wie gut du es hast.

Lola (Profil) schrieb am 13.06.2017 10:54

@ano vor mir

Deutlich, aber gut. Nehm auch ich mir mal zu Herzen. Danke.

Es ist doch oft so, es geht immer besser, auch wenn man schon viel geld zur Verfügung hat. Irgendwo muss man einen Punkt machen.

Andererseits kann ich auch verstehen, warum man das geld dafür ausgibt. Ich zb mach das nicht in erster Linie für meinen Komfort, sondern um die Umwelt nicht noch mehr zu belasten. Also, welche Matratze? ( Hab ich nicht Bio, kann das aber nachvollziehen). Ja, aber wo hört das auf?

purzelmurzel (Profil) schrieb am 13.06.2017 10:56

Puh. Ich finde das auch schwierig. Ehrlich gesagt, kenne ich nicht so viele, die es schaffen die Ansprüche mit einem Gehalt zu stemmen!
Bio-Erdbeeren. Wow! Wir gehen bald selbst pflücken. Das kostet auch. Hat aber für mich regionale und viele ökologische Vorteile. Die Kinder können kostenlos soviel naschen wie sie wollen ;-)
Urlaub ist für mich Einstellungssache. Man kann kostenlos Wohnungen tauschen, auf Biofarmen mithelfen, in manchen Ländern sehr günstig zelten.
Im Garten, früher Balkon hab ich immer Kräuter und Gemüse angepflanzt.
Und Essen ist oft sehr günstig bei uns. Zum Spaß rechne ich da manchmal durch. Wenn das Brot selbst gemacht ist, die Marmelade sowieso. Pizza, Spätzle, Nudeln selbst gemacht, Pesto, Salat aus dem Garten. Das kostet wirklich wenig für fünf Köpfe. Auch Eis ist günstig selber zu machen.
Machst du denn viel selbst oder was kauft ihr zum Essen? Klar, Joghurt geht weg wie nix, Erdbeeren auch, eigentlich alle Beeren. Aber das empfinde ich schon als Luxus und in Bio-Qualität ohnehin.

Was fehlt dir denn eigentlich? Was würdest du denn tatsächlich mi mehr Geld machen? Philosophische Studien zeigen ja, dass die meiste Menschen eben gern etwas mehr Geld hätten, ich denke, es ist gut herauszufinden wofür tatsächlich. Auf ne gute Matratze kann man ja sparen. Nicht von heute auf morgen. Aber bewusst jeden Woche!

Moni von Rügen (Profil) schrieb am 13.06.2017 11:03


Was fehlt dir denn eigentlich? Was würdest du denn tatsächlich mi mehr Geld machen?


DAS ist eine sehr wichtige Frage finde ich!
Liebe TS,
was würde passieren, wenn ihr tatsächlich plötzlich 300 Euro mehr im Monat hättet??
Würdest du die tatsächlich beiseite legen können für Handwerker oder ein neues Auto?!

Oder würdest du evtl. auch die in das Alltagsbudget einfliessen lassen und am Ende des Monats wären sie genauso weg?!
Evtl. ist dein Problem gar nicht die Menge des Geldes - sondern der Umgang damit?

Was sagt dein Mann eigentlich zu der Problematik?

Anonym schrieb am 13.06.2017 14:59

1200€ für biolebensmittel, sprit und alltagsausgaben für 5 menschen finde auch ich realistisch, wobei das auch mal biowein, guten kaffee, frische brötchen einschliesst - dies alles keine lebens- sondern luxusmittel, wie ich finde. aber auch die dürfen sein, wenn sie einen erfreuen.

was ich vielleicht ändern würde, wäre das auto. wenn ihr städtisch wohnt - ist es dann wirklich not(!)wendig? gäbe es vielleicht nachbarn oder freunde, mit denen man sich eines teilen könnte? wäre carsharing eine option? oder doch die ganz konkrete bitte, zu weihnachten einen teil des geldes für bahncards für die ganze familie zu bekommen, anstatt anderer geschenke?

also ganz ins blaue gedacht.

zu den lebensmitteln: ein garten bringt viel, ein balkon würde reichen für salat und kräuter und zwei tomaten im topf. brot, marmelade, bouillon selber machen, einem bauern beim setzen und lesen der kartoffeln helfen (mit allen kindern + hund) und dafür mit einem 25kg-sack be-lohn-t werden, sich nach solidarischer landwirtschaft umsehen, bäume beernten, die niemandem gehören, sich bezüglich wildkräuter schlau machen und im wald pilze und beeren sammeln, vielleicht wirklich ein mini-job im bioladen annehmen, der nicht nur geld, sondern vermutlich auch andere einkaufsbedingungen mit sich brächte, grossgebinde kaufen, mit freunden teilen...

ist da etwas für dich dabei?

ein haushaltsbuch führe ich seit drei jahren. seither habe ich mehr klarheit über die wege des geldes, das hilft uns.

versicherungen ansehen, die eigene angst vor notfällen angucken, die adac-mitgliedschaft - brauche ich sie wirklich?

und,
ja,
JA!,
zu dem gedanken: wie kann ich selbst einen fairen lohn für meine arbeit erwarten, wenn ich nur billigst einkaufe? das bedeutet doch immer, dass einer oder mehrere in der kette benachteiligt, gar ausgebeutet werden.

insofern hier noch eine stimme für fairen und bio-einkauf, wobei bio nicht zertifiziert sein muss. regional kaufen ist oft ein guter weg. aber man muss schon schauen, wie der regionale bauer wirtschaftet. einen, der pestizide verwendet und chemisch düngt, mit dem wollte ich keine wirtschaftliche verbindung eingehen. dann lieber der ein bisschen weiter weg, dafür fair mit mensch, tier und umwelt.

eine ganz konkrete idee: wie schwer seid ihr? mein mann und ich, eher schmale menschen, haben bio-jugend-matratzen, die deutlich günstiger waren als jene für erwachsene, wir haben uns einfach an der kg-angabe orientiert. bis heute (14 jahre - so etwas kauft man ja nicht alle tage) gut.

unter welchen bedingungen, menschlich und ökologisch betrachtet, werden nicht-bio-matratzen zu kleinem geld produziert? kann man auf einer solchen mit gutem gewissen schlafen, wenn man weiss, dort hat ein kind, ein junger mann, eine vielleicht schwangere frau stunden in giftigen dämpfen gestanden, wird chronisch krank deswegen, zeugungsunfähig, das kind missgebildet?

...vielleicht bei einem spaziergang durch den duftenden sommerwald den gedanken bewegen, wie gut es uns geht. wir leben in einem land, in dem nahezu alles möglich ist, unter anderem weil uns seit sieben jahrzehnten kein krieg erschüttert hat. das wasser ist sauber, das haus vielleicht alt und nicht in allem perfekt, doch meist dicht und halbwegs warm. es gibt schulen, eine vielfalt dazu. arbeit zu hauf. eine, verglichen mit anderen gegenden dieser erde, einigermassen gesunde umwelt. wir dürfen sagen, was wir denken, lieben, wen wir möchten. wir sind frei, was für ein geschenk!

freilich,
alles könnte noch besser sein.

...wir können auch zerbrechen an diesem allseits herrschenden optimierungswahn...

diese gedanken und ein lieber gruss vom sünneli

Anonym schrieb am 13.06.2017 15:17

in den 1950er gab man in d durschnittlich 40% des einkommens für lebensmittel aus. heute sind es etwa 11%.
damals war der lebensstandard ein deutlich anderer: kein auto, keine ferienreisen, das höchste der gefühle für gut verdienende: italien, österreich, die deutsche see, ost wie west. weniger qm wohnfläche pro person. kein eigenes kinderzimmer.

nein,
ich beschönige nicht die gute alte zeit, ganz sicher nicht.
...vielleicht lohnt gleichwohl ein nachsinnen darüber?

oder darüber: heute kann in der schweiz ein bauer nicht wirklich vom verkauf seiner erzeugnisse leben. er lebt eigentlich von den subventionen, die er für die pflege der landschaft bekommt.
was sind da für merkwürdige strukturen entstanden?

lg, sünneli

Lola (Profil) schrieb am 13.06.2017 17:17

Aber vom Bruttolohn, oder? 11 Prozent, das wär ja schön. Was essen denn die Leute​? Oder ist das echt realistisch, wenn man günstig kauft? Oder ist das pro Person?

Wer macht denn gross mit Kindern woanders Urlaub? Bio der Umwelt zu Liebe und dann Flugreisen? Beisst sich da nicht was? Ich bin davon ausgegangen, dass die TS überhaupt Urlaub meinte. Der Gedanke, sie könnte was Grosses meinen, kam mir gar nicht...

khadi (Profil) schrieb am 13.06.2017 20:34

Uiii, ich bin da grad mal sprachlos...1200€ nur Lebenshaltung?????

Das finde ich wirklich heftig, wir haben als 6-Personen Haushalt weniger als die Hälfte zur Verfügung... jetzt in Marokko sogar nur 1/4 davon...finde das verschwenderisch so zu leben. Jeden Tag Erdbeeren bio für 5€??? Würde auch einmal die Woche reichen....dann Brot und Backwaren selber machen. Ebenso Naturjoghurt. Selber was anbauen, wenn man einen Garten hat ist auch klasse. ;-)

Vielleicht lernt man nur dann seine Ansprüche runterzuschrauben, wenn man muss.:-(

Ihr lebt echt im Luxus :-)) es sei euch gegönnt, aber man muss nicht übertreiben und lernen, nicht auf seine innere Stimme zu hören, die nie von allem genug bekommen kann :-) Selbsterziehung, mit wenig zufrieden sein...

Wenn ich die Menschen bei uns in Marokko sehe, die vom Müll leben, was unsereins wegwirft. Brotreste werden extra gesammelt und an die Müllcontainer gehängt, gibt Leute, die leben davon :-((

Und dann ist man auch ganz schnell zufrieden mit dem was man hat, auch wenn man sich nicht alles leisten kann, worauf man Appetit hätte ;-)

Alles Gute,
Khadi

natascha (Profil) schrieb am 13.06.2017 21:53

hi

also ich finde schon, dass jeder entscheiden kann für was er sein geld ausgibt, und wenn eine biomatratze wichtig ist, warum nicht, soll ich mein leben ganz einschränken keine luxusgüter mehr haben, weil auf der welt auch elend gibt?
das versteh ich nciht, das würde ja heisen, unser neuer wohnwagen weg
urlaub weg
eine neue küche weg
das fahrrad was ich meinen kids gekauft habe, obwohl sie noch noch alte hatten, weg
ne zweite winterjake weg

irgendwie versteh ich die logig nciht.

eher kauf ich doch eine gut gefertigte matraze , die auch noch die umwelt schützt und meine gesundheit, als eine pestizidverseuchte billigheimer.

wenn ich das will.

nur jammern darf ich dann auch nicht

aber ich glaube es war kein jammern, eher einen bilckwinkel.

lg natascha

Camilla (Profil) schrieb am 13.06.2017 22:17

Vieles wurde schon genannt, mir fällt noch ein:

Wieviel Fleisch, Fisch, Fertigprodukte u.ä. esst ihr im Alltag? Das geht erfahrungsgemäß schnell ins Geld. Nicht umsonst gab es früher den Sonntagsbraten und dann unter der Woche eher Kartoffeln mit Quark, Eintopf o.ä. Für mich gehört zum bewussten Einkaufen auch der Verzicht und damit gleichzeitig die Freude über das nicht Alltägliche. Erdbeeren ein- oder zweimal die Woche, dafür bewusst genossen. Fleisch und Wurst hauptsächlich am Wochenende, da freut man sich dann drauf. Ja, saisonal essen ist gerade im Winter manchmal langweilig, dafür genießen wir jetzt im Sommer das frische Gemüse vom Bauern um die Ecke um so mehr.

Und dann noch die Frage, wenn dein Mann gut verdient, was passiert mit dem Rest des Einkommens? Wenn ihr ein Haus habt, für dass ihr Reparaturen zahlen müsst, dann zahlt ihr vermutlich keine Miete, sondern nur Nebenkosten. Kleidung Second Hand. Sprit ist schon in den 1200€ drin. Und sonst?

LG Camilla (auch ohne Biomatratze, aber zumindest in Dtl. hergestellt)

Anonym schrieb am 13.06.2017 23:29

Danke für eure Antworten.
Ich finde es so blöde, dass man sich so ein Leben nicht leisten kann.
@Ano von 5:26
*schäm* Rücklagen haben wir 0, auch nichts Erspartes. Alles steckt im Haus.
@Nachtkatze
Ansprüche runter .... ich probiers. Ein Haushaltsbuch führen, das nehme ich mir schon lange vor.
@Doro
Ein Sparkonto einrichten ist eine gute Idee (und im Bioladen auf 450€ aushelfen, daran habe ich auch schon gedacht ;).
@SI-SU-MA
Nur 500€ im Monat? Wir kaufen eigentlich auch nur Grundnahrungsmittel....
@Moni
Bio-Erdbeeren sind Luxus. Danke, dass öffnet mir die Augen.
Meine ältestes Kind (auch Pubertät) isst halt blöderweise sehr einseitig und schlecht. Da bin ich froh, wenn es Erdbeeren liebt.
Und ja, wir gehen sicher falsch mit Geld um. Mein Mann will sich mit Geld nicht beschäftigen, weil er keinen Wert darauf legt.
@sünneli
vieles ist dabei, was ich gerne übernehmen würde, nur macht Männe nicht mit (Carsharing z.Bsp). Solawi finde ich auch spitze (bin nur noch nicht dabei). Danke für deine Gedanken.
Erst heute Nachmittag habe ich meinem Sohn (der sich viel mit Geld beschäftigt und sieht, dass andere mit SUVs fahren und eben auch jetzt in den Pfingstferien mitbekommt, dass seine Freunde nach F, I, GB verreisen) erzählt, dass es in meiner eigenen Kindheit normal war, zu sparen und man sich vieles nicht leisten konnte. Kindermatratzen gehen bis 80 kg, oder? Das könnte reichen.
@Klementine
Wir sind beide nicht die Typen, die viel und gerne in fremde Länder reisen oder das bräuchten. Wir haben einen wunderschönen verwilderten kleinen Garten in dem ich mich gerne aufhalte. Dort zu sein ist für mich Entspannung und Luxus. Und heute haben wir das erste Mal Gemüse angepflanzt, was ich vorgezogen habe (mein Mann musste erst mal das Beet herrichten).
@Lola
Insgesamt haben wir ca. 4600€, sind alle privat über meinen Mann versichert. Und Urlaube in ferne Länder könnten wir nicht mit unserem umweltbewusstsein vereinbaren (brauchen wir auch nicht).
@ano von 10:39
danke für deine EHRLICHEN Worte. Beim Lesen habe ich eine Gänsehaut bekommen. Du hast vollkommen Recht. Ich werde an deine Zeilen denken....
@purzelmurzel
ich mache eher wenig selbst, koche halt immer frisch. Pizza und Spätzle mache ich selber, Marmelade wird hier sehr wenig gegessen.
@Camilla
ich versuche, nur 1-2x die Woche Fleisch einzuplanen (kenne ich aus meiner eigenen Kindheit, da gab es viel Gemüse). Leider würde mein Mann am liebsten täglich Fleisch essen (und 2 von 3 Kindern auch).
Wir zahlen sehr viel fürs Haus ab, obwohl es stark renovierungsbedürftig ist, war es sehr teuer (Heizung, Dach, Elektrik haben wir schon neu machen lassen).



Anonym schrieb am 13.06.2017 23:32

So, meine To-Do-Liste:

Einstellung bzw. Blickwinkel ändern
Haushaltsbuch führen
mich nach einem Minijob im Bioladen erkundigen
Solawi auskundschaften
mehr selbst machen
viel mehr Obst / Gemüse anpflanzen

Danke für eure Anregungen!
liebe Grüße, die TS

Anonym schrieb am 14.06.2017 09:17

Du schreibst: schade, daß man sich so ein Leben nicht leisten kann..

Was meinst damit?

1 Alleinverdiener
Kinder, Haus, Auto, Bio, Urlaub, Hund! Private Krankenversicherung der ganzen Familie, Rücklagen bilden, nicht mit Geld umgehen müssen.....

In Verbindung mit dem Kommentar, von den Eltern keine Materiellen Wünsche erfüllt zu bekommen, gibt das für mich das Bild ab, daß ihr noch völlig Planlos und naiv durchs Leben geht.

Ich denke bei Euch sitzt das Problem viel tiefer, ihr könnt euch euer Leben so nicht leisten, das ist in meinen Augen nicht erst dann so, wenn das Konto überzogen ist.

Was müsst ihr denn pro Monat für das Haus abzahlen, was kostet die Karankenversicherung, welche Ausgaben kommen denn evtl. in Zukunft auf euch zu
ZB für Reparaturen, Beuanschaffungen usw....?

So wie dich das liest, lebt ihr jeden Tag von der Hand in den Mund.

Wenn bei eurem Einkommen am Monatsende NICHST übrigbleibt lebt ihr extrem über eure Verhältnisse. Gerade mit einem Haus und falls ein Auto wirklich gebraucht wird, braucht man da definitiv einiges an Rücklagen. Ein Haus wird ja nicht jünger.

Und ob du da im Monat jetzt evtl 200 Euro weniger für Lebensmittel ausgibst würd daran nichts ändern.

Eure Krankenversicherung wird zB immer teurer....

Nur mal zum Vergleich: unser Einkommen ist in etwa gleich plus Kindergeld.

1 Alleinverdiener
freiwillig Gesetzlich Versichert, da absehbar war, daß spätestens mit Kindern die Kosten für die private KV horrend werden.
Dafür private Zusatzversicherung
1 Auto
1 Campingmobil
Haus, Tiere, Garten, Urlaub, Biolebensmittel, viele Öko Möbel und Bio Matratzen für die ganze Famile

Für das Haus gehen monatlich 1200,- weg. Plus noch die ganzen NK
Das Kindergeld geht auf ein extra Sparkonto plus noch ein extra Betrag vom Einkommen.
Mehrere tausend Euro Erspartes auf den Konten.
Dafür müssen wir uns nicht krumm machen, und ich empfinde das für uns als absoluten Luxus so gemütlich leben zu können.
Wir könnten trotz ähnlich Einkommen einfach so ein neues Auto kaufen zB.

Evtl habt ihr in früheren Zeiten Entscheidungen getroffen, die jetzt dafür Sorgen am Ende nicht genug Geld übrig zu haben. Hohe Hausrate? Alleinverdiener trotz Haus und Privatversicherung ........

Ein Hauskauf in eurem Fall der Planlosigkeit in Finanz-und Lebensplan für die Zukunft wäre. für mich gar nicht in Frage gekommen.....

Und meinem Pupertier , nur das es etwas fernünftiges zu sich nimmt, die Bio Erdbeeren zu servieren, käme für mich gar nicht in Frage.
Natürlich gehe ich auch auf Wünsche ein und schaue daß oft für jeden etwas dabei ist.
Aber die Möglichkeit ausgewogen zu Essen gibt es hier täglich, wer das in dem Alter nicht tut hat Pech, es wird dann mal Zeit Eigenverantwortung für das eigene Leben zu übernehmen .........und damit schließt sich der Kreis ;-)

Lieber ganz Ano

Anonym schrieb am 14.06.2017 09:40

Hey du,

Ich kann dich gut verstehen, ich möchte auch nur das kaufen, was ich auch unterstützen möchte. Also Bio, fair etc. Wir haben ein gutes Gehalt, mein kleines Honorar, drei Kinder, Hunde, Katz und ein kleines Eigenheim, auch im Süden Ds.

Damit das geht, kaufe ich viel beim Erzeuger (Milch/Eier/wenig Fleisch beim Bauernhof, Gemüse auf dem Markt, Getreide bei der Mühle) und mache viel selbst (Brot, Müsli, Sirup, Marmelade, einkochen, Brühe...).
Auto haben wir nicht, dafür tolle Fahrräder und stadtmobil.
Einen Urlaub im Jahr, Camping.
Kleider Second Hand oder selbst nähen.
Garten mit Beerenobst (lohnt sich sehr! Wenig Aufwand, viel Ertrag), Gemüse, Äpfeln, Kirschen usw.
Renovierungen am Haus mit Krediten von der kfw Bank.

Große Anschaffungen nach und nach - vielleicht jeden Monat was zurücklegen und einmal im Jahr eine biomatratze kaufen - müssen ja nicht alle auf einmal sein. Allnatura ist zb gar nicht soo teuer.

Und immer Dorles Spruch beherzigen - brauchst du das oder gierst du nur?

Liebe Grüße
Julia

Anonym schrieb am 14.06.2017 10:24

Das ist ja spannende Diskussion!!

In wie weit sind es die Kinder, die deine Unzufriendenheit anheizen?
Mein Sohn kommt mir im Augenblick auch andauernd damit, dass die anderen Familien mehr besitzen und häufiger in den Urlaub fahren.
Das nervt, und kann sicherlich auch verunsichern - vor allem dann, wenn man selber als Erwachsener mit seiner Lebenssituation nicht ganz zufrieden ist.
Vielleicht solltest du dich erst einmal darauf besinnen, wie wunderbar gut ihr es habt! Und das habt ihr! Und wenn du dieses "uns-geht-es- gut" Gefühl hast, dann ficht dich die Nörgelei der Kinder nicht mehr so an.

Das bedeutet nicht, dass du nicht über eure Ausgabepraxis nachdenken solltest. Das solltest du sicherlich.

Gruß
Ano - auch im Großraum M

Anonym schrieb am 14.06.2017 11:17

ach,

liebe julia,

dorles spruch war mir auch im kopf: brauche ich das wirklich oder bin ich nur gierig?

im nachdenken über diesen austausch komme ich zu dem schluss, dass allein der zahlenvergleich nicht wirklich funktioniert. was zählt denn zu den alltagsausgaben? kleider? der biowein am abend? die haftpflicht? die schulreise? alle hefte, stifte, lükkästen? die zahnarztrechnung, die die kasse nicht übernimmt? das busticket, die klavierstunde?
das müsste man aufdröseln.

und bei jenen gucken, die sagen, es geht mir viel weniger: kommen da regelmässig kleidertüten von einer familie mit älteren kindern? zahlt der opa das auto, die musikstunde, gibt einen zuschuss zum kinderlager? übernimmt der staat die kitakosten?
das ist überhaupt nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern ehrlich gefragt. die musikstundenrechnung unserer freundesfamilie sah aufgrund städtischer zuschüsse ganz anders aus als die unsere, weil wir vom einkommen her nicht mehr zuschusswürdig waren. das ist in ordnung, so soll es ja sein, aber das muss einfach bedacht werden, jongliert man mit zahlen.

liebe ts,
letztlich geht es um die zufriedenheit, nicht? frieden schliessen mit der freien (!) wahl, die man getroffen hat.

vorhin bin ich in unserem garten gewesen, kam mit taubnesseln, löwenzahn, melde, giersch, petersilie nach hause, das gibt nun eine salzige wähe zum mittagessen. weisst wie herrlich es ist, mit der eigenen ernte zu kochen? nichts davon habe ich gepflanzt, alles wächst einfach so. insofern kannst du sofort beginnen und ausschau halten, was in eurem wilden garten schon wurzeln geschlagen hat.
nicht in den gartencenter gehen - nachbarn, freunde, die oma fragen, ob sie ableger haben von beerenbüschen, sich zum geburtstag einen apfelbaum wünschen, bei der solawi nach setzlingen fragen...

freude dabei, das wünsche ich dir.
von herzen!

...in dem es auch rumort, ab und an, ganz ähnlich wie bei dir. oh weh, ich schäme mich dafür, grundtief. denn wir haben es ja gut. wirklich gut!
aber dann fliegt die 11jährige klassenkameradin für zwei wochen all-inclusive zum surfen nach mauritius, die kinder bringen das heim, und wieder sprechen wieder über die ungerechtigkeiten auf dieser welt, unsere (!) verantwortung dafür, unseren weg, und nicht immer sind die kinder froh, und nicht immer habe ich die kraft, ihre unzufriedenheit aufzufangen, auszugleichen...

alles liebe,
sünneli

Anonym schrieb am 14.06.2017 11:22

liebe lola,

leider weiss ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe. in der zeit? dem greenpeacemagazin? eine kurze recherche eben half mir nicht, für eine lange fehlt nun die zeit -

es muss aber eine quelle gewesen sein, die andere auch hatten - ich las das vor jahren in d, im gespräch mit meiner bioladenkollegin hier in ch nannte sie vor wenigen monaten die gleichen zahlen.

gemerkt habe ich es mir, weil ich dachte: dann bekommen die erzeuger unserer nahrung heute nur noch ein viertel dessen, was sie vor etwa 50 jahren bekommen haben. kann das gut gehen? die arbeit mag in manchem vereinfacht worden sein, dass sie sich auf ein viertel reduziert hat, glaube ich nicht. landwirtschaft ist noch immer viel handarbeit. und die sollte fair entlohnt werden, nicht?

lieber gruss,
sünneli

Lola (Profil) schrieb am 14.06.2017 11:33

Hallo,

ich habe die Zahl in etwa im Netz auch gefunden. Aber auch da stand nicht dabei, ob das pro Kopf war oder vom brutto berechnet.

Es gibt aber auch eine Studie darüber, wieviel Prozent des gesamtkonsums für Lebensmittel ausgegeben werden. Das sah für mich realistischer aus. Muss ich nochmals raus suchen.

Lola, die grad passend zum Thema neue Klamotten anprobiert, die sie dringendst mal wieder brauchte...;)

brittaboncuk (Profil) schrieb am 14.06.2017 14:08


Kleiner Kaffeeröster in der Nähe der alle Plantagen selbst besucht, vor Ort einkauft auf meist Bio Plantagen aber das Siegel selbst nicht " kauft"

Si-Su-Ma
Wo gibt es denn diese Rösterei oder weißt du , ob ich da auch online bestellen könnte?
Sowas fehlt hier leider 😀
Lg
Britta

Anonym schrieb am 14.06.2017 14:43

Ich finde es ist so wie sünneli schreibt. Es geht darum, Freude zu haben oder eben zu finden. Ich finde, wir sind ein gutes Beispiel, dafür, dass es auch mit wenig Geld geht.

Nur mal als Vergleich für die TS: Mein Mann verdient ca. 1200 bis 1300 Euro netto, arbeitet aber auch nur ne halbe Stelle. Plus 200 Euro Kindergeld. Plus mein unregelmäßiges Einkommen (ca. 300 bis 600 Euro im Monat, wenn ich krank bin oder Urlaub mache hab ich nichts). Das ich so wenig Einkommen, bei eigentlich recht viel Arbeit (50-75%) habe, liegt an meinen derzeit komischen Lebensumständen, die sich ab Oktober zum Vielbesseren wenden werden.

Wahrscheinlich kommen wir im Durchschnitt auf ca. 1700 Euro. Das ist es, was wir ausgeben können und wir müssen, wie andere auch, Prioritäten setzen. Unsere Wohnung ist billig (700 Euro komplett inkl. Telefon), weil alt und weil der Vermieter sich kaum bis gar nicht kümmert. Gerade die Wohnung nervt mich mittlerweile gewaltig, aber ich kann halt schon auch die Vorteile sehen. So haben wir einen großen Garten und wohnen in einem netten Viertel einer deutschen Großstadt mit (zumeist) netten Nachbarn. Wir haben auch ein Auto, mit dem wir selten fahren, wo wir es aber sehr genießen, damit unabhängig von Bahn etc. zu den Großeltern aufs Dorf fahren zu können (das leisten wir uns also sehr bewusst). Dort machen wir auch Urlaub (wie viele andere Menschen übrigens auch, das ist nämlich eine Urlaubsgegend), von den Großeltern bekommen wir meist sogar das Benzingeld bezahlt.

In meinen Augen leben wir nicht sparsam, sondern eigentlich ganz gut. Wahrscheinlich kommen wir darum auch regelmäßig in den Dispo, immer dann wenn mein Einkommen geringer ist. Das Weihnachtsgeld meines Mannes geht zum Großteil für den Dispo drauf. Vor zwei Sommern mussten wir auch einmal einen Kredit von 1000 Euro aufnehmen, damit wir unsere Miete zahlen konnten (und weil wir so einen hohen Dispo gar nicht haben ;-)), weil ich quasi in dem Monat gar kein Einkommen hatte. Was Bio und fair trade angeht, setzen wir ganz klare Prioritäten und kaufen tierische Produkte eben Bio, aber zB Nudeln nicht.

Meist bin ich zufrieden mit meinem Leben, eben weil ich mir alles so ausgesucht habe mit all seinen Konsequenzen. Aber natürlich gibt es Situationen, wo es tierisch nervt nicht so viel Geld zu haben, wie irgendwie alle um uns rum, und wo es auch tatsächlich ein Problem wird, nämlich wenn irgendeine größere Anschaffung spontan ansteht, die man nicht im Fokus hatte. Beide Großeltern sparen auf einem Konto für das Kind 50 Euro im Monat. Das beruhigt, und auch wenn wir versuchen, das Geld nicht anzufassen, haben wir davon das neue Bett vom Kind inkl. Matratze (aber keine bio, sondern nur schadstoffgeprüft) gekauft, weil wir es anders nicht hätten wuppen können - das erste teure, neu gekaufte Mobiliar des Kindes, wobei das Bett selbst gebaut ist, aber Holz etc. kostet ja auch ne ganze Menge.

Vieles selbst zu machen, kommt hier auch nicht in Frage, weil ich eben aufgrund meiner Lebensumstände recht viel zu tun habe und mir dann die Zeit sowie Lust und Energie fehlen, im Garten viel Gemüse anzubauen oder Klamotten selber zu nähen oder oder oder. Kartoffeln gibt es aus dem Garten, die machen wirklich nciht viel Arbeit, aber sonst ist der zur Erholung da. Erdbeeren kaufen wir auch die frühen und darum teuren, aber kein Bio und auch nicht jeden Tag sondern 1x die Woche - wir müssten auch eh los fahren dann jeden Tag und welche kaufen, dafür sind wir sowieso zu faul ;-). Neue Klamotten für die Erwachsenen sind Mangelware. Aber auch das macht mir nichts, weil ich 1. nicht gerne shoppe und 2. mich zu viele Klamotten in meinem Schrank überfordern. Was nervt ist, dass das Kind ständig neue Schuhe braucht ;-) und wir da schon recht viel Wert drauf legen.

Wir versuchen unseren Fußabdruck klein zu halten, aber geben auch die Verantwortung an die Politik bzw. politische Strukturen ab: Wir können nicht allein die Welt verändern (hat Lola das nicht auch geschrieben?).

Wenn ich so überlege, warum ich (meistens) trotzdem zufrieden bin, dann liegt es glaube ich an der Zeit, die wir haben. Mein Mann kommt gegen 15h von der Arbeit, ich meist auch, dann trinken wir noch einen Kaffee. 15.30h holen wir (auch oft zusammen) das Kind, gammeln dann rum aufm Spielplatz, im Garten, machen nen kleine Radtour, gehen einkaufen, machen was im haushalt. Das sind ja dann nur 2 Stunden, bevor es dann schon wieder Abendbrot gibt, dann wird noch getobt etc., Kind macht sich bettfertig, dann ist es irgendwie auch schon wieder 19 oder 20Uhr, Zeit für mich, Zeit für uns zwei ...

Ja, und ab Oktober brechen dann die goldenen Zeiten an ... finanziell gesehen ... keine Ahnung, wie das wird ... unvorstellbar irgendwie ....

Anonym schrieb am 14.06.2017 15:44



Ja, und ab Oktober brechen dann die goldenen Zeiten an ... finanziell gesehen ... keine Ahnung, wie das wird ... unvorstellbar irgendwie ....


danke.
danke für deine ausführlichen zeilen! die klarheit, die zahlen.

und,
ja,
das wird spannend, wie es euch gehen wird mit dem vielen geld, mit einem mal. magst du berichten, vielleicht im november?

herzgruss,
sünneli

Anonym schrieb am 16.06.2017 15:18

Ich teile dein Bedürfnis, alles so fair und bio wie möglich zu kaufen. Aber auch wir, obwohl mein Mann relativ gut verdient udn ich auch noch was dazu, können nicht alles bio kaufen. (Biomatratzen allerdings schon ;-) Aber die haben auch ein echtes Loch ins Budget gerissen und müssen jetzt lange halten!)
Für mich wäre klar die Lösung: arbeiten gehen. Auch, weil du mal an die Zukunft denken musst. Selbst wenn du jetztt 450 Euro im Bioladen verdienst, hast du später mal Minimal-Rente. Spätestens dann wirst du wohl oder übel zum Discounter gehen müssen...

ECE (Profil) schrieb am 16.06.2017 15:51

Bei uns hier in der Nähe sind auch zwei solche engagierte kafferöstereien...klein und fein ...Aber teuer und gut...auch mit Online-Shop:

https://www.kaffeeroesterei-kirmse.de/

Anonym schrieb am 16.06.2017 16:14

Ansonsten kann ich auch nur sagen das ich auch finde dass ein Überblick über die ein und Ausgaben sehr wichtig ist....Rücklagen find ich immens wichtig....
Es kann immer mal was dazwischen kommen...
Und Erdbeeren aus dem eigenen Garten wenn schon einer da ist sind doch mehr als Bio die vermehren sich doch auch fast von selbst... vielleicht hast du bekannte die ein paar Erdbeeren im Garten haben wenn dann die Triebe kommen die könnte sicher einige davon abgeben wir können auch immer zweimal ernten im Jahr weil ich nach der ersten Ernte noch einmal mit Kompost dünge und dann treiben die Erdbeeren noch mal schön Neu aus...
Vg
Ece

brittaboncuk (Profil) schrieb am 16.06.2017 16:33

Noch einedanke!!

SI-SU-MA (Profil) schrieb am 18.06.2017 13:51

@ Britta

Es gibt einen Onlineshop :

LG

https://www.shop.helder-leeuwen.de/

brittaboncuk (Profil) schrieb am 18.06.2017 19:07

Dankeschön!

Anonym schrieb am 19.06.2017 16:58

Liebe Ursprungs-Ano
ich kann schon verstehen, was Du meinst. Ich bin manchmal auch gefrustet. Wir haben vier Kinder im Schulalter, mein Mann arbeitet 80%, ich bin vor knapp 1,5 Jahren beruflich wieder eingestiegen und mittlerweile bei 60% - was mir eigentlich zuviel ist. Trotzdem ist das Geld oft knapp, immerhin kriegen wir einen Sommerurlaub hin. Ich kenne viele Familien - auch mit 3 oder 4 Kindern, die in den Pfingst- und Sommerferien verreisen und im Winter noch Skifahren gehen. Da werde ich manchmal neidisch...
Was mich aber oft tröstet, ist die Feststellung: die sind auch nicht glücklicher als wir und in den meisten Fällen auch nicht entspannter oder erholter. Das lässt sich natürlich auch auf jeglichen Besitz übertragen: wenn man mehr hat, ist man nicht automatisch glücklicher. Vielleicht kannst Du es mal von der Seite sehen.

Anonym schrieb am 22.06.2017 18:43

Interessanter Thread!
Ich möchte dich dringend dazu ermutigen, ins Berufsleben einzusteigen. Je älter die Kinder werden, umso mehr könntest du die Stunden erhöhen und zumindest für dich in die gesetzliche Krankenversicherung kommen. Zudem würden deine Erwartungen und Ansprüche sicherlich durch das eigene Arbeitsleben zurechtgerückt. Vom guten Gefühl und den Austausch mit Kollegen ganz abgesehen!
Wir haben ein sehr hohes Einkommen, allerdings verdient mein Mann nochmals deutlich mehr und schon länger (weil ich Unterbrechungen hatte während die Kinder klein waren). Wir nutzen bei weitem nicht alles davon und trotzdem erschrecke ich immer wieder, wie sich so eine "Verschwendung" oder diverse Ausgaben einschleichen... Vor allem weil ich weiß, dass mein Gehalt als Alleinverdiener eben nicht für alles inklusive Urlaub reichen würde.
Aber: das realistische Einschätzen durch meine Berufstätigkeit macht mich noch viel zufriedener und glücklicher mit meiner finanziellen Situation. Ich genieße es, dass ich mir über vieles keine Gedanken machen muss (Schullandheim, Ausflüge der Kinder, Urlaub, mal essen gehen und auch ein neues Auto wäre kein Problem). Es ist mir nicht wichtig und könnte auch anders sein, aber es ist beruhigend.
Was hast du denn für einen Beruf?

Lola (Profil) schrieb am 22.06.2017 19:45

Ich möchte noch ein ganz anderes Thema einwerfen: Wenn das haus Eure Altersvorsorge ist, solltet ihr es in Schuss halten.